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10.09.2026
07:33 Uhr
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Hessen: „Earth Night“ gegen Lichtverschmutzung Am Freitagabend wird es an einigen Orten in Hessen dunkler als sonst sein. Ab Einbruch der Dunkelheit sind Menschen im Rahmen der „Earth Night“ dazu aufgerufen, die ganze Nacht künstliches Außenlicht zu reduzieren oder ganz abzuschalten. Ziel ist, auf die zunehmende Lichtverschmutzung und Lichtverschwendung aufmerksam zu machen.Mehrere Städte rufen dazu auf, möglichst viele künstliche Lichtquellen abzuschalten – und beteiligen sich auch selbst an der Aktion. In Kassel wird etwa am Freitagabend und in der Nacht auf Samstag die Beleuchtung des Fridericianums, der Martins- und der Brüderkirche abgeschaltet. In Darmstadt wird der Hochzeitsturm auf der Mathildenhöhe nicht beleuchtet und in Frankfurt sollen unter anderem der Römer, die Paulskirche oder die Mainbrücke „Eiserner Steg“ dunkel bleiben. „Anders als bei der bereits etablierten „Earth Hour“, stehen bei der „Earth Night“ die negativen Auswirkungen der Lichtverschmutzung auf Lebewesen im Mittelpunkt“, heißt es bei der Stadt Kassel. „Lichtverschmutzung ist ein oft unterschätztes Umweltproblem“, betont auch Darmstadts Stadtrat Michael Kolmer.„Dunkelheit ist kein Mangel, sondern gehört zu einer intakten Umwelt. Viele Tiere und Pflanzen sind auf die natürliche Abfolge von Tag und Nacht angewiesen“, erklärte Umweltdezernentin Tina Zapf-Rodríguez. „Gleichzeitig geht es nicht darum, Frankfurt einfach dunkler zu machen. Es geht darum, künstliche Beleuchtung dort einzusetzen, wo wir sie brauchen und dort wegzulassen, wo Natur und Tiere unnötig belastet werden.\"Die „Earth Night“ wurde 2020 ins Leben gerufen und findet jährlich an dem Freitag im September statt, der am nächsten an der Neumondnacht liegt. Die Aktion will darauf aufmerksam machen, dass künstliches Licht den Nachthimmel aufhellt. Das hat Folgen für Natur und Menschen. Es stört etwa den Tag-Nacht-Rhythmus von Tieren, beeinträchtigt die Orientierung von nachtaktiven Insekten und kann bei Menschen zu Schlafstörungen führen. Jedes Jahr im Mai findet außerdem die „Earth Hour“ statt. Die Initiative, die 2007 von der Umweltschutzorganisation WWF gestartet wurde, will die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf den Klimaschutz lenken. Am Aktionstag schalten Menschen auf der ganzen Welt für eine Stunde ihre Lichter aus.
Bahn testet batteriebetriebene Züge im RegionalverkehrMarburg. Drei neue batteriebetriebene Regionalzüge sollen ab Herbst schrittweise im Nordwesthessen-Netz eingesetzt werden. Wie die beteiligten Aufgabenträger Nordhessischer Verkehrsverbund (NVV), Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) mitteilten, sollen die Akku-Fahrzeuge für einen Zeitraum von fünf Jahren im Testbetrieb von der DB RegioNetz Kurhessenbahn eingesetzt werden. Die Züge sollen demnach zunächst vor allem auf der Verbindung Kassel-Bad Wildungen fahren. Später sind den nach Angaben auch Einsätze auf weiteren Strecken des Netzes vorgesehen, darunter Verbindungen nach Schwalmstadt sowie zwischen Marburg und Bad Laasphe. Im Testbetrieb sollen drei Dieseltriebwagen ersetzt werden. Ziel ist laut Mitteilung, den Einsatz der Fahrzeuge auf der bestehenden Infrastruktur zu testen und die Ausgestaltung der Ladeinfrastruktur zu prüfen. Langfristig sollten Akku-Fahrzeuge dazu beitragen, den Dieselbetrieb im Regionalverkehr abzulösen, hieß es. Die Akku-Fahrzeuge können laut Mitteilung während der Fahrt auf elektrifizierten Streckenabschnitten über die Oberleitung geladen werden. Auf nicht elektrifizierten Strecken ermöglichen die Akkus den Betrieb. (dpa)
Löhnberger Finanzaffäre erreicht Kreissparkasse WeilburgWeilburg. Die nach wie vor nicht aufgeklärte Finanzaffäre um die Gemeinde Löhnberg hat nun auch die Kreissparkasse Weilburg erreicht. Zehn Ermittler durchsuchten am Dienstag das Kreditinstitut in der Stadt an der Lahn. Das Amtsgericht Frankfurt hatte dies beschlossen, wie ein Sprecher der federführenden Staatsanwaltschaft Frankfurt sagte. Anlass der Aktion sei der Vorwurf, durch Mitarbeiter der Kreissparkasse könnten Darlehen zu Unrecht an die Löhnberger Grundbesitz GmbH ausgegeben worden sein. Die gegen die Beschuldigten und die Sparkasse erhobenen Vorwürfe seien Folge des Ermittlungsverfahrens gegen den vormaligen Bürgermeister der Gemeinde, Frank Schmidt. Angaben zur Zahl der Beschuldigten und zur Höhe des Schadens machte der Sprecher nicht. Das Kreditinstitut habe die Ermittler unterstützt.Unter Schmidt war Löhnberg vor gut zwei Jahren in schwere Finanznot geraten. Die Grundbesitz GmbH rutschte in die Insolvenz. Zwischenzeitlich leitete ein Staatsbeauftragter die Geschicke der Gemeinde.
Zwei Kleinkinder bei Busunfall in Gießen leicht verLetztGießen. Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Stadtbus sind in Gießen fünf Businsassen leicht verletzt worden, darunter zwei zweijährige Kinder. Wie die Polizei mitteilte, blieb der Autofahrer bei dem Unfall am Dienstagmorgen unverletzt. Es entstand demnach ein Schaden von etwa 15.000 Euro. Den Angaben zufolge standen beide Fahrzeuge nebeneinander an einer Ampel und fuhren gleichzeitig los. Laut Polizei wird an dieser Stelle der Busverkehr, anders als der übrige Verkehr, durch eine eigene Ampel auf der Busspur geregelt. Wie es kurz darauf zu der Kollision kommen konnte, ist der Polizei zufolge noch unklar. Möglicherweise habe der Autofahrer eine rote Ampel übersehen. (dpa)
Polizei und Bergwacht trainieren in Südhessen mit HubschraubernDarmstadt. Die Polizeifliegerstaffel und die Bergwacht Hessen trainieren in Südhessen unter anderem das Abseilen von Hubschraubern. Darauf weisen die beiden Behörden hin, für die Anwohner im Gebiet Darmstadt, Groß-Umstadt und Zwingenberg könnte es deshalb in den nächsten vier Tagen lauter werden.Die beiden Organisationen wollten mit dem gemeinsamen Training von verschiedenen „einsatzrealistischen Szenarien\" ihre Zusammenarbeit intensivieren, heißt es in der Mitteilung weiter. An zwei Tagen nimmt auch die Bundeswehr an den Übungen teil.
Motorboot in Rödermark gestohlenRödermark. Ein Anhänger mitsamt Motorboot ist nach Angaben der Polizei in Rödermark (Landkreis Offenbach) gestohlen worden. Unbekannte hätten den grauen Anhänger mit Offenbacher Kennzeichen zwischen Sonntagmittag und Montagabend entwendet, teilte die Polizei mit. Der Wert der Beute belaufe sich auf insgesamt 20.000 Euro. Anhänger und Motorboot seien zur Fahndung ausgeschrieben worden. Die Polizei bittet Zeugen um Hinweise. (dpa)
Einbrecher werfen Gullydeckel in Glastür und räumen Juweliergeschäft aus Bad Karlshafen. Zwei Männer sind in der Nacht in ein Juweliergeschäft im nordhessischen Bad Karlshafen eingebrochen. Die beiden Unbekannten brachen am Ladeneingang zuerst einen Gitterrollladen aus der Verankerung, bevor sie laut Polizei die dahinterliegende Glastür mit einem Gullydeckel einwarfen. So gelangten sie demnach in den Verkaufsraum, wo sie mehrere Schmuckstücke sowie ein Bild einsteckten. Kurz darauf flüchteten sie zu Fuß vom Tatort.Noch seien die beiden Einbrecher nicht gefasst worden. Ein Anwohner hatte der Polizei zufolge den Notruf gewählt, als er beobachtete, wie sich die Männer am Eingang des Geschäfts zu schaffen machten. Außerdem lösten die Täter demnach beim Einbruch die Alarmanlage aus. Die Polizei startete eine Großfahndung, die aber erfolglos blieb. Jetzt suchen die Ermittler nach weiteren Zeugen.Wie viel Beute das Duo genau machte, gaben die Beamten nicht bekannt. Sie sei aber hochwertig. Zudem richteten sie laut der Mitteilung mit ihrem Vorgehen einen Sachschaden von rund 8.000 Euro an. (dpa)
Tollwut bei Fledermaus im Kreis Bergstraße nachgewiesenHeppenheim. Bei einer Fledermaus im Landkreis Bergstraße ist Fledermaustollwut nachgewiesen worden. Das aufgefundene Tier war in eine Auffangstation gebracht worden, wo es sich ungewöhnlich aggressiv verhielt, wie der Landkreis mitteilte. Eine Untersuchung im Labor bestätigte demnach den Verdacht, dass die Fledermaus mit einem Tollwutvirus infiziert war.Der Landkreis gibt allerdings Entwarnung: Ein Grund zur Sorge sei der aktuelle Nachweis nicht. Die Erkrankung könne zwar grundsätzlich auch auf Menschen übertragen werden, aber im Alltag sei das Risiko dafür sehr gering. Um sich zu infizieren, müsste ein Mensch demnach in direkten Kontakt mit einer infizierten Fledermaus geraten, zum Beispiel durch einen Biss oder Kratzer. Normalerweise sind Fledermäuse aber scheue Tiere, die Menschen lieber aus dem Weg gehen.Fledermaustollwut ist nicht mit der klassischen terrestrischen Tollwut gleichzusetzen: Diese gilt in Deutschland schon seit 2008 offiziell als getilgt. Bei Fledermäusen werden hingegen weiterhin verschiedene der sogenannten Lyssaviren nachgewiesen. In Rheinland-Pfalz etwa gab es im August den ersten bestätigten Nachweis seit 2010.Das Veterinäramt empfiehlt:Fledermäuse grundsätzlich nicht mit bloßen Händen anfassen – vor allem, wenn sie sich etwa auffällig verhalten, nicht fliegen können, vermeintlich geschwächt oder tot sind. Wenn es nicht anders geht: bissfeste Handschuhe tragen.Auch Haustiere sollten von aufgefundenen Fledermäusen ferngehalten werden, da das Virus auch auf andere Säugetiere übertragen werden kann.Wenn es trotzdem zu einem direkten Kontakt kommt: Die betroffene Stelle gründlich mit Wasser und Seife reinigen und sofort zum Arzt gehen. Wer eine Fledermaus findet, sollte sich zunächst beim Veterinäramt melden und das weitere Vorgehen abstimmen.
Heppenheim: Auto erfasst Frau auf GehwegHeppenheim. Bei einem Verkehrsunfall im Heppenheimer Stadtteil Unter-Hambach ist am Mittwochmorgen eine 54 Jahre alte Fußgängerin lebensgefährlich verletzt worden. Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall um 6.27 Uhr auf der Straße „Hambacher Tal“.Eine 59 Jahre alte Frau war demnach mit einem roten Renault Twingo aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und hatte die Fußgängerin, die mit ihrem Hund unterwegs war, erfasst. Die Verletzte wurde ins Krankenhaus gebracht. Der Renault wurde bei dem Unfall erheblich beschädigt.Über den Zustand des Hundes lagen zunächst keine Informationen vor. Das Tier flüchtete nach dem Unfall in unbekannte Richtung.Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Heppenheim unter der Telefonnummer 06252 7060 zu melden.
Maximal 23 Grad erwartetOffenbach. Mit Höchstwerten von maximal 23 Grad wird es in Hessen deutlich kühler als noch zum Wochenstart. Der Tag startet vielerorts stark bewölkt, später kann es auflockern, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte. Es bleibt demnach zunächst überall trocken, im Norden sind am Nachmittag und Abend einzelne Schauer mit Böen möglich. In der Nacht zum Donnerstag ist es den Vorhersagen zufolge meist gering bewölkt, teils klar und niederschlagsfrei. Die Temperaturen sinken auf 10 bis 7 Grad, lokal kann es Nebel geben. Der Donnerstag selbst zeigt sich heiter bis wolkig und trocken, wie der DWD mitteilte. Die Höchsttemperaturen erreichen 18 bis 23 Grad, im höchsten Bergland um die 14 Grad.
Bruchköbel: Radfahrer stirbt bei Unfall mit AutoBruchköbel. Ein Radfahrer ist in Bruchköbel (Main-Kinzig-Kreis) bei einer Kollision mit einem Auto ums Leben gekommen. Wie die Polizei am Abend mitteilte, wechselte der 77 Jahre alte Mann nach bisherigem Kenntnisstand am späten Dienstagnachmittag aus bislang unklaren Gründen vom Radweg auf die Straße. Dort kollidierte er im Anschluss mit dem Fahrzeug, woraufhin er stürzte und sich tödliche Verletzungen zuzog.Um den Hergang des Unfalls rekonstruieren und dessen Ursache klären zu können, wurde ein Gutachter hinzugezogen. Die Polizei bat zudem Augenzeugen, sich telefonisch bei der Wache in Langenselbold zu melden. (dpa)
Beschäftigte im hessischen Handel bekommen 5 Prozent mehr GehaltWiesbaden. Beschäftigte im hessischen Handel bekommen mehr Gehalt. Der Handelsverband Hessen und die Gewerkschaft Verdi haben sich im Tarifstreit geeinigt, wie sie mitteilten. Demnach gibt es vom 1. Juli 2026 an drei Prozent und vom 1. April 2027 an zwei Prozent bei einer Laufzeit von 25 Monaten mehr. „Eine Verbesserung der Konsumstimmung ist weiterhin nicht in Sicht“, sagte Nico Lehm, Vorsitzender der Tarifkommission in Hessen, laut Mitteilung des Handelsverbands. „Deshalb ist es so wichtig, dass der hessische Handel durch den heutigen Abschluss Planungssicherheit erhält, um gemeinsam mit den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern den Fortbestand der Betriebe zu sichern.\" Zudem steigt laut Einigung der tarifliche Mindestlohn. Verdi-Verhandlungsführer Marcel Schäuble sagte, man sei zufrieden über die Regelung, bei der die unteren Entgeltgruppen stärker angehoben würden. In Hessen sind rund 250.000 Beschäftigten im Handel betroffen. (dpa)
Motorradfahrer stirbt bei Unfall auf A3 nahe LimburgLimburg. Bei einem Zusammenstoß zwischen zwei Autos und einem Motorrad auf der Autobahn 3 hat der Motorradfahrer tödliche Verletzungen erlitten. Ein Rettungshubschrauber brachte den 66 Jahre alten Mann in ein Krankenhaus, dort starb der Mann an den Folgen des Unfalls, wie die Polizei mitteilte. Auch zwei Autoinsassen kamen demnach verletzt mit Rettungswagen in Krankenhäuser. Nähere Informationen gab es zunächst nicht. Auch zur Schwere ihrer Verletzungen machten die Beamten keine Angaben.Die drei Fahrzeuge waren laut Polizei am Morgen bei Limburg in Fahrtrichtung Frankfurt zusammengestoßen. Ein Gutachter soll den Hergang des Unfalls rekonstruieren. Die Fahrzeuge seien auf Anordnung der Staatsanwaltschaft sichergestellt worden. Die A3 war demnach in Richtung Frankfurt vorübergehend gesperrt.
Gerstungen erwägt Wechsel von Thüringen nach HessenGerstungen. Die grenznahe Gemeinde Gerstungen im Wartburgkreis ist unzufrieden mit den Bedingungen in Thüringen - und erwägt einen Wechsel nach Hessen. „Das Thema Wechsel des Bundeslandes ist von mir ins Gespräch gebracht worden“, sagte Bürgermeister Daniel Steffan auf Anfrage. Am nächsten Dienstag werde sich der Hauptausschuss der Gemeinde Gerstungen damit befassen, erklärte der CDU-Politiker. Der Ausschuss entscheidet, ob sich der Gemeinderat dann mit der Beschlussvorlage beschäftigt. Zuvor hatten mehrere Medien über den Vorstoß des Bürgermeisters der 8.700-Einwohner-Gemeinde berichtet. Der Kommunalpolitiker verwies auf mehrere Punkte: Unter anderem sieht Steffan die Region südwestlich von Eisenach bei der Infrastruktur vernachlässigt - und führte als Beispiele etwa Straßen in „desolatem Zustand“ und Benachteiligung bei der Entwicklung der Bahnstrecke Bebra-Erfurt an. Zudem kritisierte er die mangelnde Personalausstattung und den Unterrichtsausfall an den Schulen. „In Gerstungen ziehen immer mehr Familien ihre Konsequenzen - deren Kinder wechseln zunehmend auf hessische Schulen“, hieß es in einer Erklärung auf der Homepage der Gemeinde.Steffan betonte die Verbundenheit mit seiner Heimat, verwies aber auch auf die historisch enge Verflechtung mit dem Nachbarbundesland Hessen. Mit dem Vorstoß sollten vor allem die Herausforderungen Gerstungens deutlich gemacht werden, hieß es. „Thüringen muss sich mehr Mühe geben, uns unterstützen und unserer großen Gemeinde, welche der Landtag so wollte, helfen - statt zu blockieren“, so Steffan. Bei einem Wechsel von Kommunen oder Landkreisen in ein anderes Bundesland liegen die Hürden allerdings hoch. Eine Gemeinde kann nicht allein bestimmen, zu welchem Bundesland sie gehören möchte. Laut Artikel 29 des Grundgesetzes können entsprechende Änderungen durch Staatsverträge der beteiligten Länder oder durch Bundesgesetz mit Zustimmung des Bundesrates erfolgen. Ein solcher Wechsel sei allerdings kein Novum, erklärte Steffan. Bereits Anfang der neunziger Jahre hätten etwa mehrere Kommunen Thüringen in Richtung Sachsen verlassen. Gerstungen ist eigenen Angaben zufolge mit fast 150 Quadratkilometern die flächenmäßig größte Gemeinde Thüringens. (dpa)