FAZ 15.09.2026
12:53 Uhr

Sechs Kandidaten ausgewählt: Shortlist für den F.A.Z. Feuilletonpreis steht fest


Die Shortlist zum diesjährigen F.A.Z. Feuilletonpreis steht fest. Drei Männer und drei Frauen bewerben sich auf den mit 10.000 Euro dotierten Preis. Die provokante Preisfrage lautete: „Gibt es so etwas wie nationale Kunst?“

Sechs Kandidaten ausgewählt: Shortlist für den F.A.Z. Feuilletonpreis steht fest

Wer kam zuerst: die Nation oder die Kunst? Mit dieser Fragestellung beschäftigen sich die zahlreichen Einsendungen zum diesjährigen F.A.Z. Feuilletonpreis. Aus den Beiträgen hat die Jury, bestehend aus Jürgen Kaube, Sandra Kegel, Niklas Maak und Simon Strauß, nun die sechs Favoriten ausgewählt. Die Beiträge reichen über eine Beschäftigung mit dem Weber-Handwerk der Yoruba in Westafrika, die zu der These führt, dass nationale Prägung von Kunst erst durch die Zeit entsteht, über die Darstellung der Nation als ein Kunstwerk eigener Art bis zu nationalen Spezifika ostdeutscher Schauspielkunst. Des Weiteren geht es um Fragen wie, ob es eine nationale tschechoslowakische Architektur gegeben hat, was für Nationen aus dem Weltall sichtbar sind und was eine amerikanische von einer deutschen Dramen-Szene unterscheidet. Preisverleihung am 2. November Die Autorinnen und Autoren, die es auf die Shortlist geschafft haben, sind in alphabetischer Reihenfolge: Jorg Foitzik, Annegret Hahn, Maximilian KunkelKatharina von Ritter, B.C. Rizzoli und Felix Schönherr. Die Preisverleihung findet am 2. November im Deutschen Theater Berlin statt.