FAZ 30.09.2026
11:29 Uhr

Zehntausende Euro weg: Handel am Straßenrand: Hessen fallen auf Goldhändler rein


In einer hessischen Kleinstadt bieten Goldhändler das schnelle Geschäft an und tatsächlich kommen Menschen, um Goldbarren und Schmuck direkt auf der Straße zu verkaufen. Das konnte nicht gut gehen.

Zehntausende Euro weg: Handel am Straßenrand: Hessen fallen auf Goldhändler rein

Mindestens zwei Menschen haben sich im hessischen Main-Kinzig-Kreis von vermeintlichen Goldhändlern betrügen lassen. Sie haben sich von einem Flugblatt in ihrem Briefkasten locken lassen, auf dem mit guten Preisen für Gold- und Silberankauf geworben wurde, wie die Polizei berichtet. Die Betroffenen hätten mit den vermeintlichen Ankäufern zunächst einen Preis vereinbart und sich dann zur Übergabe von Schmuck und Goldbarren in einer Straße in der Gemeinde Gründau-Lieblos verabredet. Dort behauptete der Ankäufer dann, nicht genug Bargeld dabei zu haben, bezahlte nur einen Teil der vereinbarten Summe und versprach, den weitaus größeren Betrag sofort zu überweisen. „Da diese Überweisungen offenbar bislang nicht eingegangen sind, erstatteten die Betroffenen jeweils Anzeige bei der Polizei. Der derzeitige Schaden beläuft sich insgesamt auf mehrere zehntausend Euro“, heißt es im Polizeibericht. Zwei Anzeigen liegen bislang vor, die Zahl der Betrugsfälle könnte höher sein. Die Polizei rät zur Vorsicht: Wer Gold, Schmuck oder andere hochwertige Gegenstände verkaufen wolle, solle sich zuvor sorgfältig über Anbieter informieren. Und sich nicht auf Teilzahlungen oder Ähnliches einlassen.