FAZ 18.03.2026
06:50 Uhr

Von Grundbuch bis Vollzug:: Fünf Bereiche, in denen KI das Notariat umkrempelt


Notare in Deutschland stehen vor einer Zeitenwende: Sprachmodelle entwerfen Kaufverträge, Algorithmen lesen Grundbücher aus und Cloud-Software digitalisiert den Vollzug. Doch das Berufsrecht setzt enge Grenzen

Von Grundbuch bis Vollzug:: Fünf Bereiche, in denen KI das Notariat umkrempelt

Wer in Deutschland ein Haus kauft, eine GmbH gründet oder ein Testament hinterlegt, kommt an einem Notar nicht vorbei. Die rund 6200 Berufsträger beurkunden jährlich Millionen Rechtsgeschäfte. Der Ablauf folgt seit Jahrzehnten einem Muster: Daten der Beteiligten erfassen, Vertragsentwurf erstellen, Grundbuchauszüge auswerten, Urkunde verlesen, Unterschriften setzen, anschließend den Vollzug über Gerichte, Behörden und Finanzämter abwickeln. Große Teile dieser Kette bestehen aus strukturierten, sich wiederholenden Schritten. Genau dort setzt Künstliche Intelligenz an.

Von Recherche über Vertragsanalyse bis zum Kanzleimanagement: KI-Start-ups dringen in jeden Winkel der juristischen Wertschöpfungskette vor. Die 25 relevantesten Anbieter und das Damoklesschwert, das über ihnen schwebt.

Der erste gemeinsam mit Xpeng entwickelte Volkswagen ist ein Prüfstein für die digitale Zukunft des Konzerns. Der ID. Unyx 08 bringt KI-Chips, ein Vision-Language-Action-Fahrassistenzsystem und 800-Volt-Ladetechnik in ein VW-Modell.

Auf der GTC stellt Jensen Huang sieben neue Chips vor, integriert Groqs Inferenz-Technologie und kündigt ein Geschäftsvolumen von einer Billion Dollar bis 2027 an. Es ist der Versuch, Nvidia vom Chiplieferanten zum Architekten ganzer KI-Fabriken umzubauen.

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