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09.10.2026
18:20 Uhr
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Wie wichtigsten Transfer-News im Fußball ▷ Transfermarkt, Vereinswechsel und Vertragsverlängerungen in der Bundesliga und international im Überblick bei der F.A.Z.

KSC verzichtet auf Verpflichtung von Testspieler CrivelliStürmer Enzo Crivelli wird nicht zum Karlsruher SC wechseln. Der aktuell vereinslose 31-Jährige hatte zuletzt beim badischen Zweitligaklub mittrainiert, bekommt aber keinen Vertrag. „Unter Berücksichtigung aller für uns wichtigen Parameter haben wir uns gegen einen Transfer entschieden“, sagte der Direktor Profifußball des Klubs, Timon Pauls.Crivelli spielte zuletzt für den iranischen Erstligisten Sepahan FC. Der KSC testete den Franzosen in der Länderspielpause als möglichen Ersatz für den verletzten Angreifer Moritz Broschinski, der wohl für den Rest des Jahres ausfällt. Auch im Test beim SV Wehen Wiesbaden (2:1) kam Crivelli zum Einsatz. Ab Freitag werde er nicht mehr zur Trainingsgruppe gehören, so die Badener. (dpa)
Berater Sammer verlängert bei Borussia DortmundBorussia Dortmund hat erstmals offiziell die Vertragsverlängerung mit Berater Matthias Sammer bis Mitte 2028 bestätigt. „“Es geht weiter. Matthias hat einen Vertrag bis 2028 bei uns. Darauf haben wir uns schon im Sommer verständigt, dass wir die gemeinsame Zusammenarbeit fortsetzen“, sagte der neue Klubchef Carsten Cramer dem sid.Zuletzt hatte es Gerüchte gegeben, Sammers Zukunft im Verein sei offen. Diesen tritt Cramer entgegen. „Wir arbeiten mit ihm sehr gerne zusammen, wir schätzen ihn sehr“, betonte der 57-Jährige. „Wir sind sehr froh, dass er auf unserer Seite ist, auf unserer Tribüne sitzt, viel im Hintergrund arbeitet und seine Erfahrung zur Verfügung stellt. Das ist gut so.“Der BVB hat Ende September auch die Verträge mit seinem Geschäftsführer-Trio (zudem Lars Ricken und Thomas Treß) verlängert. Im Zuge dessen stieg Cramer zum Vorsitzenden der Geschäftsführung auf. Sammer, der für den BVB fünf Jahre lang gespielt hat und später Teil des Trainerteams wurde, berät den Verein seit 2018. (sid)
Spanier Pedro beendet seine KarriereEr wurde Welt- und Europameister, gewann dreimal die Champions und einmal die Europa League, er wurde Meister sowie Pokalsieger in Spanien und England – doch jetzt ist Schluss mit der Titelsammelei. Der Spanier Pedro Rodríguez beendet im Alter von 39 Jahren seine überaus erfolgreiche Karriere.„Ich habe das Gefühl, dass es an der Zeit ist“, sagte Pedro in den Sozialen Medien. Er wolle „ein neues Kapitel in meinem Leben“ aufschlagen. „Ich gehe mit Stolz und in dem Wissen, meinen Traum gelebt zu haben“, ergänzte er.Pedro kam als Teenager in die berühmte Akademie des FC Barcelona und debütierte 2008 für die Profis. Unter Trainer Pep Guardiola gehörte er zum Stammpersonal der Sextuple-Mannschaft von 2009. 2011 traf er beim Triumph im Champions-League-Finale gegen Manchester United, in 321 Spielen erzielte er an der Seite von Superstars wie Lionel Messi, Andrés Iniesta und Xavi Hernández 99 Tore.„Teil der besten Barça-Mannschaft der Geschichte gewesen zu sein, war ein Privileg. Wir haben alles gewonnen und die Welt begeistert“, sagte er. Das galt auch für seine Zeit in der spanischen Nationalmannschaft, mit der Pedro 2010 den WM- und 2012 den EM-Pokal gewann. Er lief 65-mal für das Nationalteam auf und erzielte 17 Tore. (sid)
FC Arsenal verlängert Vertrag mit Trainer ArtetaGut fünf Monate nach dem Gewinn der englischen Meisterschaft hat der FC Arsenal den Vertrag mit Teammanager Mikel Arteta wieder verlängert. Die Vereinbarung mit dem Spanier sei eine langfristige, teilten die Gunners mit, veröffentlichten aber keine Details. Laut BBC wurde Arteta bis Mitte 2030 an den Klub von Nationalspieler Kai Havertz gebunden.Arteta, von 2011 bis 2016 als Profi für Arsenal am Ball, war Ende 2019 als Trainer nach London zurückgekehrt. Im September 2024 hatte der 44-Jährige bis Mitte 2027 verlängert, nun hat der Erfolgscoach einen neuen Vertrag in der Tasche.Nach drei aufeinanderfolgenden zweiten Plätzen führte Arteta Arsenal im Sommer zum ersten Triumph in der Premier League seit 2004 und dem 14. insgesamt. In der Champions League gab es eine Finalniederlage gegen Paris Saint-Germain. „Ich empfinde es als großes Privileg, dass unsere gemeinsame Reise weitergeht“, sagte Arteta.Die erzielten Fortschritte und der Erfolg der vergangenen Saison seien erst „der Anfang einer besonderen Ära in unserer Geschichte“, hieß es in der Arsenal-Mitteilung. (sid)
Montella steht vor Entlassung in der TürkeiErst die riesige WM-Enttäuschung mit dem Vorrunden-Aus, nun vier Niederlagen in vier Nations-League-Spielen: Der türkische Fußballverband wird offenbar auf die Talfahrt seiner Nationalmannschaft reagieren und sich von Trainer Vincenzo Montella trennen. Das berichtet die Zeitung „Milliyet“. Laut italienischen Medien wie der „Gazzetta dello Sport“ stehe das Aus unmittelbar bevor. Eine offizielle Bestätigung steht aus.Die Trennung von dem 52-jährigen Italiener sei von Verbandspräsident İbrahim Hacıosmanoğlu und dessen Führungsgremium beschlossen worden, heißt es. Die Türkei scheiterte bei der WM im Sommer überraschend in der Gruppenphase an den Gegnern Australien (0:2), Paraguay (0:1) und USA (3:2). In der Nationenliga setzte es gegen Frankreich (0:1), Italien (1:4/1:3) und Belgien (0:3) teils deutliche Niederlagen.Montella hatte das Amt 2023 von Stefan Kuntz übernommen und die Türkei bei der EM 2024 ins Viertelfinale (1:2 gegen die Niederlande) sowie zur WM 2026 geführt. Schon von der Entlassung von Kuntz hatten türkische Medien vorab berichtet, während der Verband diese zunächst dementierte – und der Europameister von 1996 seinen Job dann doch loswurde. (sid)
Ginter verlängert Vertrag beim SC FreiburgWeltmeister Matthias Ginter bleibt dem SC Freiburg treu. Wie der Sport-Club bekannt gab, verlängerte der 32-Jährige seinen Vertrag. Über die Vertragsdauer machte der Bundesligaverein keine Angaben.„Ich bin mit dem SC groß geworden“, sagte Ginter: „Wir wollen diese gemeinsame Erfolgsgeschichte weiterschreiben und sind maximal ambitioniert.“ Vorstand Jochen Saier bezeichnete den Abwehrchef als „Säule unserer Mannschaft“. Darüber hinaus lobte er Ginter für „das Niveau und die Konstanz seiner Leistungen“ und unterstrich, dass der Weltmeister von 2014 die sportliche Gesamtentwicklung des Teams mitgeprägt habe.Ginter spielt bereits seit der D-Jugend bei den Breisgauern und durchlief sämtliche Jugendmannschaften des Sport-Clubs. Ab 2014 spielte der 51-malige deutsche Nationalspieler für Dortmund und Borussia Mönchengladbach, bevor er 2022 zurückkehrte. Der gebürtige Freiburger absolvierte insgesamt 255 Spiele für seinen Heimatklub. (sid)
Janßen wird Trainer beim Grasshopper Club ZürichOlaf Janßen steht künftig als Trainer beim Grasshopper Club Zürich an der Seitenlinie. Wie der Schweizer Erstligaklub mitteilte, unterzeichnete der 59-Jährige einen Vertrag bis Sommer 2027. Janßen wird Nachfolger des ehemaligen Bochumer Trainers Peter Zeidler.Es ist „ein Verein mit großer Tradition und einer klaren Vorstellung davon, wie er sich sportlich entwickeln möchte“, sagte Janßen, der zuletzt für ein Jahr den SV Sandhausen trainiert hatte. Er wolle in Zürich „eine Mannschaft formen, die unsere Philosophie von Intensität und mutigem Fußball widerspiegelt.“Der Klub setze „auf proaktiven, offensiven Fußball, individuelle Spielerentwicklung und einen klaren Weg für junge Talente“, hieß es in der Mitteilung. Janßen passe dazu – in seiner Zeit bei Drittligaklub Viktoria Köln (2021 bis 2025) war er mitverantwortlich für die Förderung von Saïd El Mala (20), der am Donnerstag in der Nations League zu seinem Länderspieldebüt kam. (sid)
Werder Bremen hat den Vertrag mit Stürmer Dawid Kownacki aufgelöst. Damit endet ein großes Missverständnis zwischen den Grün-Weißen und dem 29 Jahre alten Stürmer, der schon lange keine Rolle in den Planungen des Klubs mehr gespielt hat.„Wir haben in den vergangenen Wochen gemeinsam mit Dawid über seine sportliche Situation und seine Perspektive bei Werder gesprochen. Dabei sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass die Auflösung des Vertrages für beide Seiten die beste Lösung ist“, sagte Bremens Geschäftsführer Clemens Fritz.Kownacki war im Sommer 2023 von Fortuna Düsseldorf an die Weser gewechselt, konnte sich bei Werder aber nie durchsetzen. In der Saison 2024/25 war der Pole an Fortuna Düsseldorf ausgeliehen, eine Saison später spielte er auf Leihbasis für Hertha BSC. Insgesamt kam er in drei Jahren in Bremen nur in 22 Pflichtspielen zum Einsatz. (dpa)
Wenige Tage nach dem Ende seiner Profikarriere schließt sich der frühere Fußball-Nationalspieler Diego Demme einem Sechsligaklub an. Der 34-Jährige, der im DFB-Trikot einmal zum Einsatz kam, läuft künftig für Viktoria Potsdam auf, wie Trainer David Karaschewitz der „Märkischen Allgemeinen“ bestätigte. Auch Demmes früherer Hertha-Teamkollege Toni Leistner trägt ab sofort das Trikot des Klubs in der Brandenburg-Liga.„Ich kann Vollzug melden. Die Unterlagen beider Spieler gehen heute noch nach Cottbus zum FLB“, sagte Karaschewitz. Demme hatte erst in der Vorwoche das Ende seiner Profikarriere verkündet. Ganz ohne Fußball geht es für den Routinier, der früher auch für Arminia Bielefeld, den SC Paderborn und RB Leipzig auflief, aber nicht. Demme wurde 2017 von Bundestrainer Joachim Löw für den Confederations Cup nominiert. Wenige Tage vor Turnierbeginn feierte er als Einwechselspieler gegen San Marino sein Debüt in der Nationalmannschaft. Es blieb sein einziger Auftritt im DFB-Dress. Wegen Rückenproblemen musste Demme anschließend seine Teilnahme am Turnier in Russland absagen. (dpa)
Der Zweitligaklub Karlsruher SC testet in dieser Woche einen möglichen Neuzugang für die Offensive. Der aktuell vereinslose Stürmer Enzo Crivelli werde mehrere Tage am Training teilnehmen, verkündeten die Badener. Der Franzose spielte zuletzt für den iranischen Erstligisten Sepahan FC, für den er in 16 Pflichtpartien insgesamt drei Tore erzielte.Beim KSC könnte Crivelli zumindest vorübergehend die Lücke schließen, die durch den Ausfall von Moritz Broschinski entstanden ist. Der Neuzugang vom FC Basel fällt verletzungsbedingt wohl für den Rest des Jahres aus. Die Karlsruher hatten angekündigt, sich nochmal nach möglichem Ersatz umsehen zu wollen. Der 31-jährige Crivelli, der mit dem türkischen Klub Başakşehir FK einst in der Champions League gespielt hat, könnte nun die Lösung sein. (dpa)
Der englische Fußball-Rekordmeister FC Liverpool holt einen langjährigen Mitarbeiter von Jürgen Klopp als sportlich Verantwortlichen zurück an die Anfield Road. Der frühere Sportdirektor Julian Ward schlüpft wieder in seine alte Rolle und folgt auf Richard Hughes, der sich Al-Hilal in Saudi-Arabien angeschlossen hat. Das gab der englische Klub bekannt.Ward zeichnete einst mitverantwortlich für die Transfers der Topstars Luis Díaz, Cody Gakpo und Alexis Mac Allister zu den Reds. Er war bei Liverpool seit 2012 zunächst als Scout tätig und später für die Leihspieler zuständig, ehe er 2020 zum Assistenten des damaligen Sportdirektors Michael Edwards aufstieg. Nach zwei Jahren rückte er in die Chefrolle auf, verließ den Verein aber 2023 für ein Jahr. Seit 2024 war er Technischer Direktor des Klubbesitzers Fenway Sports Group (FSG).Für FSG-Präsident Mike Gordon ist Ward der „ideale Kandidat“ für den Posten: „Das Wissen und die Expertise, die er einbringt, werden unseren Fußballbetrieb weiter stärken und zugleich sicherstellen, dass Andoni Iraola die nötige Unterstützung erhält, während er als Cheftrainer weiterhin einen so positiven Eindruck hinterlässt.“ (sid)
Aufgrund einer Sperre durch den Fußball-Weltverband FIFA darf Fenerbahce Istanbul in den nächsten drei Transferfenstern keine Spieler verpflichten. Das bestätigte der türkische Erstligist am Samstag, stellte jedoch klar, dass es sich um ein „vorübergehendes“ Verbot handele.„Das auf unseren Verein verhängte Transferverbot bezieht sich auf die Ablösesumme von Youssef En-Nesyri“, schrieb Fenerbahce in einer Stellungnahme auf X und bei Instagram. Der Grund für die Strafe sei eine bisher nicht bezahlte Transferrate „mit Fälligkeit zum 30. April 2026 im Zusammenhang mit der Ablöse des Spielers“.En-Nesyri, der bereits im Februar zum saudischen Klub Al-Ittihad wechselte, war 2024 mit einer Ablöse in Höhe von 19,5 Millionen Euro vom FC Sevilla nach Istanbul gekommen. Der spanische Klub habe eine Klage bei der FIFA eingereicht, um die noch offene Transferrate zu erhalten. Fenerbahce hingegen warte noch auf den dazugehörigen FIFA-Beschluss und werde die „angeordnete Zahlung am ersten Arbeitstag (Montag) vornehmen“. Der Klub teilte mit, dass das Transferverbot nach Abschluss des Verfahren aufgehoben werde. (sid)
Der FC Ingolstadt hat Achim Beierlorzer als neuen Cheftrainer verpflichtet. Der 58-Jährige wird Nachfolger von Sabrina Wittmann, von der sich der Drittligaklub gerade erst getrennt hatte. „Mit Achim Beierlorzer konnten wir einen Trainer verpflichten, dessen Spielidee sehr gut zu unseren Vorstellungen von einem aktiven Fußball mit hoher Intensität passt“, sagte Harald Gärtner, Geschäftsführer Sport und Kommunikation des bayerischen Clubs. Beierlorzer sei „auch schon aus der 3. Liga aufgestiegen.“ Wittmann hatte im Mai 2024 als erste Frau eine Profimannschaft im Männer-Fußball übernommen, nach einem enttäuschenden Saisonstart in der 3. Liga musste sie jetzt gehen. Die Oberbayern stehen nach sieben Spieltagen nur auf dem 13. Tabellenrang, zuletzt verloren sie drei von vier Drittligapartien.„Ich freue mich auf diese Aufgabe und die hervorragenden Bedingungen dort. Ich habe wieder richtig Lust, an der Linie zu stehen“, sagte Beierlorzer. Als Trainer war der gebürtige Erlanger unter anderem beim 1. FC Köln, 1. FSV Mainz 05, RB Leipzig und SSV Jahn Regensburg tätig. Letzteren führte er in der Saison 2016/17 in die 2. Bundesliga und arbeitete dort von Juli 2023 bis Oktober 2025 als Geschäftsführer Sport. (dpa)
Der frühere Nationalspieler Mahmoud Dahoud hat fast drei Monate nach seinem Vertragsende bei Eintracht Frankfurt einen neuen Verein gefunden. Der 30-Jährige spielt künftig in den Vereinigten Arabischen Emiraten für den Erstligaaufsteiger Dubai United. Trainer dort ist der ehemalige Weltmeister Andrea Pirlo, der im Juli kurz vor einem Engagement als italienischer Nationalcoach gestanden hatte.Dahoud schrieb auf Facebook von „einem neuen Kapitel“ an der Seite von „Zauberer“ Pirlo. Sein Vertrag in Frankfurt war zuvor „in beiderseitigem Einvernehmen“ nicht verlängert worden. Der U-21-Europameister von 2017 war im Sommer 2024 aus der Premier League von Brighton & Hove Albion an den Main gewechselt, konnte sich bei der SGE aber nie wirklich als Stammkraft etablieren.Im Jahr 2020 war Dahoud in zwei Testspielen für die deutsche Nationalmannschaft zum Einsatz gekommen, ehe seine Karriere ins Stocken geriet. In der Bundesliga hatte er auch für Borussia Mönchengladbach, Borussia Dortmund und den VfB Stuttgart gespielt. (sid)