FAZ 10.03.2026
07:34 Uhr

Vorfall in Erlangen: Polizei schießt in Notaufnahme auf Mann mit Messer


In Erlangen bedroht ein angeblich vergifteter Mann in der Notaufnahme eines Krankenhauses eine Polizistin mit einem Messer. Ihr Kollege reagiert und zieht seine Waffe.

Vorfall in Erlangen: Polizei schießt in Notaufnahme auf Mann mit Messer

Die Polizei hat in Bayern auf einen Mann in der Notaufnahme eines Krankenhauses geschossen. Der 35-Jährige soll eine 32 Jahre alte Polizistin in Erlangen mit einem Messer bedroht und mit Pfefferspray angegriffen haben, wie ein Polizeisprecher sagte. Ihr 25-jähriger Kollege habe daraufhin einen Schuss aus einer Pistole abgefeuert und den Mann am Oberschenkel getroffen. Lebensgefahr bestehe nicht. Der 35-Jährige werde derzeit in dem Krankenhaus behandelt. Tatverdächtiger mit angeblicher Vergiftung in Notaufnahme Zuvor soll der 35-Jährige in der Notaufnahme des Waldkrankenhauses angegeben haben, vergiftet worden zu sein. Das Krankenhaus habe daraufhin die Polizei verständigt. Als die Beamten im Behandlungszimmer ankamen, sei der Mann aggressiv gewesen und habe schließlich das Messer gezogen. Laut dem Sprecher der Polizei ist die Notaufnahme des Krankenhauses derzeit geschlossen. Die Spurensicherung arbeite dort. Auch das Landeskriminalamt sei im Einsatz und ermittle wegen des Schusswaffengebrauchs.