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03.06.2026
15:00 Uhr
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Liveblog zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 vom 11.06. bis 19.07.2026 in den USA, Kanada und Mexiko | FAZ

Vorfreude auf WM größer als noch vor vier Jahren Das Interesse an der kommende Woche startenden Fußball-WM ist in Deutschland größer als beim umstrittenen WM-Turnier in Katar 2022. Nur noch rund 16 Prozent der Deutschen wollen überhaupt keine Spiele der Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada verfolgen, ergab eine am Mittwoch von der Universität Hohenheim veröffentlichte repräsentative Umfrage. Bei der Katar-WM vor vier Jahren lag dieser Anteil mit 27 Prozent noch deutlich höher.Wie die Studienmacher mitteilten, ist die Beachtung für das Turnier aber nach wie vor spürbar geringer als in der Vergangenheit. Die frühere WM-Euphorie sei bislang nicht nach Deutschland zurückgekehrt, so die Forscher der baden-württembergischen Uni mit Blick auf vergleichbare Studien zu den vorangegangenen Endrunden. „Dabei ist das allgemeine Interesse an Fußball und Sport über die Jahre hinweg bemerkenswert stabil“, sagte Studienleiter Markus Voeth.Auch über den Fußball hinaus bleiben die Erwartungen der Befragten an das Turnier verhalten, so Voeth. Nur rund ein Viertel rechnet mit positiven Auswirkungen auf Tourismus und Wirtschaft. Besonders kritisch bewerten viele das neue Turnierformat mit 48 Teilnehmerländern sowie die zusätzlichen Show-Elemente. Bei vielen Fans werde eine „zunehmende Eventisierung des Fußballs“ skeptisch gesehen.
Ebola-Ausbruch: Kongo sucht nach Lösung für Chile-TestspielNach der Spielabsage in Spanien aufgrund des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo hofft der kongolesische Fußballverband auf eine schnelle Lösung. Die Nationalmannschaft sollte am 9. Juni in La Línea de la Concepción in der Provinz Cádiz zu einem WM-Testspiel gegen Chile antreten. Doch der Bürgermeister der Stadt, Juan Franco, sagte die Partie aufgrund von Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit dem Ausbruch der tödlichen Viruskrankheit in dem zentralafrikanischen Land ab.„Es wurden Unterlagen vorgelegt, doch diese waren sowohl nach Ansicht der städtischen Fachleute als auch der Fachleute der Regionalregierung von Andalusien unzureichend“, sagte er dem Radiosender Cope. Man habe sich für „einen Weg der äußersten Vorsicht entschieden“.Der kongolesische Fußballverband versicherte daraufhin in einer Mitteilung, alle notwendigen Maßnahmen seien ergriffen worden, um die Einhaltung der für das Spiel geltenden gesundheitlichen, sportlichen und behördlichen Auflagen zu gewährleisten. „Die kongolesische Delegation hält sich weiterhin strikt an die geltenden internationalen Protokolle“, hieß es.Der Verband sei derzeit in Gesprächen mit dem spanischen Fußballverband sowie den entsprechenden internationalen Gremien. Man hoffe, „eine rasche und zufriedenstellende Lösung zu finden, die es ermöglicht, dieses Spiel unter den bestmöglichen Bedingungen auszutragen“, hieß es in der Mitteilung.Der Gegner ist auch zu Konzessionen bereit. „Wir stehen im Gespräch mit dem kongolesischen Fußballverband, dem Veranstalter des Spiels und dem Stadionbetreiber, damit das Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden kann“, sagte Felipe Correa, Manager der chilenischen Nationalmannschaft, laut spanischen Medien.Der Kongo und das Nachbarland Uganda sind seit April von einem Ausbruch des gefährlichen Ebola-Virus betroffen. Die ansteckende und lebensbedrohliche Infektionskrankheit wird durch direkten Kontakt mit Blut oder anderen Körperflüssigkeiten übertragen.Ende Mai verhängten die drei WM-Gastgeberländer USA, Kanada und Mexiko angesichts des Ausbruchs bereits Einreisebeschränkungen für Menschen mit vorherigen Aufenthalten im Kongo, in Uganda oder dem Nachbarland Südsudan.
Mexiko-Stadt: Demonstranten stürzen Spieler-StatuenKurz vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft sorgen die Proteste in Mexiko-Stadt weiter für Aufsehen. Demonstrierende Lehrkräfte stürzten am Dienstag riesige Statuen von Spielern und drohten mit zunehmenden Protesten vor dem Turnier, sollte die Regierung nicht auf ihre Forderungen eingehen.Die fünf Meter hohen Plastikfiguren von Spielern aus aller Welt säumen die Allee Paseo de la Reforma. Die Demonstrierenden rissen drei dieser Statuen mithilfe von Seilen um, zogen ihnen die Trikots aus und verbrannten diese. Dabei handelte es sich um die Figuren von Spanien, Belgien und Frankreich. „Wenn es keine Lösung gibt, rollt der Ball nicht“, war in roter Graffiti-Schrift auf einer der Statuen zu lesen. Die mexikanische Figur blieb unter anderem zunächst verschont, die Polizei griff nicht ein.Präsidentin Claudia Sheinbaum bezeichnete die Demonstration, die zu Straßensperrungen führte, als friedlich. In einer Regierungserklärung wurde zudem zur Wiederaufnahme des Dialogs aufgerufen.Ein Teil der Lehrergewerkschaft CNTE hatte zuvor zu dem Protest aufgerufen, der bereits am Montag für Unruhen gesorgt hatte. Die Polizei hatte dabei einen Marsch in der Nähe des Zócalo genannten zentralen Platzes, wo das Fanfest stattfinden wird, mit Tränengas aufgelöst.Am Dienstag sperrten die Beamten den Platz weiterhin mit Metallbarrikaden ab. CNTE droht zudem mit Massendemonstrationen bei der Eröffnung der WM am 11. Juni, falls die Regierung ihre Forderungen nach Gehaltserhöhungen und neuen Verhandlungen über das Rentensystem nicht erfüllt. (sid)
Die Fußball-Nationalmannschaft von Ghana fährt ohne Sieg in seinen vier Testspielen zur WM 2026 nach Nordamerika. Bei der Generalprobe in Wales erreichten die \"Black Stars\", die nun vom Portugiesen Carlos Queiroz betreut werden, nach einem Gegentreffer in der Nachspielzeit nur ein 1:1 (0:0. In Cardiff erzielte Caleb Yirenkyi (66.) den Treffer für die Afrikaner, die nach einem 1:2 am 30. März gegen Deutschland Trainer Otto Addo entlassen hatten. Lewis Koumas gelang der späte Ausgleich für die Gastgeber (90.+3), die in den WM-Playoffs gescheitert waren. (sid)
WM-Teilnehmer Marokko hat sein vorletztes Testspiel vor dem Turnier in den USA, Mexiko und Kanada problemlos gewonnen. Die Löwen vom Atlas besiegten die Auswahl von Madagaskar 4:0 (2:0). In Rabat war Ismael Saibari von der PSV Eindhoven zweifacher Torschütze (4. und 25.) für die Mannschaft von Trainer Mohamed Ouahbi. Die Vorlage zum ersten Treffer kam vom Stuttgarter Bilal El Khannouss, der nach der ersten Halbzeit wie zahlreiche andere Spieler ausgewechselt wurde. Den Endstand stellten Soufiane Rahimi (78., Foulelfmeter) und Ayoub El Kaabi (87.) her. Madagaskars El Hadary Raheriniaina sah die Rote Karte (79.). (sid)
Im Duell zweier WM-Teilnehmer hat Belgien ein Testspiel bei enttäuschenden Kroaten gewonnen. Beim 2:0 (1:0) in Rijeka erzielten Youri Tielemans vom Europa-League-Sieger Aston Villa (38.) und der eingewechselte Romelu Lukaku (90.+6) die Treffer für die Roten Teufel. Eine Riesenchance zum zwischenzeitlichen Ausgleich für die weitgehend ideenlosen Gastgeber vergab der 40 Jahre alte Luka Modric, der am glänzend reagierenden belgischen Weltklasse-Torhüter Thibaut Courtois scheiterte (43.).Modric spielte nach einer Gesichtsverletzung im April weiter mit einer Maske. Kroatiens Trainer Zlatko Dalic schickte neben ihm und den weiteren Routiniers Ivan Perisic (37) und Mateo Kovacic (32) zunächst auch den bisherigen Hamburger Luka Vuskovic und Josip Stanisic vom FC Bayern aufs Feld. Nach einer guten Stunde nahm er insgesamt zehn Wechsel vor. Der neu ins Spiel gekommene frühere Paulianer Ante Budimir traf mit einem Kopfball die Latte des belgischen Tores (61.).Bei den Belgiern, die seit nun zwölf Spielen unbesiegt sind, kam unter anderem der Frankfurter Arthur Theate zum Einsatz. Torschütze Tielemans spielte in der Offensive neben Charles De Ketelaere (Atalanta Bergamo), dem 34 Jahre alten Kevin De Bruyne (SSC Neapel) und Jeremy Doku (Manchester City). Auch Trainer Rudi Garcia nahm ab Mitte der zweiten Halbzeit zahlreiche Wechsel vor, er brachte dabei unter anderem Lukaku für De Ketelaere. (sid)
Nationalelf in Chicago gelandetJulian Nagelsmann hat keine Zeit für einen Jetlag. Der Bundestrainer macht am Tag nach der Ankunft in Chicago sofort weiter mit der Vorbereitung der Fußball-Nationalmannschaft – und zwar hinter geschlossenen Türen. Zuschauen ist jetzt nicht mehr erlaubt. Für den späten Vormittag Ortszeit – 18.00 Uhr in Deutschland – hat Nagelsmann die erste Übungseinheit für Kapitän Joshua Kimmich und dessen Kollegen angesetzt.Auf dem Gelände des Klubs Chicago Fire aus der Major League Soccer trainiert die DFB-Elf für die WM-Generalprobe an diesem Samstag (20.30 Uhr/RTL) gegen Co-Gastgeber USA. Torwart-Rückkehrer Manuel Neuer arbeitet weiter daran, für das dann vorgesehene Länderspiel-Comeback fit zu werden.Ob der 40-Jährige gegen das US-Team tatsächlich erstmals seit zwei Jahren wieder im DFB-Tor stehen wird, muss noch entschieden werden. Nagelsmann hatte angekündigt, in Chicago ein Update zu Neuers Wadenverletzung zu geben.Am Dienstagabend (Ortszeit) war das DFB-Team von rund 50 Fans und Schaulustigen am Hotel Waldorf Astoria in Chicago empfangen worden. Neuer stieg als erster Spieler aus dem Bus. Nagelsmann ließ seinem Kader den Vortritt, bevor er den Fans kurz zuwinkte und dann das Hotel durch den abgesperrten Seiteneingang betrat.Etwas später traf auch noch Kai Havertz ein, der nach dem verlorenen Finale der Champions League mit dem FC Arsenal erst jetzt in die WM-Vorbereitung einsteigt.Erster Programmpunkt in Chicago war ein frühabendlicher Spaziergang mit dem Team zum nahen Lake Michigan, um nach dem achtstündigen Flug aus Frankfurt die Beine auszuschütteln. Am Montag reist die Nationalmannschaft ins WM-Quartier in Winston-Salem in North Carolina weiter. Die erste Turnierpartie findet am 14. Juni (19.00 Uhr) in Houston gegen Curaçao statt.
Chile und Kongo sagen WM-Testspiel aus Angst vor Ebola abAus Vorsicht vor der Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo wurde das WM-Testspiel zwischen der kongolesischen Nationalmannschaft und Chile in Spanien abgesagt. Das gab Juan Franco, der Bürgermeister von La Linea de la Concepción, am Dienstag bekannt. Das Vorbereitungsspiel sollte am 9. Juni in der Stadt an der Grenze zu Gibraltar ausgetragen werden.„Ich habe soeben das Dekret unterzeichnet, mit dem das für den kommenden 9. Juni im städtischen Stadion geplante Spiel zwischen den Nationalmannschaften der Demokratischen Republik Kongo und Chiles nicht genehmigt wird“, erklärte Franco in einer von seinem Rathaus verbreiteten Tonaufnahme. Der Bürgermeister von La Linea begründete seine Entscheidung mit „gesundheitlicher Vorsicht“ und folgte damit den Empfehlungen des Gesundheitsdienstes der Regionalregierung von Andalusien.„Es gibt andere Stadien, es gibt die Möglichkeit, unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu spielen, es gibt mehrere Optionen“, sagte Sébastien Desabre, Trainer der DR Kongo vor dem Freundschaftsspiel seines Teams gegen Dänemark in Belgien: „Wir halten uns an die von der FIFA vorgeschriebenen Vorgaben, die Ärzte stehen mit der FIFA in Kontakt, ehrlich gesagt absolvieren wir ein völlig normales Trainingslager wie unsere anderen Lehrgänge“.Der Ebola-Ausbruch war am 15. Mai in der Provinz Ituri im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo erklärt worden. Die Mannschaft der DR Kongo will ihr Quartier bei der WM (11. Juni bis 19. Juli) in der US-Metropole Houston aufschlagen. Wenn das Team in die USA einreisen wolle, müssten sich alle Mitglieder für drei Wochen in einer „Blase“ isolieren, sagte zuletzt der WM-Verantwortliche des Weißen Hauses, Andrew Giuliani. In Houston trifft die kongolesische Mannschaft in Gruppe K am 17. Juni auf Portugal.Auch Mexiko hatte am Samstag die Einreise für Menschen, die sich in den letzten 21 Tagen in Uganda, der Demokratischen Republik Kongo oder im Südsudan aufgehalten haben, eingeschränkt. Im mexikanischen Guadalajara trifft die DR Kongo auf Kolumbien (24. Juni), im Anschluss geht es in Atlanta gegen WM-Debütant Usbekistan (28. Juni).
Für Bundesliga-Profi Atakan Karazor vom VfB Stuttgart ist der WM-Traum geplatzt. Der Kapitän der Schwaben hat es nicht in das finale Aufgebot der türkischen Fußball-Nationalmannschaft für das bevorstehende XXL-Turnier in den USA, Kanada und Mexiko geschafft.Der 29-Jährige Karazor hat für die Türkei bisher zwei A-Länderspiele bestritten. In den WM-Qualifikationspartien gegen Bulgarien (2:0) und Spanien (2:2) im vergangenen November war er jeweils eingewechselt worden. Der Mittelfeldspieler gehörte zum vorläufigen Turnier-Kader, den Nationaltrainer Vincenzo Montella allerdings noch von 35 auf 26 Spieler kürzen musste. Ozan Kabak von der TSG 1899 Hoffenheim, Can Uzun von Eintracht Frankfurt und Salih Özcan von Borussia Dortmund sind dabei. (dpa)
Der ehemalige Bundesligastürmer Breel Embolo ist aufgrund von Problemen mit seinem Visum vorerst nicht mit der Schweiz in die USA gereist. Wie der Schweizerische Fußballverband (SFV) am Dienstagmittag bekannt gab, brach der WM-Tross ohne den 29-Jährigen mit dem Flieger nach Los Angeles auf. Grund dafür seien Probleme mit der elektronischen Einreiseerlaubnis (ESTA).„Sein ESTA war bis heute Morgen bewilligt“, schrieb der SFV in einer Mitteilung. „Um 10.30 Uhr haben wir die Information erhalten, dass sein ESTA noch einmal in Abklärung geht. Wir stehen nun in Kontakt mit den Behörden.“Trotz der Komplikationen geht der Verband davon aus, dass der einstige Stürmer von Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach im Laufe des Dienstags oder am Mittwoch nachreisen könne.Bei den Eidgenossen gilt Embolo im Sturm als gestandene Größe. Der Angreifer spielt inzwischen beim französischen Erstligaklub Stade Rennes und kommt in 86 Länderspielen auf 24 Tore. Jüngst steuerte er im Test der Auswahl von Trainer Murat Yakin gegen Jordanien (4:1) ein Tor und eine Vorlage bei. (sid)
Zahlreiche Passagiere sind auf ihrem Flug nach Chicago davon überrascht worden, dass sie gemeinsam mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in die USA reisen würden. Der DFB-Tross um Bundestrainer Julian Nagelsmann und Kapitän Joshua Kimmich reiste nämlich nicht wie vor vielen früheren Turnieren mit einer Sondermaschine ins WM-Land, sondern in einer Linienmaschine des DFB-Partners Lufthansa.Am Gate wurde den wartenden Passagieren des Fluges \"LH434\" als Überraschung ein Deutschland-Trikot geschenkt. Im Airbus 350 saßen so plötzlich zahlreiche Passagiere in Schwarz-Rot-Gold. Die Business Class war dabei für die Nationalspieler reserviert.In Chicago bereitet Nagelsmann seinen 26-Mann-Kader in den kommenden Tagen auf das am 11. Juni beginnende Turnier in Kanada, Mexiko und den USA vor. An diesem Samstag (20.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-Nationalmannschaft und bei RTL) findet im dortigen Stadion Soldier Field die WM-Generalprobe gegen die US-Auswahl statt. (dpa)
Schwerer Schlag für Ralf Rangnick und Österreichs Nationalteam: Führungsspieler Christoph Baumgartner von RB Leipzig fällt für die WM (11. Juni bis 19. Juli) verletzt aus. Der 26 Jahre alte Offensivspieler zog sich beim Aufwärmen vor der WM-Generalprobe gegen Tunesien (1:0) eine Verletzung der Muskulatur im rechten Oberschenkel zu. Die MRT-Untersuchung am Dienstag habe ergeben, dass ein Einsatz bei der Weltmeisterschaft nicht möglich ist, teilte der Verband mit.„Das ist für Christoph und für uns als Team natürlich eine sehr bittere Nachricht. Er ist ein wichtiger Spieler und eine zentrale Persönlichkeit innerhalb unserer Mannschaft. Jetzt gilt unsere volle Unterstützung seiner Genesung“, sagte ÖFB-Trainer Rangnick. Über eine Nachnominierung für Baumgartner ist noch nicht entschieden. Dies werde „derzeit intern abgestimmt“.Immerhin gab es bei Kapitän David Alaba am Dienstag gute Nachrichten. Beim Abwehrchef, der gegen Tunesien zur Halbzeit ausgewechselt wurde, habe die MRT-Untersuchung „keine Muskelverletzung gezeigt“, so der ÖFB: „Es besteht kein Grund zur Sorge.“ Alaba könne planmäßig mit der Mannschaft am Donnerstag nach Los Angeles reisen. Das ÖFB-Team trifft bei der WM in Gruppe J auf Jordanien, Weltmeister Argentinien und Algerien. (sid)
Der 18-jährige Bara Sapoko Ndiaye hat es nach seinem Debüt am Sonntag für die Nationalmannschaft des Senegals direkt in den WM-Kader geschafft. Beim 2:3 gegen Turnier-Mitgastgeber USA stand der Nachwuchs-Mittelfeldspieler von Bayern München über die volle Spielzeit auf dem Platz. Und obwohl er zu den Streichkandidaten zählte, darf der außergewöhnlich schnelle Ndiaye jetzt zur Fußball-Weltmeisterschaft. Sein rasanter Aufstieg war in dieser Form nicht zu erahnen. Die Münchner hatten den Offensivspieler Anfang des Jahres von den Gambinos Stars Africa ausgeliehen. Der 18-Jährige erhielt einen Vertrag bis zum 30. Juni, vieles spricht für eine Verlängerung. Gambinos Stars Africa ist eine Fußballakademie aus Gambia, die seit 2023 mit Red & Gold Football kooperiert, einem Joint Venture des FC Bayern mit dem Los Angeles FC.Bereits 2025 trainierte Ndiaye zwei Monate lang bei den Amateuren und der U19 des FC Bayern mit und absolvierte erste Einheiten mit den Profis. Im Sommer ging es für ihn zu den Grasshoppers Zürich, wo er die Sommervorbereitung mitmachte und in Freundschaftsspielen gegen Celta Vigo und den FC Bayern zum Einsatz kam. Sein Profi-Debüt gab er am 11. April beim 5:0 auswärts gegen den FC St. Pauli.„In Gambia habe ich immer gegen Gleichaltrige gespielt, mit denen ich aufgewachsen bin. Hier trainiere ich mit Weltklassespielern und habe mit Vincent Kompany einen Top-Coach. Das genieße ich sehr und sehe es auch als große Chance“, sagte Bara dem Bayern-Mitgliedermagazin „51“. Von Trainer Vincent Kompany gab es in dieser Saison mutmachende Worte. „Wir freuen uns auf seine Persönlichkeit. Er hat gezeigt, dass er zu den Talenten gehört, die wir im Bayern-Nachwuchs haben“, sagte der belgische Coach. (dpa)
Die norwegische Nationalmannschaft hat auch ohne ihren Star Erling Haaland ohne Probleme Schweden bezwungen. Durch einen 3:1 (3:0)-Heimerfolg fuhr Norwegen den ersten Sieg im WM-Jahr ein. Jørgen Strand Larsen (9., 37.) und Leipzigs Antonio Nusa (18.) trafen für das Team von Nationaltrainer Ståle Solbakken. Die beiden Tore von Larsen bereitete Dortmunds Julian Ryerson vor. Für Schweden gelang Alexander Isak (76.) der Ehrentreffer. (dpa)