FAZ 28.07.2026
08:15 Uhr

Rhein-Main-Liveblog: Zwei queerfeindliche Angriffe in Frankfurt


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Rhein-Main-Liveblog: Zwei queerfeindliche Angriffe in Frankfurt

In Hessen wird es wieder heißOffenbach. In Hessen rollt die nächste Hitzewelle heran. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, liegen die Temperaturen am Dienstag bei 24 bis 31 Grad. Dazu scheint überall die Sonne. In der Nacht kühlt es auf 12 bis 19 Grad ab.Am Mittwoch steigen die Temperaturen bei viel Sonne auf 30 bis 37 Grad an. Am Donnerstag können gebietsweise bis zu 39 Grad erreicht werden. Im Laufe des Tages sind dann Schauer und Gewitter mit Sturmböen und Hagel nicht ausgeschlossen. Am Freitag soll das Wetter laut Prognose bei 26 bis 34 Grad wechselhafter sein. (dpa)

Einbruch in Spielhalle in FreigerichtFreigericht. Beim Einbruch in eine Spielhalle in Freigericht-Altenmittlau (Main-Kinzig-Kreis) haben bislang unbekannte Täter mehrere tausend Euro Bargeld erbeutet. Zudem richteten sie beträchtlichen Schaden im Innenraum an, wie die Polizei mitteilte.Als Mitarbeiter die Räume am Montagmorgen betraten, habe sich ihnen ein Bild der Verwüstung geboten. Kassen und mehrere Spielautomaten seien aufgebrochen gewesen, zudem hätten die Täter Getränke verschüttet und Gegenstände umhergeworfen, hieß es.Die Täter drangen nach bisherigen Erkenntnissen durch ein Fenster auf der Gebäuderückseite in die Spielhalle, das sie aufhebelten. Die Alarmanlage zerstörten sie den Angaben zufolge.Wann genau sich der Einbruch ereignete, ist derzeit noch unklar – womöglich am zurückliegenden Wochenende. Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, sich zu melden. (dpa)

Geldautomat in Fürth gesprengtFürth. Unbekannte Täter haben in Fürth (Kreis Bergstraße) einen Geldautomaten einer Bankfiliale gesprengt. Alle Bewohner des betroffenen Wohn- und Geschäftshauses konnten unverletzt ins Freie gelangen, teilte die Polizei mit. Die Tat habe sich gegen 4.30 Uhr ereignet. Die Täter entkamen zunächst unerkannt, die Polizei setzte zur Fahndung unter anderem einen Polizeihubschrauber ein. Ob die Täter Geld erbeuteten, teilte die Polizei zunächst nicht mit. Kräfte des Hessischen Landeskriminalamtes kamen nach Polizeiangaben zum Tatort. (dpa)

Mann bei Verkehrsunfall nahe Melsungen getötetMelsungen. Bei einem tödlichen Verkehrsunfall im Schwalm-Eder-Kreis ist ein Auto in einen entgegenkommenden Lkw gefahren. Der 60-jährige Fahrer des Autos starb noch an der Unfallstelle nahe Melsungen, der 63-jährige Lastwagenfahrer wurde nach Polizeiangaben schwer verletzt. Die Ursache des Zusammenstoßes in einer Kurve auf der Bundesstraße 83 war zunächst unklar. (dpa)

Hanau: Vor Bestattung Militär-Trompete gestohlenHanau. Vor der Bestattung eines ehemaligen US-Soldaten ist in Hanau eine Signaltrompete der US-Armee gestohlen worden. Angehörige der Armee hätten am Freitagvormittag die militärische Trauerfeier auf dem Hauptfriedhof vorbereitet, teilte die Polizei mit. Währenddessen sei das Musikinstrument gestohlen worden. Mit der Trompete hätte demnach das Musikstück „Taps“ als „letzter Gruß und Ehrenbeweis“ gespielt werden sollen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die möglicherweise etwas bemerkt haben, sich zu melden. (dpa)

Hessens Finanzämter schalten Hotline Wiesbaden. Die Finanzämter in Hessen sind ab August nur noch über eine Nummer erreichbar. Damit soll der Service für Bürgerinnen und Bürger erleichtert werden, teilte das Hessische Ministerium der Finanzen mit. Wen ruft man bei Steuerfragen an?Ab dem 1. August gilt die Rufnummer 069 2545 2545. Die Hotline soll montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr besetzt sein. Anrufe sollen gleichmäßig auf die verfügbaren Beschäftigten des Bürgerservices aller hessischen Finanzämter verteilt werden. Dadurch sollen Auskünfte zu individuellen Steuerfällen unabhängig davon möglich sein, welches Finanzamt zuständig ist.Während einer Übergangsphase sollen die bisherigen Telefonnummern zwar erreichbar bleiben, Anruferinnen und Anrufer würden aber automatisch an das neue zentrale System weitergeleitet, teilte das Hessische Ministerium der Finanzen mit.Zunächst werden weiterhin Beschäftigte die Anrufe entgegennehmen. Das Finanzministerium plane jedoch bereits den nächsten Schritt: Künftig soll ein KI-gestützter Telefonassistent den Bürgerservice unterstützen. Er soll häufige Fragen – etwa zu Fristverlängerungen oder einem Wechsel der Steuerklasse – selbstständig beantworten können. Aktuell werde der digitale Helfer vorbereitet. (dpa)

Zwei Verletzte bei VerkehrsunfallSteinau an der Straße. Zwei Menschen sind bei einem Verkehrsunfall in Steinau an der Straße (Main-Kinzig-Kreis) verletzt worden. Das teilte die Polizei mit. Ein Motorradfahrer sei nach ersten Erkenntnissen am Sonntag in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn geraten und dabei seitlich mit einem entgegenkommenden Auto zusammengestoßen. Ein Rettungshubschrauber flog den 24 Jahre alten Mann in eine Klinik. Die 33 Jahre alte Beifahrerin im Auto, die schwanger ist, wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Wagens blieb unverletzt. (dpa)

Zwei Auffahrunfälle auf A3: Drei Menschen verletztWiesbaden.  Bei zwei Auffahrunfällen auf der Autobahn 3 bei Wiesbaden sind drei Menschen verletzt worden, eine 25 Jahre alte Frau schwer. Nach Angaben der Polizei musste ein 54 Jahre alter Autofahrer stark abbremsen, nachdem ihn ein bislang unbekannter Fahrer ihn mit seinem Wagen geschnitten hatte. Eine 25 Jahre alte Frau fuhr dem Wagen des 54-Jährigen mit ihrem Auto auf. Drei weitere Autos fuhren ebenfalls auf. Die 25 Jahre alt Frau kam in ein Krankenhaus. Wegen des Unfalls wurde die Autobahn in Richtung Würzburg zeitweise voll gesperrt. Am Stauende kam es den Angaben zufolge wenig später zu einem weiteren Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen, bei dem zwei 84 und 86 Jahre alte Menschen leicht verletzt wurden. Sie kamen ebenfalls ins Krankenhaus. Bei den beiden Unfällen seien insgesamt acht Fahrzeuge beteiligt gewesen, vier davon seien abgeschleppt worden. Die Autobahn blieb rund drei Stunden gesperrt. Die Polizei schätzte den Schaden auf rund 88.000 Euro und ermittelt gegen den Fahrer des unbekannten Fahrzeugs. (dpa)

Ab Dienstag wird es heiß Offenbach. Am Montag kann es in Hessen noch wolkig sein und teils regnen, bevor es ab Dienstag sonnig und heiß wird, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) schreibt. Nördlich des Mains kann es am Montag Schauer geben, zum Abend klingt der Regen meist ab. Dabei liegen die Temperaturen zwischen 23 und 28 Grad, in Hochlagen um 20 Grad. In der Nacht zum Dienstag kühlt es ab auf 11 bis 16 Grad – am Dienstag selbst kann es laut der Vorhersage bis zu 33 Grad heiß werden. Regen gibt es nicht. Am Mittwoch werden vom DWD Temperaturen von 34 bis 37 Grad erwartet, nachts kühlt es am Main teils auf 16 Grad ab. Am Donnerstag kann es bis zu 36 Grad heiß in Nordhessen und zwischen 36 und 39 Grad im Rhein-Main-Gebiet werden, bevor es nachmittags erste Gewitter und Schauer geben kann, wie es weiter hieß. (dpa)

Mahnwache in Frankfurt nach CSD-Angriff in BerlinFrankfurt. Bei einer Mahnwache in Frankfurt haben etwa 500 Menschen der Opfer des Angriffs am Rande des CSD in Berlin gedacht. Die Teilnehmer versammelten sich zu einem friedlichen Gedenken auf dem Römerberg, wie ein Polizeisprecher sagte.In Frankfurt hatte der CSD am 18. Juni stattgefunden – laut Polizeiaussagen damals friedlich. Dennoch fühlen sich hier viele so, als ob es auch sie hätte treffen können. „Der Anschlag auf den CSD Berlin hat uns alle tief erschüttert. Wir haben Angst, und wir sind wütend“, hieß es in einem Post vom CSD Frankfurt und Fridays for Future Frankfurt. „Weil wir uns nicht mal an diesem einen Tag im Jahr sicher fühlen können. Weil wir wissen: es hätte jede*n von uns treffen können.“Man stehe vereint an der Seite des CSD Berlin, hieß es. „Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen, allen, die gestern auf dem CSD waren und noch nicht verarbeitet haben, was da passiert ist, allen, die heute mehr denn je Angst um ihre Sicherheit haben.“ In mehreren anderen hessischen Städten waren ebenfalls Demonstrationen geplant, etwa in Darmstadt und Gießen.Ein Autofahrer hatte am Samstagabend im Berliner Tiergarten am Rande des CSD mehr als ein Dutzend Menschen angefahren. Eine Frau starb, andere Menschen erlitten teils schwere Verletzungen. Die Polizei fahndet nach einem 21 Jahre alten Tatverdächtigen. (dpa)

Grebenau. Rund 12.000 Quadratmeter Wald sind entlang der Autobahn 5 in Mittelhessen in Brand geraten. Etwa 200 Feuerwehrleute seien in dem Gebiet bei Grebenau im Vogelsbergkreis im Einsatz, um das Feuer zu bekämpfen, sagte ein Polizeisprecher. Der Verkehr auf der A5 sei derzeit nicht beeinträchtigt. Noch sei unklar, was den Brand ausgelöst hat. Die Löscharbeiten laufen demnach seit dem späten Vormittag. Für das Gebiet wurde eine Rundfunkwarnmeldung herausgegeben. (dpa)

85 Jahre alte Frau stirbt nach Zusammenstoß mit MähdrescherSontra. Eine Seniorin ist bei einem Zusammenstoß mit einem Mähdrescher ums Leben gekommen. Die Fünfundachtzigjährige war Beifahrerin in einem Auto, als der Wagen mit einem entgegenkommenden Mähdrescher auf der Bundesstraße 400 bei Sontra im Werra-Meißner-Kreis kollidierte, teilte die Polizei mit. Zum Zeitpunkt des Unfalls am späten Samstagabend saß auch ein dreijähriger Junge auf der Rückbank des Autos.Durch die Wucht der Kollision erlitt die 85 Jahre alte Frau tödliche Verletzungen und starb noch an der Unfallstelle. Die Fahrerin des Wagens, eine 66 Jahre alte Frau, erlitt schwere Verletzungen und wurde von Sanitätern in ein Krankenhaus gebracht. Das Kind sei zur Kontrolle ebenfalls in eine Klinik gebracht worden, berichten die Ermittler. Unverletzt blieb die 26 Jahre alte Fahrerin des Mähdreschers. Warum es zu dem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge kam, blieb zunächst unklar. Die Staatsanwaltschaft beauftragte einen Gutachter zur Rekonstruktion des Unfallhergangs. (dpa)

Zugverkehr unterbrochen wegen Gefahrgut-AlarmGießen.  Aus einem Güterwaggon austretender Benzindampf hat zu einem Feuerwehreinsatz geführt und den Zugverkehr auf der Strecke zwischen Kassel und Frankfurt kurzzeitig beeinträchtigt. Wie eine Sprecherin der Deutschen Bahn mitteilte, wurde der Bahnhof Gießen-Bergwald aufgrund des Einsatzes kurzzeitig gesperrt. Die Feuerwehr Gießen bestätigte den etwa zwei Stunden dauernden Einsatz wegen Gefahrgut-Alarms. Die Sperrung des Bahnhofs führte laut DB zu Zugausfällen und Verspätungen im Regional- und Fernverkehr. Seit 13.10 Uhr sei die Strecke wieder freigegeben und der Zugverkehr laufe an, so die Bahnsprecherin. Für Fahrgäste bedeutet das weiterhin Geduld: Es könne auf der Strecke weiter zu Verspätungen kommen, hieß es. (dpa)

250.000 Euro Schaden nach Hausbrand Nidderau. Nach einem Brand ist ein Haus in Nidderau im Main-Kinzig-Kreis unbewohnbar. Nach Angaben der Polizei konnten sich die Bewohner rechtzeitig vor dem Feuer in Sicherheit bringen und wurden nicht verletzt. Der Brand im Ortsteil Eichen war am Freitagabend gegen 20 Uhr gemeldet worden. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand der Dachstuhl bereits in Flammen. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr sei es gelungen, den Brand unter Kontrolle zu bringen, teilte die Polizei mit. Der Schaden wird auf 250.000 Euro geschätzt. Die Ermittler suchen nun nach der Ursache für das Feuer. (dpa)