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09.03.2026
06:51 Uhr
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US-Präsident versucht angesichts der explodierenden Preise im Irankrieg zu beschwichtigen +++ Trump: Haben gesamte iranische Marine versenkt +++ alle Entwicklungen im Liveblog

Dutzende verletzte Zivilisten in BahrainDer Golfstaat Bahrain ist wieder zum Ziel eines Angriffs des iranischen Militärs geworden. Das Innenministerium des kleinen Inselstaats im Persischen Golf meldete in der Nacht 32 Verletzte, darunter Kinder und mehrere Schwerverletzte. Alle Opfer seien Zivilisten und Bürger des Landes. Nach Angaben des Ministeriums war die südlich der Hauptstadt Manama gelegene Insel Sitra Ziel einer Drohnenattacke. Mehrere Häuser seien beschädigt worden. Zuvor hatte der Iran bereits eine Anlage zur Wasser-Entsalzung mit einem Drohnenangriff beschädigt, wie das Ministerium am Sonntagvormittag mitteilte. Es handle sich um eine „iranische Aggression, die sich willkürlich gegen zivile Ziele“ richte.
Israel greift abermals in Iran und Libanon anDie israelische Armee setzt ihre Angriffe auf Ziele in Iran und in Libanon fort. Die Luftwaffe habe eine neue Welle an Attacken gegen Infrastruktur der iranischen Führung im Zentrum des Landes begonnen, teilte die Armee in der Nacht mit. Zudem sei abermals Infrastruktur der mit Iran verbündeten Hizbullah-Miliz in der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen worden. Derweil gab die Armee Entwarnung für die eigene Bevölkerung, nachdem Iran zuvor erneut Raketen auf Israel gefeuert hatte.
Selenskyj: Schicken Drohnen zum Schutz von US-Basen nach JordanienDie Ukraine schickt auf Bitten der USA Abfangdrohnen und Drohnenexperten nach Jordanien, um dort US-Militärstützpunkte zu schützen, sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj in einem am Montag veröffentlichten Interview mit der Zeitung „New York Times\". Dem Bericht zufolge baten die USA am Donnerstag um Hilfe, woraufhin das ukrainische Team am nächsten Tag abgereist sei und in Kürze im Nahen Osten erwartet werde.
Philippinen ordnen Energiesparen wegen Irankrieg anWegen der steigenden Energiepreise infolge des Irankriegs führen die Philippinen vorübergehend eine Vier-Tage-Woche für viele staatliche Behörden ein. Die Regierung in Manila reagiert damit auf die wirtschaftlichen Folgen der Eskalation zwischen Israel, den USA und Iran, die zu höheren Ölpreisen geführt hat. Die Regelung gilt jedoch nicht für wichtige Dienste wie Polizei, Feuerwehr und andere Notfallkräfte.Präsident Ferdinand Marcos Jr. ordnete auch an, dass alle staatlichen Behörden ihren Strom- und Treibstoffverbrauch um 10 bis 20 Prozent senken sollen. Nicht zwingend notwendige Dienstreisen und Aktivitäten – etwa Studienreisen oder Treffen, die online stattfinden können – sollen vorübergehend ausgesetzt werden. Der südostasiatische Inselstaat ist stark von Energieimporten abhängig. „Wir sind Opfer eines Kriegs, den wir uns nicht ausgesucht haben“, teilte Marcos Jr. mit.
USA: Teil des Botschaftspersonals in Saudi-Arabien soll ausreisenDie USA haben angesichts von Sicherheitsrisiken wegen des Irankriegs einen Teil ihres Botschaftspersonals in Saudi-Arabien angewiesen, das Land zu verlassen. Das US-Außenministerium ordnete die Ausreise des nicht für Notfälle benötigten Personals sowie der Angehörigen von Botschaftsmitarbeitern an, erklärte die Behörde. Damit verschärfte sie eine vorige Empfehlung: Seit vergangener Woche hatte es schon eine Erlaubnis für diese Personengruppen zur Ausreise gegeben. Saudi-Arabien wurde seit dem Beginn des Irankriegs vor gut einer Woche bereits mehrmals Ziel iranischer Gegenangriffe. Vor ein paar Tagen war auch die US-Botschaft in der Hauptstadt Riad von zwei Drohnen angegriffen worden. Es sei ein „begrenztes Feuer“ ausgebrochen, aber nur geringer Sachschaden entstanden, teilte ein Sprecher des saudi-arabischen Verteidigungsministeriums auf der Plattform X mit. Die US-Botschaft empfahl ihren Landsleuten in dem Königreich, sich sofort in Sicherheit zu bringen und die Botschaft bis auf weiteres zu meiden, da es zu einem Angriff auf die Einrichtung gekommen sei.