FAZ 22.09.2026
07:55 Uhr

Rhein-Main-Liveblog: 29 neue Stellen für die Überwachung von Tätern mit Fußfessel


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Rhein-Main-Liveblog: 29 neue Stellen für die Überwachung von Tätern mit Fußfessel

Scheunenbrand im Vogelsberg ist gelöscht Mücke. Ein Feuer auf einem Anwesen in der Gemeinde Mücke im Vogelsbergkreis ist gelöscht. Das Feuer war nach ersten Erkenntnissen am Montag in einer Scheune ausgebrochen. Danach griffen die Flammen laut Polizei auf zwei angrenzende Gebäude über. Es habe „lichterloh“ gebrannt, hieß es. Die Bewohner des Anwesens waren am späten Nachmittag bereits in Sicherheit gebracht worden. Ein Bewohner (31) handelte sich allerdings eine Rauchgasvergiftung ein, als er einen Hund aus dem Wohnhaus rettete. An Anwohner im Ort ging wegen des Rauchs eine Warnung raus. Bis zum Morgen hielten einige Feuerwehrleute noch Brandwache, um eventuell wieder aufflammende Glutnester schnell zu löschen. (dpa)

Das Wetter bleibt spätsommerlich und trockenOffenbach. Der Tag startet in Hessen mit Wolken. Bis zum Vormittag bleibt es an vielen Orten neblig-trüb, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) vorhersagt. Später am Tag lockert es auf. Im Süden wird es dann sogar sonnig. Regen erwartet der DWD nicht. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 16 und 21 Grad, im höheren Bergland um die 15 Grad. Es weht nur ein schwacher Wind. In den nächsten Tagen ändert sich an der Wetterlage wenig. (dpa)

Bei Kassel: Motorradfahrer kollidiert mit Auto und stirbtNiestetal. Nach einem schweren Unfall nahe Niestetal im Landkreis Kassel ist ein 62 Jahre alter Motorradfahrer an seinen schweren Verletzungen gestorben. Der Mann war zunächst lebensbedrohlich verletzt in eine Klinik gekommen, wie die Polizei mitteilte. An dem Unfall auf einer Kreisstraße zwischen Niestetal-Heiligenrode und Nieste waren den Angaben nach drei Fahrzeuge beteiligt.Der Motorradfahrer überholte demnach am Nachmittag wohl mit seiner Maschine ein anderes Fahrzeug und kollidierte dabei mit einem entgegenkommenden Wagen. Der Fahrer des entgegenkommenden Autos erlitt leichte Verletzungen und kam ebenfalls in ein Krankenhaus. Zwischenzeitlich war die Straße voll gesperrt. Die Sperrung ist der Polizei zufolge mittlerweile wieder aufgehoben. Die Ermittlungen zur Unfallursache und zum genauen Hergang laufen. (dpa)

Herzspezialisten tagen in FuldaFulda. Mehr als 100 Herzspezialisten und OP-Teams aus über 20 Ländern wollen sich am Klinikum Fulda über eine dort seit Jahren erprobte Technik der schonenden Herzchirurgie informieren. Bei der Tagung an diesem Freitag und Samstag geht es um eine minimalinvasive Methode, die nach Angaben der Klinik für die Patienten deutlich weniger Schmerzen, keine langwierige Knochenheilung und eine schnellere Rückkehr in den Alltag bedeutet. Die Klinik verwendet das sogenannte TCRAT-Verfahren seit 2019 und ist damit eigenen Angaben zufolge weltweites Pionierzentrum auf diesem Gebiet. Mit Hilfe dieser Bypass-Methode werden Herzkranzgefäße komplett ohne die klassische Durchtrennung des Brustbeins versorgt. An der Tagung nehmen laut Klinikum Mediziner unter anderem aus den USA, China und Indien teil. Es soll bei dem zweitägigen Treffen nicht nur geredet werden, sondern es soll auch die praktische Anwendung der Methode gezeigt werden: Drei Eingriffe werden live und hochauflösend aus dem OP in den Tagungssaal übertragen und dort diskutiert. (dpa)

Darmstadt: Mann belästigt Frau in Straßenbahn sexuell Darmstadt. Eine 29 Jahre alte Frau ist am Sonntagmorgen in Darmstadt gegen 8.15 Uhr in einer Straßenbahn nahe der Haltestelle Nordbahnhof von einem noch unbekannten Mann sexuell belästigt worden. Laut Polizei soll der Unbekannte die Frau auf unsittliche Art und Weise berührt haben. Anschließend verließ er die Straßenbahn und suchte unerkannt das Weite.Der unbekannte Täter soll groß und von normaler Statur sein. Er soll mit einer hellen Hose und einer hellen Jacke bekleidet gewesen sein und graue Haare getragen haben. Auffällig soll ein sichtbarer Unterbiss gewesen sein. Das Kommissariat 10 der Darmstädter Kriminalpolizei hat die Ermittlungen eingeleitet und bittet um Hinweise zur Identität des Mannes. Zu erreichen sind die Ermittler unter der Rufnummer 06151/9690. 

Unbekannter versprüht Pfefferspray in SchuleWiesbaden. Ein Unbekannter hat in einer Schule in Wiesbaden Pfefferspray versprüht und dabei mehrere Schüler verletzt. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich der Vorfall am Montagvormittag innerhalb des Schulgebäudes. Den Angaben zufolge hätten in der Folge insgesamt sieben Personen über Atemwegs- und Augenreizungen geklagt. Sie wurden vor Ort vom Rettungsdienst medizinisch behandelt. Die Polizei bittet Zeugen um Hinweise. (dpa) 

Panzergranate in Riedstadt erfolgreich gesprengtRiedstadt. Eine Panzergranate ist in einem Bachbett bei Riedstadt (Kreis Groß-Gerau) gefunden und erfolgreich gesprengt worden. Der Einsatz des Kampfmittelräumdienstes verlief ohne Komplikationen und war gegen 11:40 Uhr beendet, wie die Polizei mitteilte. Am Sonntagmittag hatten zwei Spaziergänger das Kampfmittel entdeckt und die Polizei verständigt, die daraufhin weitere Maßnahmen einleitete. Bis zur Sprengung war der Bereich um den Fundort in einem Radius von 300 Metern gesperrt und von der Polizei bewacht worden. (dpa)

Haftbefehl nach tödlichem Messerangriff in FlüchtlingsheimDarmstadt. Nach dem tödlichen Messerangriff auf einen 68 Jahre alten Mann in einer Asylbewerber-Unterkunft in Darmstadt ist Haftbefehl gegen einen 28-jährigen Tatverdächtigen erlassen worden. Wie die Staatsanwaltschaft Darmstadt und das Polizeipräsidium Südhessen gemeinsam mitteilten, sitzt der Beschuldigte nach der Entscheidung eines Ermittlungsrichters am Samstag nun in Untersuchungshaft. Dem Mann wird Totschlag vorgeworfen. Am Freitagabend war es aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Streit zwischen dem 68-Jährigen und dem Jüngeren gekommen. Der 28-Jährige habe dann sein Opfer mit einem Messer angegriffen, hieß es. Eine am Samstag durchgeführte Obduktion habe den Verdacht inzwischen erhärtet, dass der 68-Jährige durch äußere Gewalteinwirkungen ums Leben gekommen sei, hieß es in der Mitteilung.Der Tatverdächtige war noch vor Ort von der Polizei widerstandlos festgenommen worden. Die Tatwaffe wurde sichergestellt. Der mutmaßliche Täter und das Opfer hätten beide die somalische Staatsangehörigkeit, hatte eine Polizeisprecherin gesagt. (dpa)

Panzergranate gefunden, Sprengung steht bevorRiedstadt. Eine Panzergranate ist in einem Bachbett bei Riedstadt im Kreis Groß-Gerau gefunden worden. Sie soll im Laufe des Tages durch den Kampfmittelräumdienst kontrolliert gesprengt werden, wie die Polizei mitteilte. Bis dahin bleibe der Bereich um den Fundort in einem Radius von 300 Metern gesperrt und von der Polizei bewacht. Am Sonntagmittag hatten zwei Spaziergänger das Kampfmittel entdeckt und die Polizei verständigt, die daraufhin weitere Maßnahmen einleitete. (dpa)

Umweltminister kritisiert Versalzung von Weser und WerraHannover. Der niedersächsische Umweltminister Christian Meyer hat dazu aufgerufen, die Einleitung von Abwasser aus dem Kalibergbau in Hessen in die Werra und damit die Weser 2027 zu beenden. Im kommenden Jahr müsse „endlich Schluss sein mit der Versalzung von Werra und Weser durch Produktionsabwässer“ des Düngemittelherstellers K+S aus Kassel, sagte der Grünen-Politiker der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“. Die Weser leide seit Jahrzehnten unter der hohen Salzfracht. Das Unternehmen hatte früheren Angaben zufolge angekündigt, über das Jahr 2027 hinaus Produktionsabwasser in die Werra einzuleiten. Zuvor hatte K+S zugesagt, ab 2028 kein Produktionsabwasser mehr in den Fluss einzuleiten, sondern lediglich das geringer konzentrierte Haldenwasser. Die Planungen des Unternehmens sehen nach früheren Angaben des Regierungspräsidiums Kassel eine Laufzeit von 2028 bis 2039 vor.Meyer sagte, er habe „kein Verständnis dafür, dass das Unternehmen K+S immer wieder auf Zeit spielt, statt gemeinsam nach nachhaltigen Lösungen zu suchen, Salzabfälle nicht mehr in einen Süßwasserfluss zu kippen“. Er sagte der Zeitung, zunehmende Niedrigwasserphasen reduzierten die Verdünnung der Salze, was zu noch höheren Konzentrationen im Gewässer führe. Alle Weser-Anrainerländer hätten versichert, die Salzbelastung schrittweise zu reduzieren und die Weser ab 2027 in einen guten ökologischen Zustand zu versetzen. (dpa)

Zwei Verletzte nach schwerem Unfall bei Oberursel Oberursel. Bei einem Frontalzusammenstoß nahe Oberursel im Hochtaunuskreis sind zwei Fahrer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, fuhren ein 28 Jahre alter Mann und eine 19 Jahre alte Jugendliche auf einer Landstraße in entgegengesetzter Richtung, als es zu dem Zusammenstoß kam. Einer wurde leicht, der andere schwer verletzt. Beide kamen ins Krankenhaus. Laut dem aktuellen Stand der Ermittlungen ist die Ursache bislang unklar und Gegenstand laufender Ermittlungen. Beide Autos mussten abgeschleppt werden. Die Straße wurde am Morgen zwischenzeitlich für etwa vier Stunden gesperrt. Der geschätzte Sachschaden liegt bei etwa 20.000 Euro. (dpa)

Maintal: Wohnhaus nach Küchenbrand unbewohnbarMaintal. Bei einem Brand in Maintal (Main-Kinzig-Kreis) ist ein Sachschaden von etwa 250.000 Euro entstanden. Wie die Polizei mitteilte, brach das Feuer vermutlich in der Küche des Hauses aus. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die Küche bereits in Vollbrand. Eine weitere Ausbreitung der Flammen konnte verhindert werden. Das Gebäude ist derzeit unbewohnbar. Zur Klärung der Brandursache laufen die Ermittlungen. (dpa) 

Hessen will Referendariat verkürzen Wiesbaden. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Hessen hat geplante Reformen in der hessischen Lehrkräfteausbildung kritisiert. „Die Pisa-Studien zeigen, dass Grundschülerinnen und Grundschüler in Deutschland nicht ausreichend Sicherheit im Lesen, Rechnen und Schreiben erlangen“, sagte Thilo Hartmann, Vorsitzender der GEW Hessen. Es bestehe ein großer Zusammenhang zwischen Bildungsgrad und Einkommen der Eltern und den Schülererfolgen. Besonders in Hessen, Sachsen und Sachsen-Anhalt sei die Situation aufgrund von Lehrkräftemangel und unzureichender Ausbildung problematisch. „Und in dieser Situation will man weiter an der Lehrkräfteausbildung kürzen. Das ist das völlig falsche Signal.“Darauf reagierte der Sprecher des hessischen Kultusministeriums in Wiesbaden kritisch. „Diese Darstellungen sind insgesamt irreführend“, sagte er. „Hessen zählt zu den Ländern mit absolut stabiler Unterrichtsversorgung und fundierter Lehrkräfteausbildung.“Hintergrund sind Reformpläne der schwarz-roten Landesregierung. Diese will den Vorbereitungsdienst für angehende Lehrkräfte von bisher 21 auf 18 Monate verkürzen, um den Berufseinstieg zu beschleunigen. Gegen die Pläne hatten rund 300 Referendare, Ausbilder und Unterstützer am Samstag in Marburg demonstriert.„Kürzungen im hessischen Bildungssystem darf es nicht geben“, forderte Hartmann. „Der Kultusminister muss aufhören, sich an einzelnen Kennzahlen festzubeißen, sondern muss akzeptieren, dass es ein übergreifendes Problem gibt und muss mit den Schulen ins Gespräch kommen, wie wir gute Bildung für alle Schülerinnen und Schüler in Hessen tatsächlich herstellen können.“ (dpa)

Regen und Wolken bestimmen das Wetter in HessenOffenbach. In den nächsten Tagen wird es in Hessen immer wieder Regenschauer und Wolken geben, gelegentlich heitert es auf. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wechseln sich heute Nachmittag einzelne Schauer und auflockernde Bewölkung ab. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 18 und 22 Grad. Dazu weht mäßiger, zeitweise stark böiger Westwind.Am Montag bleibt es wechselnd bewölkt und überwiegend trocken bei gleichbleibenden Temperaturen. Am Dienstag ist es zunächst vielfach stark bewölkt und neblig-trüb. Im Süden lockert es im Tagesverlauf auf, im Norden kann etwas Regen oder Sprühregen fallen.Am Mittwoch wird es im Süden zunächst heiter. Von Nordwesten ziehen im Tagesverlauf dichtere Wolken auf. Die Temperaturen erreichen 20 bis 23 Grad. In der Nacht zum Donnerstag sind laut DWD gebietsweise schauerartiger Regen und im Norden auch einzelne Gewitter möglich. (dpa)