SZ 06.07.2026
05:57 Uhr

(+) Achtelfinale in Mexiko-Stadt: „It's coming home“ hallt durch das Aztekenstadion


England bezwingt in einem denkwürdigen Spiel Gastgeber Mexiko mit 3:2 und zieht ins Viertelfinale gegen Norwegen ein. Das Team von Thomas Tuchel spielt dabei mehr als 45 Minuten in Unterzahl.

(+) Achtelfinale in Mexiko-Stadt: „It's coming home“ hallt durch das Aztekenstadion
Harry Kane feiert mit den Fans im Aztekenstadion. Nick Potts/PA Wire/dpa

Die Mexikaner leiden gern. Sie zelebrieren Schmerz. Vielleicht, weil sie wissen, dass es genug Dinge gibt, um die es sich zu weinen lohnt. Und so musste man sich nicht wundern, als sich die Mexikaner am Sonntag für ein Achtelfinalspiel gegen England, vor dem sie Angst hatten, mit einer eingeweidezerreißenden Schnulze in Feierstimmung brachten. Mit „Hasta que te conocí“, einem Lied von Juan Gabriel: „Ich habe nie gelitten / ich habe nie geweint / ich war sehr glücklich / Aber ich habe dich gefunden.“

Vor 40 Jahren, im WM-Viertelfinale gegen England, erzielte Diego Maradona zwei Tore für Argentinien – das verruchteste und das schillerndste der Fußballgeschichte. Den Begriff „Hand Gottes“ hat an diesem Tag allerdings ein anderer erfunden. Eine Rekonstruktion.

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