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22.09.2026
16:56 Uhr
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Liveticker zur US-Politik unter Donald Trump / Trump dampft Militärübung mit Südkorea ein / Jetzt lesen im Liveticker der FAZ

Trump: Grönland-Abkommen wird auch Europa schützenTrumps Selbstlob geht weiter. Er zählt auf, wie viele Kriege er angeblich beendet habe. Dazu habe er seine speziellen Beziehungen zu den Verhandlungspartnern einsetzen können, viele von denen hätten ihm in Briefen überschwänglich gedankt. Der Krieg Russlands gegen die Ukraine werde auch bald beendet, sagt Trump, sogar „schneller als es sich Menschen jetzt vorstellen können\".Trump unterstreicht am Beispiel des Vorgehens in Venezuela den Anspruch seiner Regierung auf Hegemonie in der westlichen Hemisphäre. Wenn es eine Gefahr gebe, werde die USA auch mit militärischer Macht dagegen vorgehen. Eine dieser Gefahren sei der Rauschgifthandel, den die USA derzeit bekämpften.Mit Blick auf Kuba sagt Trump, der Kommunismus komme nie nach Amerika, aber Freiheit komme nach Kuba. Er wirft dem Land vor, mit „Antifa\" und anderen Gruppen in den Vereinigten Staaten zusammengearbeitet zu haben. Seine Ausfälle gegen Kuba beantwortet dessen Delegation, indem sie den Saal verlässt. In diesem Zusammenhang geht er auch auf das Abkommen mit Dänemark und Grönland ein. Es werde Feinde Amerikas weghalten und sowohl Amerika als auch Europa schützen. Das Abkommen werde noch am heutigen Dienstag unterzeichnet, die USA würden schnell die militärische Präsenz ausbauen. Zwei Stützpunkte sollen errichtet werden, kündigt er an und bestätigt damit Medienberichte.Trump nutzt seine Rede auch, um die UN und ihre Institutionen zu kritisieren. Die Vereinten Nationen müssten aufhören „die linke globale Agenda\" umzusetzen, sagt er. Es sei nicht hinnehmbar, dass führende Menschenrechtler der UN Amerika kritisierten, weil man Gesetze gegen „Transgender-Verstümmelung\" und Trumps Einwanderungsgesetze durchsetze. Amerika werde sich auch nie dem Internationalen Strafgerichtshof unterwerfen. „Ich fordere alle Staaten, die Mitglieder des Internationalen Strafgerichtshofs sind, auf, sofort aus dieser skrupellosen Institution auszutreten“, sagte er.Mit Bemerkungen über George Washington und den 250. Geburtstag der Vereinigten kommt Trump nach gut einer halben Stunde zum Ende seiner Rede. Zusammen könne man eine Zukunft erreichen, in der es allen besser gehe, sagt er zum Abschluss.
Rubio sieht Grönland-Abkommen als Mittel, China abzuwehrenAußenminister Marco Rubio sieht die Grönland-Vereinbarung als Schutz vor zu viel Einfluss Chinas auf die Arktisinsel an. Der Deal beinhalte, dass man gemeinsam mit Dänemark künftige Investitionen aus dem Ausland vorab überprüfen könne, sagte Rubio dem Sender Fox News. Man wolle nicht eines Tages aufwachen und feststellen: „Okay, ja, das chinesische Militär ist nicht hier, aber ihre Firmen besitzen alle Häfen, ihre Firmen besitzen das ganze Land.“Am Mittwoch trifft Chinas Staatschef Xi Jinping zu einem mehrtägigen Besuch bei US-Präsident Donald Trump in Washington ein. Es ist unklar, ob die Grönland-Vereinbarung das Treffen diplomatisch überschatten könnte.Das Abkommen zwischen den USA, Dänemark und Grönland könnte an diesem Dienstag am Rande der UN-Generalversammlung unterschrieben werden. Der Wortlaut des Vertragswerks ist noch nicht bekannt. Nach Informationen des dänischen Fernsehens könnten die USA zwei neue Militärbasen in Grönland planen.Aktuell betreiben die Amerikaner nur die für Raketenabwehr und Radarüberwachung wichtige Pituffik Space Base im Nordwesten der Insel. Fraglich ist, ob die USA für neue Stützpunkte ein neues Abkommen überhaupt brauchen. Ein bereits bestehender Vertrag mit Dänemark von 1951 sichert ihnen schon jetzt recht großen militärischen Spielraum in Grönland zu.
Angler ziehen Drohne aus dem WasserEin besonderer Fang ist einer Gruppe von Anglern vor der Küste des US-Bundesstaates Florida gelungen: Neben Doraden, Barschen und Schnappern zogen sie eine Militärdrohne aus dem Meer. Bei einer Charter-Tour mit zahlenden Gästen habe er etwas im Wasser gesichtet, was wie ein kieloben treibendes Boot aussah, berichtete der Skipper Daniel Arsenault am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Da er eine Gruppe von angelnden Militär-Hubschrauberpiloten an Bord hatte, konnten diese das seltsame Objekt rasch identifizieren. Die Angler zogen die Drohne an Bord und transportierten sie an Land. „Wir haben sie zum Dock gebracht, Fotos mit dem Fang des Tages gemacht, und dann hat das Sheriff-Büro sich um die Sache gekümmert“, sagte Arsenault. Ein im Onlinedienst Facebook veröffentlichtes Foto des Charterunternehmens Hot Spots Charters zeigt, wie die Angler stolz mit Fischen vor der riesigen grauen Drohne posieren. „Tolle sechs Stunden heute mit dieser Crew! Falls jemand seine Drohne sucht – ruft Hot Spots an!“ heißt es im Bildtext.Ein Sprecher des nahe gelegenen Luftwaffenstützpunkts Eglin sagte AFP, vor wenigen Tagen sei eine unbemannte Lucas-Kampfdrohne bei einem Routine-Test im Meer eingeschlagen. Inzwischen sei sie geborgen worden „und wieder im Besitz des (Verteidigungs-)Ministeriums“.
Anwältin: Von ICE-Agent angeschossener Venezolaner hat noch immer Kugel im KörperEin in Texas von einem Beamten der US-Einwanderungsbehörde ICE angeschossener Venezolaner ist laut seiner Anwältin mit der Kugel im Körper inhaftiert worden und zuletzt mit starken Schmerzen in ein anderes Krankenhaus verlegt worden. Die Anwältin Kate Lincoln-Goldfinch erklärte am Montag (Ortszeit) im Onlinedienst X, dass ihr Mandant „nun unter einer Lähmung der linken Körperseite“ leide.Ihrem 28-jähriger Mandanten sei „in den Rücken geschossen“ worden, hatte Lincoln-Goldfinch Stunden zuvor vor Journalisten gesagt. „Die Kugel wurde nicht entfernt, er erhielt keine Schmerzmittel, und er wurde an die ICE übergeben – in ein Abschiebezentrum, wo er die Nacht ohne Bett verbringen musste.“Der Venezolaner schilderte den Vorfall telefonisch Journalisten. Er habe am Sonntag eine Bestellung für den US-Lieferdienst Doordash ausgeliefert, als sein Fahrzeug von einem ICE-Mitarbeiter gerammt und er angeschossen worden sei, sagte er. Er habe große Schmerzen, da der Schuss sein Schlüsselbein zertrümmert habe. In dem Krankenhaus, in das er zunächst gebracht worden sei, sei die Kugel wegen ihrer Nähe zum Rückenmark nicht entfernt worden können. „Mir geht es nicht gut, die Kugel ist immer noch in meinem Körper.\" Der Venezolaner war am Sonntag angeschossen worden. Nach Angaben der Behörden erlitt er eine Schusswunde am Oberkörper. Er wurde demnach zunächst in einem ernsten, aber stabilen Zustand in ein Krankenhaus in Austin gebracht.Das Heimatschutzministerium erklärte später, der Mann befinde sich bis zu seiner Abschiebung in Gewahrsam. Der Venezolaner sei in der Regierungszeit des demokratischen Präsidenten Joe Biden „illegal in unser Land eingereist“. Es liege eine rechtskräftige Abschiebeanordnung gegen ihn vor. Gegen den ICE-Beamten liefen nach dem Schusswaffenvorfall Ermittlungen, das Ministerium werde dabei von der US-Bundespolizei FBI unterstützt.
Macron nennt Austausch mit Trump „konstruktiv“Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat nach eigenen Worten ein „konstruktives“ Gespräche mit US-Präsident Donald Trump über die Lage in der Ukraine geführt. „Ein weiteres Thema, über das wir sprachen, war die Lage im Roten Meer“, sagte Macron am Montag nach dem Treffen mit Trump in New York Journalisten. „Wir hatten eine sehr gute Unterredung. Sie war sehr konstruktiv.“ Macron und Trump sind für die Generaldebatte der UN-Vollversammlung nach New York gereist. Das Gespräch der beiden Staatschefs dauerte etwa eine halbe Stunde. Macron will in der US-Ostküstenmetropole zudem den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj treffen. Mit Trump habe er insbesondere darüber gesprochen, wie die Transportwege im Roten Meer „besser gesichert“ werden könnten, sagte Macron nach dem Treffen. Zudem sei es darum gegangen, „wie wichtig es ist, unseren ukrainischen Freunden noch schneller und stärker mit Abfangjägern zu helfen“. Dem französischen Präsidenten zufolge war Trump „sehr aufgeschlossen“. Beide Seiten waren demnach „in der Lage, auf diese beiden Konflikte, die für den Weltfrieden und unsere Sicherheit offensichtlich von Bedeutung sind, im Detail einzugehen“. Ein Treffen zwischen Trump und Selenskyj in New York soll es ebenfalls geben.
Trump in Umfrage unbeliebter denn jeWenige Wochen vor den Zwischenwahlen in den USA ist die Zustimmung für US-Präsident Donald Trump einer Umfrage zufolge auf den tiefsten Stand seiner politischen Karriere gefallen. In einer am Sonntag abgeschlossenen Erhebung der Nachrichtenagentur Reuters und des Instituts Ipsos zeigten sich nur noch 32 Prozent der Befragten mit Trumps Arbeit zufrieden, nach 35 Prozent in der Vorwoche.Die Zustimmung unter den Republikanern für Trump sank binnen einer Woche von 82 auf 73 Prozent. Grund dafür ist den Angaben zufolge der Umgang der US-Regierung mit den steigenden Lebenshaltungskosten vor dem Hintergrund des unpopulären Krieges gegen Iran.Bei den Kongresswahlen wollen die Republikaner knappe Mehrheiten verteidigen. Ein Verlust der Kontrolle über den Senat oder das Repräsentantenhaus könnte Trumps politische Vorhaben in den letzten beiden Jahren seiner Amtszeit erschweren.
Weißes Haus startet „Trump TV“Mitten im Streit mit mehreren US-Medien ist das Weiße Haus mit einem eigenen Online-Kanal auf Sendung gegangen. Am Montagabend lancierte das Weiße Haus den Stream namens „Trump TV“, auf dem zunächst Reden von US-Präsident Donald Trump sowie Übungen des US-Militärs zu sehen waren. Unterlegt waren letztere Aufnahmen mit der Stimme eines Kommentators, der die Fähigkeiten der Streitkräfte pries.Wie das Weiße Haus mitteilte, soll der Stream täglich und rund um die Uhr laufen – „mit den besten Momenten aus der Vergangenheit, Ankündigungen sowie den neuesten und wichtigsten Nachrichten aus der Regierung“. Eigene Produktionen oder journalistische Inhalte waren zunächst nicht zu sehen. Einen Livestream von Trumps Auftritten bietet das Weiße Haus bereits seit längerem an.Dem Start von „Trump TV“ war ein Streit zwischen Trump und mehreren US-Medien vorausgegangen, der zuletzt immer weiter eskalierte. Am Freitag hatte Trump angekündigt, den drei Medienhäusern CNN, MS NOW und „Politico“ mit sofortiger Wirkung den Zugang zum Weißen Haus zu entziehen. Der US-Präsident warf ihnen vor, Falschnachrichten zu verbreiten. Kritiker sehen darin einen Einschüchterungsversuch und einen Angriff auf die Pressefreiheit. Die drei Medienhäuser klagen gegen ihre Verbannung.
UN-Rolltreppe vor Trump-Rede mehrfach kontrolliertEine stehengebliebene Rolltreppe sorgte im vergangenen Jahr beim Besuch von US-Präsident Donald Trump bei den Vereinten Nationen für erheblichen Wirbel. Vor Trumps abermaliger Rede bei der UN-Generaldebatte in New York will die Weltorganisation nun offenbar nichts dem Zufall überlassen. „Sie wurden wiederholt und gründlich überprüft“, sagte der Sprecher von António Guterres in New York über die Rolltreppen im Haus.Der US-Präsident und seine Frau Melania waren bei ihrer Ankunft zur UN-Generalversammlung im September 2025 auf eine Rolltreppe gestiegen, die dann abrupt anhielt. Präsident Trump hatte der Vorfall so erzürnt, dass er im Anschluss die „Verhaftung“ der Verantwortlichen gefordert hatte. „Es ist ein Wunder, dass Melania und ich nicht mit dem Gesicht auf die scharfen Kanten dieser Stahltreppe gefallen sind“, sagte er über den Vorfall. Der als „Rolltreppen-Gate“ bezeichnete Vorfall steht symbolisch für das schwierige Verhältnis zwischen der Trump-Regierung und den UN. Der Republikaner bezeichnet die Weltorganisation immer wieder als dysfunktional.
USA wollen offenbar zwei neue Militärstützpunkte in Grönland eröffnenDie USA wollen Insidern zufolge ihre militärische Präsenz in Grönland ausbauen. Das geplante Abkommen mit Dänemark sieht demnach die Wiedereröffnung eines früheren Stützpunktes und den Aufbau einer weiteren Militärpräsenz vor, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Geplant ist den Insidern zufolge die Wiedereröffnung einer ehemaligen Militärbasis aus dem Kalten Krieg in Narsarsuaq im Süden. Dort war in den 1950er-Jahren der US-Stützpunkt Bluie West One geschlossen worden, woraufhin die Bevölkerung auf wenige Dutzend Menschen schrumpfte. Zudem solle eine US-Präsenz in Mestersvig an der Ostküste aufgebaut werden, wo derzeit die dänische Spezialeinheit Sirius, eine Hundeschlittenpatrouille, stationiert ist. Der Wortlaut des Abkommens sei noch nicht öffentlich und die Details bis zur Unterzeichnung seien nicht finalisiert, hieß es weiter. Stellungnahmen der Regierungen in Kopenhagen und Nuuk lagen zunächst nicht vor.
Mamdani hat laut Trump Potential zu großartigem BürgermeisterTrotz erheblicher politischer Differenzen hat US-Präsident Donald Trump dem New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani öffentlich Lob ausgesprochen. Mamdani habe das Potential, „ein großartiger Bürgermeister“ zu werden, sagte Trump bei dem Treffen mit dem Demokraten in Manhattan – seinem ersten Empfang am Amtssitz des Bürgermeisters der liberalen Ostküstenmetropole. Der Republikaner stellte seinem Kritiker Mamdani zudem Unterstützung bei einem großen Wohnungsbauprojekt in Aussicht. „Ich würde mich mit jedem treffen und mit jedem zusammenarbeiten, der etwas für die New Yorker erreichen kann“, sagte Mamdani nach der Begegnung, die auf seine Einladung hin an seinem Amtssitz Gracie Mansion auf der Upper East Side stattfand. Trumps Behauptungen, dass er acht Kriege beendet habe und die USA die „besten Wirtschaftszahlen in der Geschichte unseres Landes“ hätten, ernteten keinen deutlichen Widerspruch Mamdanis in der Pressekonferenz vor Journalisten.Die ersten beiden Treffen zwischen den Politikern hatten im Weißen Haus in Washington stattgefunden. Politisch trennen die beiden Welten – hier der liberale Demokrat, der zum linken Flügel seiner Partei gehört, dort der US-Präsident, der vor allem den rechten Rand seiner Partei und Wählerschaft hinter sich weiß. Trump bezeichnete Mamdani mehrfach als „Kommunisten“ und drohte zwischenzeitlich damit, Bundesmittel für die Stadt New York einzubehalten, auf die die Metropole angewiesen ist. Umgekehrt warf Mamdani dem Präsidenten im New Yorker Wahlkampf Angriffe auf die Demokratie vor.
Trump: Arbeiten an Kali-Abkommen mit Belarus Die USA erwägen im eskalierenden Handelsstreit mit Kanada verstärkte Kali-Käufe bei dem engen Russland-Verbündeten Belarus. Die USA arbeiteten an einem umfangreichen Abkommen dazu, schrieb US-Präsident Donald Trump am Montag auf seiner Plattform Truth Social. Der Preis für Kali aus Belarus werde deutlich unter dem liegen, den die USA derzeit an Kanada zahlten. Das Nachbarland liefert bislang den Großteil der US-Kali-Importe, das als Düngemittel zur Steigerung von Ernteerträgen eingesetzt wird.Experten erwarten jedoch keine großen Auswirkungen durch das Vorhaben. Der Analyst Josh Linville vom Finanzdienstleister StoneX erklärte, er rechne nicht damit, dass belarussisches Kali eine wichtige Rolle für die Versorgung der US-Landwirte oder sinkende Preise spielen werde. „Wir haben mehr als genug für alle“, sagte Linville. Hilfe werde vielmehr bei Phosphat und Stickstoff benötigt. Deren Angebot sei durch den von den USA und Israel begonnenen Krieg gegen Iran eingeschränkt, der die meisten Lieferungen aus der Golfregion blockiere. Selbst wenn Litauen seinen Hafen Klaipeda für belarussische Exporte öffnen sollte, sei ein Transport über die Ostsee und den Atlantik angesichts der derzeit relativ niedrigen Kali-Preise kaum zu rechtfertigen, so der Experte.Belarus und Russland gehören zu den weltweit größten Kali-Produzenten, deren Export durch Sanktionen und logistische Hürden erschwert ist. Kanadas Handelsminister Dominic LeBlanc und der weltgrößte Kali-Produzent Nutrien wollten sich zunächst nicht zu Trumps Mitteilung äußern.Die USA hatten zuletzt bereits Sanktionen gegen Belarus aufgehoben. Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hatte zudem schon vor einigen Tagen erklärt, sein Land habe den Verkauf von Kali an die USA wieder aufgenommen. Zugleich forderte er die USA auf, eingefrorene Gelder in Höhe von mehr als 40 Millionen Dollar aus dem US-Bankensystem freizugeben.
Flugstopp an Airports der US-Ostküste angeordnet An mehreren Flughäfen an der US-Ostküste gilt nach einer technischen Störung derzeit ein Flugstopp. Betroffen sind die New Yorker Flughäfen JFK, Newark, LaGuardia und Westchester County, der Logan International Flughafen in Boston, der Internationale Flughafen Philadelphia, sowie der Flughafen Teterboro in New Jersey, wie die US-Luftfahrtbehörde (FAA) mitteilte. Zunächst war am Morgen ein Flugverbot am Flughafen Newark in New York bekanntgeworden. „Abflüge zum Newark International sind aufgrund eines Geräteausfalls ausgesetzt“, hieß es dazu auf der Webseite der FAA.Der amerikanische Nachrichtensender NBC News berichtete, die Reisepläne Tausender Fluggäste seien betroffen. Grund sei, dass die FAA mit einem technischen Ausfall in der Terminal Radar Approach Control in Philadelphia kämpfe. Dieser Bereich kontrolliert Anflug und Abflug sowie Abstände zwischen Flugzeugen im Luftraum des Terminals. Es gibt noch keine Angaben der FAA dazu, wie lange der Ausfall anhalten könnte. Auswirkungen mit Blick auf die UN-Generalversammlung in New York in dieser Woche, bei der zahlreiche Staaten vertreten sein werden, sind unklar.
US-Beamter: Unterzeichnung von Grönland-Abkommen am Dienstag Die USA, Dänemark und Grönland werden einem Beamten aus dem Weißen Haus zufolge an diesem Dienstag ein Abkommen im Streit um die strategisch bedeutsame Arktisinsel unterzeichnen. US-Präsident Donald Trump werde sich dafür mit der dänischen Regierungschefin Mette Frederiksen und dem grönländischen Regierungschef Jens-Frederik Nielsen treffen, teilte der US-Beamte der dpa auf Anfrage mit. Sie würden ihr neues Abkommen formalisieren, das die Sicherheit Grönlands sowie der USA gewährleisten und verteidigen solle, hieß es. Der US-Beamte nannte weder eine Uhrzeit noch einen konkreten Ort für die Unterzeichnung. Es wird allerdings erwartet, dass dies am Rande der UN-Generaldebatte in New York passiert, wo Trump am Dienstagvormittag (Ortszeit) eine Rede hält.
Mediengruppe: Keine TV-Berichterstattung über TrumpNachdem Journalisten der US-Sender CNN und MS Now sowie des Nachrichtenportals Politico vom Weißen Haus ausgeschlossen wurden, haben sich große Fernsehsender darauf verständigt, die abgesprochene live Berichterstattung über Donald Trump einzustellen. ABC, CBS, CNN, Fox News und NBC teilen sich normalerweise die TV-Berichterstattung über den US-Präsidenten, dafür rotieren sie als Fernsehpool-Konsortium. So wäre CNN für die anstehende UN-Generaldebatte und Trumps Aufenthalt in New York diese Woche zuständig. „Ab heute wird der TV-Pool keine Veranstaltungen mehr abdecken, die als Pool-Berichterstattung über den Präsidenten ausgewiesen sind“, schrieb Bryan Boughton, der Washington-Büroleiter von Fox News, am Montag in einer Mitteilung an die Mitglieder des TV-Pools, die der US-Zeitung „New York Times“ vorliegt. „Dies folgt der Haltung des Weißen Hauses, CNN daran zu hindern, seine zugewiesenen Pool-Aufgaben zu erfüllen“, heißt es weiter. „Es wird kein Ersatz-Pool eingerichtet.\" Boughton ist der aktuelle Vorsitzende des Fernsehpool-Konsortiums.Am vergangenen Freitag eskalierte der Konflikt zwischen dem Weißen Haus und den Medien, nachdem Trump angekündigt hat, den Zutritt der drei Medien zu verbieten. Journalisten berichteten daraufhin am Wochenende, keinen Zugang zum Gelände des Regierungssitzes in Washington erhalten zu haben.Lesen Sie hier mehr zu dem Konflikt zwischen den Medienhäusern und dem US-Präsidenten.