FAZ 19.09.2026
04:24 Uhr

Liveblog Irankrieg: Saudi-Arabien ruft Luftalarm aus – Explosionen in Riad


Behörden in Riad melden „feindliche Bedrohung“ +++ Ex-Sicherheitsberater wirft Trump massive Versäumnisse vor +++ Seoul: indirekte militärische Beteiligung im Irankrieg möglich +++ alle Entwicklungen im Liveblog

Liveblog Irankrieg: Saudi-Arabien ruft Luftalarm aus – Explosionen in Riad

Teheran: Bedingungen für Kriegsende über Qatar an die USA übermitteltIran hat den USA über Vermittler in Qatar seine Bedingungen für ein Kriegsende übermittelt und wartet auf eine Antwort von US-Präsident Donald Trump. Das berichtet der Sender Al Jazeera. Zu den Forderungen zählen die Einstellung der Kämpfe ‌an allen Fronten, die Freigabe eingefrorener iranischer Gelder sowie die Aufhebung der Seeblockade, sagte der iranische Sicherheitschef Mohsen Resai dem Sender. Die Gespräche mit ‌Qatar und Pakistan dauerten an. ‌Zudem wolle die Regierung in Teheran, dass der Krieg zwischen Saudi-Arabien und den Huthis im Jemen beendet wird. Er glaube, dass auch die Huthis ein Abkommen anstreben. 

Mann in Iran wegen Vorwurfs der Spionage für Israel hingerichtetIn Iran ist ein Mann wegen angeblicher Spionage für Israel hingerichtet worden. Hossein Pedaran habe Informationen über iranische Raketenstellungen in der Provinz Isfahan an den israelischen Geheimdienst Mossad weitergegeben, teilte das Justizportal Misan mit, ohne Details zur Festnahme des Mannes und zum Prozess gegen ihn zu nennen. Menschenrechtsorganisationen zufolge ist Iran nach China das Land, in dem die meisten Todesurteile vollstreckt werden. Nach Angaben der Organisation Iran Human Rights (IHR) mit Sitz in Norwegen und der französischen Organisation Gemeinsam gegen die Todesstrafe (ECPM) wurden in Iran 2025 mindestens 1639 Menschen hingerichtet – so viele wie seit 1989 nicht mehr.

UN-Sicherheitsrat verurteilt Huthi-AngriffeDer UN-Sicherheitsrat hat die anhaltenden Angriffe der Huthi-Miliz auf Saudi-Arabien scharf verurteilt. Die 15 Mitglieder des mächtigsten UN-Gremiums erklärten ihre Solidarität mit dem Königreich, welches das Recht auf Selbstverteidigung habe, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung. Die von Iran unterstützten Rebellen forderten sie auf, die militärische Eskalation unverzüglich einzustellen.Der Sicherheitsrat verurteilte zudem die Angriffe auf die Handelsschifffahrt im Roten Meer und in der Meerenge und forderte „praktische Zusammenarbeit“, auch mit der jemenitischen Regierung, um den Zugang der Huthis zu Waffen und anderem militärischem Inventar zu unterbinden. Die Staaten verurteilten auch die militärische Eskalation im Jemen selbst „auf das Schärfste“ angesichts von Berichten über Tote, Verletzte und mehr als 125.000 Vertriebene. 

Ex-US-Sicherheitsberater wirft Trump in Iran massive Versäumnisse vorDer frühere Nationale Sicherheitsberater der USA, John Bolton, wirft US-Präsident Donald Trump im Krieg gegen Iran massive Versäumnisse vor. „Trump entscheidet, ohne die Folgen zu bedenken, ohne mögliche Szenarien durchzuspielen. Das hat ihn in eine Lage gebracht, aus der er heute keinen Ausweg weiß“, sagte Bolton mit Blick auf den Krieg im „Interview der Woche“ des Deutschlandfunks. „Die entscheidende Frage ist, welches Ziel man mit militärischer Gewalt verfolgt.“Bolton warf Trump zudem mangelhafte Informationspolitik vor. Der Republikaner habe weder die US-Bevölkerung noch den Kongress von der Notwendigkeit eines Militäreinsatzes in Iran überzeugt. Er habe weder die NATO noch die Golfstaaten informiert, auch nicht Japan oder Südkorea. Und vor allem habe er nicht mit dem Widerstand in Iran zusammengearbeitet. „Der ist sehr verbreitet, wenn auch schlecht organisiert“, sagte Bolton. Trump hätte die Opposition fragen können, ob sie Geld, Kommunikationsmittel oder Waffen benötigte. „Menschen im Land könnten das Regime weiter destabilisieren, bis es sich nicht mehr halten kann.“

Huthis melden Dutzende Luftangriffe Saudi-ArabiensSaudi-Arabien hat in den vergangenen 24 Stunden nach Angaben der jemenitischen Huthi-Miliz 26 Luftangriffe auf das von ihr kontrollierte Gebiet im Jemen ausgeführt. Bei den Attacken in der Provinz Tais seien auch F-15-Kampfjets zum Einsatz gekommen, erklärte Huthi-Sprecher Jahja Saree. In dieser Woche seien es damit insgesamt 300 Luftangriffe gewesen. Die Huthis hatten im Juli eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien angekündigt und seither Ziele in dem Königreich und Schiffe im Roten Meer angegriffen. Nach einer Blitzoffensive übernahm die Miliz vergangene Woche die Kontrolle über große Teile der jemenitischen Küste an der strategisch wichtigen Meerenge Bab al-Mandab. 

Seoul: Indirekte militärische Beteiligung im Irankrieg möglichSüdkoreas Präsident Lee Jae-myung hat die Entsendung eigener Truppen in den Irankrieg ausgeschlossen. Eine indirekte militärische Beteiligung in der Region aber behält sich die Regierung weiter vor. „Lassen Sie mich das klarstellen: Es wird keine Entsendung von Truppen geben, die zu einer Verwicklung in einen Konflikt führen würde\", sagte Lee am Freitag in Seoul. \"Es wird keine Beteiligung an einem Krieg geben“, so der Präsident. „Der Grundsatz, sich nicht an Kriegen zu beteiligen oder in sie einzumischen, wurde bisher eingehalten und wird auch in Zukunft eingehalten.\" Damit reagierte Lee auf den Druck von US-Präsident Donald Trump, der ihn im Irankrieg gebeten hatte, \"uns ein bisschen unter die Arme zu greifen\". Lees Umfragewerte haben sich zuletzt deutlich verschlechtert, und eine militärische Hilfe für die USA im Irankrieg kommt in Südkorea nicht gut an. Gleichzeitig aber sagte Lee, prüfe man eine Ausweitung des Einsatzbereichs der laufenden koreanischen Anti-Piraterie-Mission über den Golf von Aden hinaus. Diese „Cheonghae\"-Einheit operiert seit Jahren bereits mit je einem Zerstörer und weiteren Begleitschiffen vor der Küste Somalias. Lee erklärte dazu, es sei klar, dass Südkorea „zumindest ein Mindestmaß an Aktivitäten“ ins Werk setzen müsse, \"um unsere eigenen Handelsschiffe und Öltransportrouten sowie das Leben und die Sicherheit unserer Bürger zu schützen\". Lee versucht, die für Südkorea wichtigen Beziehungen zu den USA mit innenpolitischen Zwängen in Einklang zu bringen.So sagte Lee weiter, Südkoreanische Kriegsschiffe würden sich an keinen Operationen beteiligen, die sich als Unterstützung des Krieges gegen Iran interpretieren ließen. Gleichwohl könnten diese an die Straße von Hormus heranfahren. \"Wenn wir uns zunächst die objektive Lage betrachten, entsenden verschiedene Staaten militärische Ressourcen in die Umgebung von Hormus\", sagte Lee. \"Dabei macht es einen Unterschied, wo genau der Einsatzbereich liegt - innerhalb von Hormus oder außerhalb, in dessen Umgebung.\" 

US-Regierung weist Vorwurf des Kriegsverbrechens zurückDas Weiße Haus hat Vorwürfe zurückgewiesen, in Iran mögliche Kriegsverbrechen begangen zu haben. Zuvor hatte ein Bericht der UN-Kommission zwei US-Luftangriffe in der frühen Phase des Irankrieges als mögliche Kriegsverbrechen eingestuft. Am Montag soll der Bericht dem UN-Menschenrechtsrat in Genf vorgelegt werden. Das ‌Gremium habe „nichts für die Menschenrechte erreicht“, teilte Sprecherin Anna Kelly mit. Iran sei die einzige Partei in dem aktuellen Konflikt, die Kriegsverbrechen begangen habe. Das US-Verteidigungsministerium lehnte eine Stellungnahme zu dem Bericht einer externen Organisation ab. „Unsere Untersuchung dauert an, und wir haben im Moment nichts anzukündigen“, teilte das Pentagon mit. Die UN-Missionen sind Untersuchungsgremien und keine Justizbehörden. Ihre Erkenntnisse können jedoch in strafrechtliche ‌Ermittlungen nationaler Gerichte oder internationaler Tribunale wie dem Internationalen Strafgerichtshof einfließen. Der Bericht ‌der UN-Mission untersucht das Vorgehen der USA in dem seit Februar andauernden Irankrieg sowie die Reaktion der Regierung in Teheran auf die landesweiten Unruhen. 

Iranische Delegation darf nach New York reisenVertreter Irans dürfen nach Angaben des US-Außenministeriums inmitten des Konflikts beider Länder zur Gipfelwoche der UN-Generalversammlung nach New York reisen. Eine „Kerndelegation des iranischen Regimes“ werde an der „hochrangigen Woche der UN-Generalversammlung“ teilnehmen können, teilte ein Sprecher des Ministeriums mit. Laut Medienberichten wird diese Delegation mit hochrangigen Vertretern des Regimes in Teheran besetzt sein. Allerdings werde die Delegation Reisebeschränkungen unterliegen. Zudem sei ihr nach den geltenden US-Vorgaben der Kauf von Luxusgütern und anderen Waren untersagt. Die iranische Delegation falle aber kleiner aus als im vergangenen Jahr, hieß es. Weitere Angaben dazu, wie groß die Delegation sein wird oder welche konkreten Reisebeschränkungen gelten, machte das Außenministerium in der Mitteilung nicht. Die USA sind laut UN-Angaben als Gastgeberland der Vereinten Nationen grundsätzlich dazu verpflichtet, Delegationen den Zugang zu ermöglichen. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas aber etwa hat die US-Regierung Berichten zufolge in diesem Jahr wieder eine Einreisegenehmigung verweigert.

Iranische Revolutionsgarden greifen Öltanker anDie Marine ‌der ‌iranischen Revolutionsgarden hat nach eigenen Angaben einen unter ​der Flagge ⁠Togos fahrenden Öltanker angegriffen. Das Schiff habe ​am Donnerstag versucht, die ⁠Straße von Hormus ‌illegal zu passieren, meldete die ⁠iranische Nachrichtenagentur Fars. ⁠Der Tanker habe ⁠Feuer ​gefangen ⁠und sei zum Stehen ​gekommen.

Trump und Merz sprechen über Straße von HormusBundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und US-Präsident Donald Trump haben am Donnerstag in einem Telefonat über die Anschläge vom 11. September, den Krieg in der Ukraine und die Lage in Nahost gesprochen. Beide hätten an die Anschläge vom 11. September 2001 in den USA erinnert, die sich in der vergangenen Woche zum 25. Mal gejährt haben, teilte Regierungssprecher Stefan Kornelius mit. Der Bundeskanzler habe die besondere Verbundenheit zwischen Deutschen und Amerikanern betont.Merz und Trump hätten sich zudem über nächste Schritte zur Beendigung des Krieges in der Ukraine ausgetauscht. „Bundeskanzler Merz würdigte die Verabschiedung des Graham-Sanktionsgesetzes durch den Kongress“, teilte Kornelius weiter mit. In den USA hatte nach dem Senat auch das Repräsentantenhaus für das Sanktionsgesetz gestimmt, um Russland wegen des Ukraine-Kriegs stärker unter Druck zu setzen. Das Gesetz war vom unlängst gestorbenen US-Senator Lindsey Graham vorangetrieben worden.Auch die Lage in der Straße von Hormus und im Roten Meer war den Angaben nach Gegenstand des Gesprächs. Es habe Einigkeit bestanden, dass es einer schnellen Öffnung beider Wasserwege bedarf. Wegen Kritik von Merz an den USA wegen des Iran-Kriegs hatte sich das Verhältnis zu US-Präsident Donald Trump zuletzt verschlechtert. Auch Zollkonflikte belasten die Beziehungen beider Länder.

Nach Äußerungen von Bundeskanzler Merz: Iran bestellt deutschen Botschafter einWegen kritischer Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die Regierung in Teheran den deutschen Botschafter in Iran einbestellt. Botschafter Axel Dittmann sei wegen „unangemessener Äußerungen von ranghohen deutschen Regierungsvertretern gegen Iran“ einbestellt worden, erklärte das iranische Außenministerium am Donnerstag. Außerdem habe es „interventionistische Handlungen“ der deutschen Botschaft in Teheran gegeben.Merz hatte am Dienstag bei einem Treffen mit dem irakischen Regierungschef Ali al-Saidi in Berlin gefordert, Iran müsse die Blockade der Straße von Hormus aufheben, sein militärisches Atomprogramm einstellen und seine Unterstützung für bewaffnete Gruppen in der Region beenden.Der Westeuropa-Direktor im iranischen Außenministerium, Aliresa Jusefi, wies die Äußerungen des Bundeskanzlers bei dem Gespräch mit Botschafter Dittmann nach Ministeriumsangaben zurück. Jusefi habe „heftigen Protest gegen Deutschlands ungerechtfertigten und destruktiven Ansatz bei Themen, die die Region und Iran betreffen“, übermittelt.Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Bakaei, hatte die Merz-Äußerungen bereits am Mittwoch kritisiert. Es handle sich um eine „Verzerrung“ der Tatsachen, schließlich seien es die USA und Israel gewesen, die den Krieg gegen Iran begonnen hätten.Der deutsche Botschafter in Teheran war bereits im vergangenen Jahr wegen Äußerungen von Merz zu den zwölftägigen Angriffen Israels und der USA gegen Iran einbestellt worden. Merz hatte damals gesagt, Israel mache „für uns alle“ die „Drecksarbeit“. Die Führung in Teheran habe Tod und Zerstörung über die Welt gebracht. 

Italien: Verfügen über die Fähigkeiten, die Durchfahrt zu schützenAngesichts der sich zuspitzenden Lage in der Meerenge Bab al-Mandab hat Italien angekündigt, die Durchfahrt italienischer Schiffe mit Hilfe der Marine zu gewährleisten. Das Land wolle dabei nicht auf eine gemeinsame Entscheidung der EU warten, teilte der italienische Verteidigungsminister Guido Crosetto mit. „Wir verfügen über die Fähigkeiten, die Durchfahrt zu schützen.“Wenn die Seeroute nicht befahren werden könne, habe das erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen, warnte Crosetto. „Wir dürfen nicht zulassen, dass bürokratische Entscheidungsverzögerungen eine ohnehin schon komplexe Situation verschärfen.“Die Meerenge Bab al-Mandab verbindet das Rote Meer mit dem Golf von Aden. Durch diesen Wasserweg führt die wichtigste Schifffahrtsroute zwischen Europa und Asien. Die mit Iran verbündete Huthi-Miliz hatte in einer Blitzoffensive in der vergangenen Woche die gesamte Westküste des Jemen unter ihre Kontrolle gebracht und strategisch gelegene Inseln erobert.  Hintergründe zu den Huthi und wie sie die internationale Schifffahrt bedrohen, können Sie bei meinem Kollegen Gregor Grosse nachlesen: 

Saudi-Arabien: Ein Mensch von herabfallenden Trümmerteilen getötetDurch Trümmerteile einer abgeschossenen Drohne der jemenitischen Huthi-Miliz ist in Saudi-Arabien dem Zivilschutz zufolge ein Mensch ums Leben gekommen. Die herabfallenden Trümmer hätten in der Region Taif östlich von Mekka „zu einem Todesopfer, zwei Verletzten sowie Sachschäden an mehreren Gebäuden und Fahrzeugen“ geführt, erklärte die saudi-arabische Zivilschutzbehörde am Donnerstag. Bei dem Toten handelte es sich demnach um einen Jemeniten. Verletzt wurden ein Pakistaner und eine Frau aus Saudi-Arabien.Die von Iran unterstützte Huthi-Miliz kontrolliert seit Jahren weite Teile des Jemen, darunter die Hauptstadt Sanaa. Saudi-Arabien unterstützt die jemenitischen Regierungstruppen im Kampf gegen die Huthis. Zuletzt hatten die gegenseitigen Angriffe zugenommen. Nach Angaben aus Riad griff die Miliz dabei auch die für Muslime heilige Stadt Mekka mit einer Drohne an. Der nun betroffene Verwaltungsbezirk Taif gehört zur Region Mekka.Der von den Huthis betriebene Fernsehsender Almasirah meldete unterdessen drei getötete Kinder durch Angriffe der jemenitischen Regierungstruppen in der Region Tais. Bei den Attacken wurden demnach auch mehrere jemenitische Staatsbürger verletzt. 

UN-Kommission sieht mögliche Kriegsverbrechen der USAZwei US-Luftangriffe in der frühen Phase des Irankriegs könnten nach Einschätzung einer UN-Kommission als Kriegsverbrechen eingestuft werden. Luftangriffe auf eine Mädchenschule in Minab im Süden des Landes sowie ein separater Angriff auf einen Sportkomplex in der Provinz Fars seien willkürliche Angriffe mit tödlichen Folgen für die Zivilbevölkerung, heißt es in einem Bericht einer unabhängigen UN-Untersuchungsmission.Bei dem Angriff auf die Schule waren nach offiziellen Angaben 168 Schülerinnen getötet worden. Die UN-Kommission spricht unter Berufung auf unabhängige Berichte von insgesamt 157 Toten. US-Streitkräfte hätten dabei nicht nur aufgrund veralteter Informationen gehandelt. „Die USA haben den Angriff auf das Gebäude der Schule unter Bewusstsein eines erheblichen Risikos angeordnet, ein ziviles Objekt zu treffen und fahrlässig gehandelt.“Bei einem weiteren Angriff auf ein Sportkomplex in Lamerd in der Provinz Fars seien nach offiziellen Angaben 22 Menschen getötet worden, heißt es in dem Bericht. Internationale Medien hatten über den Einsatz neuartiger US-Munition bei dem Vorfall berichtet. Bei der Explosion einer Rakete in der Luft sei Schrot aus Wolfram weit verstreut worden. Auch dieser Angriff in einem bewohnten Gebiet wird als mögliches Kriegsverbrechen bewertet.