Nach einem schweren Verkehrsunfall mit sechs Toten in Italien laufen die Ermittlungen zur genauen Ursache. Am Sonntagabend stießen ein Reisebus, ein Wohnmobil und drei Autos an der Grenze zwischen den Regionen Umbrien und Latium nördlich von Rom zusammen. Nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur Ansa sollen 34 Personen verletzt worden sein, drei davon schwer. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Nach ersten Erkenntnissen geriet das Wohnmobil auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal mit dem entgegenkommenden Bus zusammen. Der Bus kam von der Straße ab, weitere Fahrzeuge wurden daraufhin in den Unfall verwickelt. Vier der Todesopfer saßen in dem Reisebus, der zwischen den Aussichtspunkten der Marmore-Wasserfälle unterwegs war. Zwei weitere Opfer waren Insassen des Wohnmobils. Unter den Verletzten soll auch ein Kind sein, das in eine Klinik gebracht wurde und außer Lebensgefahr sein soll. Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei waren stundenlang in der Touristenregion im Einsatz. Die Behörden wollen nun die Dashcams der beteiligten Fahrzeuge auswerten. Die Stadt Terni in der Nähe des Unglücksortes richtete zudem eine Einsatzzentrale des Zivilschutzes ein.
