FAZ 30.07.2025
05:40 Uhr

Kolumne „Midlife-Crisis“: So schlecht (wie mit 40) ging es mir noch nie


Als unsere Autorin mit der Faust auf eine Autohaube schlug, war nicht nur der Fahrer erschüttert: Woher kam diese unbändige Wut? Und warum hatte sie so viele diffuse Symptome? Erst nach vielen Arztbesuchen bekam sie eine Antwort.

Kolumne „Midlife-Crisis“: So schlecht (wie mit 40) ging es mir noch nie

Nie ging es mir so schlecht wie mit 40. Wobei, genau genommen stimmt das nicht. Meinen 40. Geburtstag feierte ich noch ausgelassen, die programmierte Angst vor dem Abgrund, der sich jenseits dieses Alters auftun sollte, fühlte sich eher an wie der Millennium-Fehler, vor dem sich Ende 1999 alle fürchteten. Genau wie die Computer der Welt wurde ich nur ein Jahr älter. Statt Endzeitstimmung setzte sich das wohlige Gefühl des Erwachsenseins fort: ein schwarzer Kontostand, abends mit meinen Freundinnen essen gehen und die Verschiebung des Kräfteverhältnisses zwischen mir und meiner Mutter (zu meinen Gunsten!). Was haben bloß alle, dachte ich mir an besonders guten Tagen. Älterwerden ist schön! Dabei war ich schon mittendrin in der Phase, die Dante Alighieris „Göttliche Komödie treffend beschreibt: „Auf halbem Weg des Menschenlebens fand ich mich in einen finsteren Wald verschlagen.

Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen
12,80 € jetzt nur 0,99 €

Er sprengt die Hierarchien der Surfszene und zahlt dafür einen hohen Preis: Die Dokumentation „On the Wave“ erzählt die Geschichte von Sebastian Steudtner, die mit seinem Weltrekord nicht endet.

Viele Jüngere fühlen sich beziehungsmüde. Woher kommt das? Eine Psychologin über Verrohung beim Onlinedating, Vergleichsdruck in den sozialen Medien und die Lust aufs Alleinsein.

Außen hart, innen zart – Macadamias gelten als die edelsten unter den Nüssen. Aber wie gesund sind sie?

Schlagworte: