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13.08.2026
14:42 Uhr
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Thüringens AfD-Chef Höcke fordert BSW-Gründerin Wagenknecht auf, als Ministerpräsidentin in dem Bundesland zu kandidieren. Sie lehnt ab – und lädt ihn zum Duell.

„Das Amt des Thüringer Ministerpräsidenten ist kein Wanderpokal“: die BSW-Parteigründerin Sahra Wagenknecht. Christoph Söder/dpa
Björn Höcke ist selten um große Worte verlegen. Zuletzt schlug Thüringens AfD-Chef auf dem Bundesparteitag in Erfurt vor, die AfD müsse einen Teil der Nation auf „die Couch legen und therapieren“. Dabei hatte er selbst im Mai noch einen Auftritt in Erfurt hingelegt, den man nicht nur unter therapeutischen Aspekten als besorgniserregend einstufen konnte. Damals sagte er auf die Frage des Deutschlandfunks, ob er sich selbst für ministerpräsidentenwürdig halte: „Wenn ich die Zeitläufe richtig interpretiere, kann ich mich eigentlich – wenn ich gesund bleiben sollte – nur noch durch Selbstmord dem Ministerpräsidentenamt entziehen.“
Wenn der AfD-Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt Wahlkampf macht, stehen die Leute verzückt an für ein Selfie mit ihm. Klima, Rente, wie es weitergeht? Egal. Er verkauft hier ein Gefühl, von Remigration muss er da gar nicht reden.
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