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25.09.2026
07:46 Uhr
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Eine Person durch Drohnenangriffe in Russland getötet und mehrere verletzt +++ CIA warnt Mittelmeeranrainer laut Bericht vor russischen Angriffen +++ Polen: Feuer in Starlink-Station war „Sabotage“ +++ alle Neuigkeiten im Liveblog

Selenskyj berichtet von Einigung mit USA auf Patriot-HerstellungDie USA gewähren der Ukraine nach Angaben von Staatschef Wolodymyr Selenskyj die Lizenzen zur Herstellung von Patriot-Luftabwehrraketen in der Ukraine. „Bei unserem letzten Treffen hat Präsident Trump mir gegenüber betont, dass er eine endgültige Entscheidung getroffen hat. Die Ukraine wird Lizenzen für die Herstellung von Patriot-Raketen erhalten“, sagte Selenskyj am Freitag in einer Sprachnachricht an Journalisten.Selenskyj und US-Präsident Donald Trump hatten sich am Dienstag am Rande der UN-Generaldebatte in New York getroffen. Der US-Präsident hatte Anfang Juli angekündigt, die USA würden der Ukraine „das Recht geben, Patriots herzustellen“. Später äußerte er sich jedoch deutlich zurückhaltender. Ende Juli sagte er mit Blick auf die Luftabwehrraketen, die USA müssten „sehr vorsichtig sein, wenn wir jemandem erlauben, sie zu bauen“.
Russland greift Ukraine mit Drohnen anDie russischen Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau mehrere Ziele in der Ukraine angegriffen. Die Armee habe in der Nacht ukrainische Rüstungsbetriebe, Logistikzentren und Schiffe mit Drohnen attackiert, teilt das Ministerium mit. Getroffen worden seien unter anderen ein Montage- und Lagerplatz für Drohnen in der Region Kiew, Logistikzentren in der Region Odessa sowie die Hafeninfrastruktur in Reni. Einem Reporter der Nachrichtenagentur Reuters zufolge war nahe dem Zentrum der ukrainischen Hauptstadt Kiew eine Explosion zu hören. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums ist zudem ein Frachtschiff mit Militärgütern auf dem Weg nach Odessa getroffen worden.
Macron weist Bericht über CIA-Warnung zurück und warnt vor russischen AngriffenIn einem Fernsehinterview warnte Macron vor möglichen russischen Angriffen auf französischem Boden. Russland verstärke seine feindseligen Akte gegen europäische Länder, um den Kontinent einzuschüchtern und die Entschlossenheit bei der Unterstützung der Ukraine zu brechen. Frankreich könnte mit ähnlichen Angriffen konfrontiert werden wie beim vereitelten Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig im August, für den Deutschland Russland verantwortlich macht.Einen Bericht der spanischen Zeitung „El Mundo“, wonach der US-Geheimdienst CIA europäische Regierungen vor möglichen Drohnenangriffen aus dem Mittelmeerraum gewarnt habe, wies Macron zurück. Die CIA habe die französischen Dienste nicht informiert.
Messerangriff in Polen: Tatverdächtiger wohl aus Deutschland eingereistDer nach dem tödlichen Messerangriff in einem Kloster im polnischen Jarosław festgenommene Ukrainer ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft aus Deutschland nach Polen eingereist. Der 31 Jahre alte Mann sei in der Nacht zum Donnerstag aus deutschem Staatsgebiet gekommen und auf dem Weg zu einem nahe gelegenen Grenzübergang zur Ukraine gewesen, sagte Staatsanwältin Bozena Harasz-Woloszyn laut polnischen Medien. Die Grenze habe er dann jedoch nicht überquert. Stattdessen sei der Mann zu der Benediktinerinnenabtei gegangen, wo er einen Mann getötet und vier weitere Menschen verletzt haben soll.
EU setzt russische Journalistin Fedorova auf die SanktionslisteDie Europäische Union hat die ehemalige Chefredakteurin des russischen Staatssenders RT in Frankreich, Xenia Fedorova, auf die Sanktionsliste gesetzt. Fedorova unterstütze bei ihren fortlaufenden Medienauftritten die Politik der russischen Regierung, die die „Demokratie und die Stabilität in der Union“ gefährde und bedrohe, heißt es in der Begründung des Rats der EU-Länder. Der französische Außenminister Jean-Noël Barrot sprach in diesem Zusammenhang am Donnerstag im Onlinedienst X von „feindlichen Manövern gegen unsere Demokratie“.
Geheimdienst sieht Spanien, Frankreich und Italien als mögliche Zielländer Laut einer Recherche der spanischen Zeitung „El Mundo“ hat der US-Geheimdienst CIA europäische Regierungen vor russischen Drohnenangriffen gewarnt. Dabei geht es nicht nur um Angriffe auf osteuropäische Länder, sondern auch auf Staaten am Mittelmeer, die die Ukraine im russischen Angriffskrieg unterstützen: Dem Bericht zufolge deuten die Warnungen auf Spanien, Frankreich und Italien als mögliche Zielländer der Drohnenangriffe hin. Eine Quelle aus dem litauischen Verteidigungsministerium gab laut „El Mundo“ an, dass eine russische Drohne für die Angriffe genützt werden könne, die bis zu 600 Kilometer weit fliegen und eine Sprengladung tragen kann. Die Drohnen könnten dem Bericht zufolge von Handelsschiffen im Mittelmeer aus starten und Ziele im Landesinneren anfliegen. Der US-Geheimdienst soll schon länger Informationen zu den Kreml-Plänen gesammelt und nun unter anderem die Regierungen in Madrid, Paris und Rom darüber informiert haben. Der Drohnenvorfall in Leipzig wird als Wendepunkt der Strategie Moskaus gegen europäische Verbündete der Ukraine gesehen. Der CIA-Direktor John Ratcliffe ist Ende August nach Moskau gereist, um vor Angriffen auf europäische Verbündete zu warnen.
Ukrainer nach Messerangriff in Polen festgenommen Bei einem Messerangriff in einem Kloster in Südostpolen ist am Donnerstag ein Mann getötet worden. Vier weitere Personen seien schwer verletzt worden, teilte die Polizei mit. Die Beamten nahmen einen 31 Jahre alten ukrainischen Staatsbürger als mutmaßlichen Täter fest. Er soll vor Beginn des Gottesdienstes in dem Benediktinerinnen-Kloster in Jarosław eine Frau und vier Männer mit einem Messer attackiert haben. Die Verletzten seien umgehend in Krankenhäuser gebracht und zum Teil notoperiert worden.Der Staatsanwaltschaft der Woiwodschaft Karpatenvorland zufolge überlebte einer der Verletzten, ein Priester, den Angriff nicht. Er sei im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen. Bei der Tatwaffe soll es sich um ein Küchenmesser handeln. Über den Tathergang und das Motiv des Tatverdächtigen gab die Behörde keine Auskunft. Das Kloster liegt nur wenige Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt und unterstützt seit vielen Jahren Kriegsflüchtlinge aus dem Nachbarland.Der Angriff fällt in eine Zeit zunehmender Spannungen zwischen Polen und Ukrainern. War die Hilfsbereitschaft in Polen unmittelbar nach dem russischen Überfall sehr groß, hat sich das Verhältnis inzwischen abgekühlt. In den vergangenen Wochen waren zudem Dutzende Ukrainer in mehreren Städten Polens Opfer von Übergriffen polnischer Staatsbürger geworden.Nationalkonservative Politiker wie Polens Präsident Karol Nawrocki hatten wiederholt Respekt von der Ukraine verlangt. Der rechtsextreme Politiker Grzegorz Braun verlangte am Donnerstag, eine vermeintliche „Ukrainisierung Polens“ zu stoppen. PiS-Parteichef Jarosław Kaczyński forderte, den Vorfall genauestens zu untersuchen. „Die Sicherheit der Menschen in Polen muss absolute Priorität des Staates haben“, schrieb er auf der Plattform X.
Ausnahmezustand in russischer Region KrasnodarWegen ukrainischer Drohnenangriffe auf die Infrastruktur für den Getreideexport hat der Gouverneur der südrussischen Agrarregion Krasnodar den Ausnahmezustand ausgerufen. Die massiven Attacken auf die Anlagen hätten den Hafenbetrieb lahmgelegt und die Schifffahrt im Schwarzen Meer gestört, teilte Gouverneur Weniamin Kondratjew laut der Nachrichtenagentur Interfax am Donnerstag mit. Durch den Ausnahmezustand können betroffene Betriebe finanzielle Entschädigungen erhalten.
Kreml: Noch keine Entscheidung über Treffen von Putin und Trump Über ein mögliches Treffen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump im Dezember gibt es dem Kreml zufolge noch keine Entscheidung. Es sei verfrüht, über eine Tagesordnung zu sprechen, sagt Kremlsprecher Dmitri Peskow. US-Außenminister Marco Rubio hatte erklärt, die USA hätten Putin zum G20-Gipfel im Dezember in Miami im US-Bundesstaat Florida eingeladen, bei dem ein Treffen mit Trump möglich sei. Russland schätze die Einladung und werde über eine Antwort befinden, sagt Peskow. Er bekräftigt zudem die russische Position, wonach Moskau eine Friedenslösung und keinen vorübergehenden Waffenstillstand anstrebe. Trump versucht seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus im Januar vergangenen Jahres, im Ukrainekrieg zu vermitteln.
Selenskyj kontert auf die Frage, wann er nach Moskau reisen wird – „Auf einer Rakete“Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat auf Russlands Vorschlag eines Treffens mit Kremlchef Wladimir Putin in Moskau mit Sarkasmus und einem Fluch reagiert. Auf die wiederholte Frage eines Reporters des russischen Staatsfernsehens, wann er denn nach Moskau komme, antwortete er: „Auf einer Rakete, verdammt!“. Ukrainische und russische Medien teilten den Clip von Selenskyjs Besuch in New York vielfach in den sozialen Netzwerken. Vor allem das kaum hörbare russische Schimpfwort „bljad“ – freundlich mit „verdammt“ übersetzt – sorgte für Aufsehen in den Medien beider Länder. In Russland wird das Wort zensiert. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, die als Teil der Moskauer Delegation an der UN-Generalversammlung in New York teilnimmt, sagte, er habe wohl Angst, das ihn ein tödliches Schicksal ereile. Sie verwies auch auf das von Selenskyj benutzte Schimpfwort, das allen vor Augen führe, wer Selenskyj wirklich sei.Der ukrainische Präsident hatte sich am Rande der UN-Generalversammlung in New York auch mit US-Präsident Donald Trump getroffen, um über eine Lösung in dem seit mehr als viereinhalb Jahren dauernden russischen Angriffskrieg zu sprechen. Ergebnisse gab es erwartungsgemäß keine. Selenskyj betont immer wieder, dass er sich mit Putin treffen wolle, um über eine Lösung in dem Konflikt zu sprechen. Der Kremlchef zeigt sich zwar ausdrücklich bereit dazu, betont aber, dass er zu einem Treffen nur in Moskau bereit sei. Selenskyj lehnt das ab.
Tschechische Kampfjets zu Patrouillenflug über Polen aufgestiegen Tschechische Kampfjets vom Typ JAS-39 Gripen sind in der Nacht zu einem Patrouillenflug über Polen aufgestiegen. Dies teilt die tschechische Armee auf dem Kurzmitteilungsdienst X mit. Ein Einsatz von Waffen war demnach nicht notwendig, die Flugzeuge kehrten zu ihrem Heimatstützpunkt zurück.
Minister: Feuer in Starlink-Station in Polen war „Sabotage“Die polnische Regierung hat einen Brand in einer Starlink-Station in Polen am Mittwochabend als Sabotage eingestuft. „Das Feuer hatte das Kraftwerk und den Generator erfasst“, sagte Polens Vizeregierungschef Krzysztof Gawkowski. „Es ist klar, dass dieser Sabotageakt bewusst darauf abzielte, die Station außer Betrieb zu setzen, wodurch die Internetverbindung unterbrochen und der Internetzugang für verschiedene Institutionen, darunter das ukrainische Militär, gestört wurde.“ Durch die Brandschatzung waren die Stromversorgung und der Notstromgenerator der in Zentralpolen gelegenen Anlage zerstört worden.Gawkowski sagte, es sei noch nicht geklärt, wer für das Feuer verantwortlich sei, doch „viele Anzeichen deuten darauf hin, dass dies mit Russlands neuer Angriffsdoktrin im Einklang steht“. Zwar sei die Anlage inzwischen wieder funktionstüchtig, doch müsse man anerkennen, dass man es hier wohl mit einem Element der hybriden Kriegsführung zu tun habe. Der Unternehmer Elon Musk hatte Starlink 2022 in der Ukraine aktiviert, was dem ukrainischen Militär erheblich bei der Verteidigung hilft. Polen trägt einen großen Teil der Starlink-Kosten für die Ukraine.Seit Russlands Überfall auf die Ukraine im Jahr 2022 befindet sich Polen zudem in erhöhter Alarmbereitschaft, weil es direkter Nachbarstaat, aber auch Drehkreuz für Hilfs- und militärische Lieferungen an Kiew ist. Seitdem verzeichnet Polen zunehmend ungewöhnliche Ereignisse im eigenen Land, darunter Brandstiftungen in Einkaufszentren und Firmen, aber auch Sabotageakte an Bahnlinien.
Ukraine: Sechs Tote bei russischem Angriff auf Bauernhof Bei einem russischen Angriff auf einen Landwirtschaftsbetrieb in einem Dorf in der nordukrainischen Region Charkiw werden sechs Menschen getötet. Zudem werden acht Landarbeiter verletzt, wie der Gouverneur der Region, Oleh Synjehubow, auf dem Kurzmitteilungsdienst Telegram mitteilte.
Nordkoreanische Kriegsgefangene in Südkorea eingetroffen Nach monatelangen Verhandlungen sind zwei von der Ukraine gefangen genommene nordkoreanische Soldaten nach Südkorea gebracht worden. Der südkoreanische Abgeordnete Yoo Yong-won, der die beiden Männer während eines Ukraine-Besuchs 2025 persönlich getroffen und sich seither für ihre Überstellung eingesetzt hatte, erklärte auf einer Pressekonferenz am Donnerstag, sie seien bereits vor einigen Tagen sicher in Südkorea angekommen.Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte während seiner Rede bei der UN-Generaldebatte in New York am Vortag erklärt, die Ukraine habe zwei nordkoreanische Kriegsgefangene nach Südkorea geschickt. „Diese Männer lebend gefangen zu nehmen, war nicht einfach. Einer von ihnen versuchte, sich das Leben zu nehmen, als er erkannte, dass er gefangen genommen werden würde“, sagte Selenskyj. Er kritisierte zudem die militärische Zusammenarbeit zwischen Russland und Nordkorea: „Auch das ist Wahnsinn. Warum sollten Koreaner in einem Krieg gegen die Ukraine ihr Leben geben? Kim Jong-un benutzt sie wie eine Währung. Und er bekommt dafür etwas zurück.“