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25.09.2026
09:10 Uhr
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Wie wichtigsten Transfer-News im Fußball ▷ Transfermarkt, Vereinswechsel und Vertragsverlängerungen in der Bundesliga und international im Überblick bei der F.A.Z.

Der FC Ingolstadt hat Achim Beierlorzer als neuen Cheftrainer verpflichtet. Der 58-Jährige wird Nachfolger von Sabrina Wittmann, von der sich der Drittligaklub gerade erst getrennt hatte. „Mit Achim Beierlorzer konnten wir einen Trainer verpflichten, dessen Spielidee sehr gut zu unseren Vorstellungen von einem aktiven Fußball mit hoher Intensität passt“, sagte Harald Gärtner, Geschäftsführer Sport und Kommunikation des bayerischen Clubs. Beierlorzer sei „auch schon aus der 3. Liga aufgestiegen.“ Wittmann hatte im Mai 2024 als erste Frau eine Profimannschaft im Männer-Fußball übernommen, nach einem enttäuschenden Saisonstart in der 3. Liga musste sie jetzt gehen. Die Oberbayern stehen nach sieben Spieltagen nur auf dem 13. Tabellenrang, zuletzt verloren sie drei von vier Drittligapartien.„Ich freue mich auf diese Aufgabe und die hervorragenden Bedingungen dort. Ich habe wieder richtig Lust, an der Linie zu stehen“, sagte Beierlorzer. Als Trainer war der gebürtige Erlanger unter anderem beim 1. FC Köln, 1. FSV Mainz 05, RB Leipzig und SSV Jahn Regensburg tätig. Letzteren führte er in der Saison 2016/17 in die 2. Bundesliga und arbeitete dort von Juli 2023 bis Oktober 2025 als Geschäftsführer Sport. (dpa)
Der frühere Nationalspieler Mahmoud Dahoud hat fast drei Monate nach seinem Vertragsende bei Eintracht Frankfurt einen neuen Verein gefunden. Der 30-Jährige spielt künftig in den Vereinigten Arabischen Emiraten für den Erstligaaufsteiger Dubai United. Trainer dort ist der ehemalige Weltmeister Andrea Pirlo, der im Juli kurz vor einem Engagement als italienischer Nationalcoach gestanden hatte.Dahoud schrieb auf Facebook von „einem neuen Kapitel“ an der Seite von „Zauberer“ Pirlo. Sein Vertrag in Frankfurt war zuvor „in beiderseitigem Einvernehmen“ nicht verlängert worden. Der U-21-Europameister von 2017 war im Sommer 2024 aus der Premier League von Brighton & Hove Albion an den Main gewechselt, konnte sich bei der SGE aber nie wirklich als Stammkraft etablieren.Im Jahr 2020 war Dahoud in zwei Testspielen für die deutsche Nationalmannschaft zum Einsatz gekommen, ehe seine Karriere ins Stocken geriet. In der Bundesliga hatte er auch für Borussia Mönchengladbach, Borussia Dortmund und den VfB Stuttgart gespielt. (sid)
Seit seinem Weggang von Real Madrid im Sommer war er auf Vereinssuche, nun hat David Alaba einen neuen Arbeitgeber gefunden. Der 34-Jährige, der sowohl mit Real als auch mit Bayern München je zweimal die Champions League gewann, setzt seine Karriere bei Udinese Calcio fort. Dies bestätigte der italienische Fußball-Erstligaklub am Donnerstag. Alaba unterschrieb in Udine einen Einjahresvertrag. „Natürlich möchte ich meine Erfahrung in die Kabine einbringen, Verantwortung übernehmen und helfen, wann immer es möglich ist, vor allem den jüngeren Spielern“, ließ sich Alaba in der Vereinsmitteilung zitieren. „Ich möchte weiter Gas geben, Woche für Woche in der Serie A auf höchstem Niveau spielen und etwas erreichen“, ergänzte er. Eine Ablösesumme wurde für den Transfer nicht fällig, weil der Vertrag Alabas in Madrid im Sommer ausgelaufen war. Udine, nach fünf Spielen Tabellen-13. der Serie A, wird derzeit von dem in Wien geborenen deutschen Trainer Kosta Runjaic trainiert.Alaba hatte seine Laufbahn bei Austria Wien begonnen und war im Alter von nur 16 Jahren nach Deutschland zu Rekordmeister Bayern München gewechselt. Neben den beiden Triumphen in der Königsklasse gewann er mit dem FCB zehnmal die Meisterschale und sechsmal den DFB-Pokal. 2021 folgte der Wechsel zu Real, wo er die neuerlichen Erfolge in der Champions League mit zwei Meisterschaften und einem Pokalsieg ergänzte.Für die österreichische Nationalmannschaft lief der Verteidiger bislang 117-mal auf. Bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada, bei der die Auswahl im Sechzehntelfinale am späteren Weltmeister Spanien scheiterte, führte Alaba sein Team als Kapitän aufs Feld. Für die anstehenden Länderspiele in der Nations League wurde er von Nationalcoach Ralf Rangnick allerdings nicht in den Kader berufen. (sid)
Sabrina Wittmann ist nicht länger Trainerin des FC Ingolstadt. Wie der Drittligaklub am Donnerstag bekannt gab, habe man die 35-Jährige in einem persönlichen Gespräch von ihren Aufgaben entbunden. Wittmann war mit ihrem Amtsantritt 2024 die erste Cheftrainerin im deutschen Männer-Profifußball. Mehr erfahren Sie hier. (SID)
Der strauchelnde spanische Traditionsklub FC Valencia hat den ehemaligen mexikanischen Fußball-Nationalcoach Javier Aguirre als neuen Trainer verpflichtet. Wie der Verein am Mittwoch mitteilte, unterschrieb der 67 Jahre alte Routinier einen Vertrag bis Saisonende mit einer Option zur Verlängerung um eine weitere Spielzeit. Bereits am 13. September war Carlos Corberan als Trainer entlassen worden, seitdem hatte Oscar Sanchez, der Coach der zweiten Mannschaft, interimsmäßig das Team geleitet. Valencia, Anfang der 2000er Jahre zweimaliger Finalist der Champions League, steckt nach sieben Spieltagen als Vorletzter mit nur vier Punkten im Tabellenkeller fest. Aguirre hatte zuletzt das mexikanische Nationalteam mit teils begeisterndem Fußball bei der Heim-WM bis ins Achtelfinale geführt. Außerdem betreute er bereits die Nationalmannschaften von Ägypten und Japan, in Spanien gelangen ihm seine größten Erfolge als Vereinstrainer mit CA Osasuna und Real Mallorca. Außerdem stand er auch für Atlético Madrid, Real Saragossa, Espanyol Barcelona und CD Leganés an der Seitenlinie. (sid)
Der SV Wehen Wiesbaden hat Jochen Seitz als neuen Cheftrainer verpflichtet. Mehr als eine Woche nach der Freistellung von Vorgänger Daniel Scherning gab der kriselnde Fußball-Drittligaklub die Verpflichtung des 49-Jährigen am Mittwoch bekannt. Beim Tabellenvorletzten unterschrieb Seitz einen Vertrag bis Saisonende mit Verlängerungsoption.„Mit Jochen Seitz konnten wir einen Trainer für uns gewinnen, der in den vergangenen Jahren bewiesen hat, dass er Mannschaften erfolgreich entwickelt, stabilisiert und dauerhaft leistungsfähig macht“, sagte Wiesbadens Geschäftsführer Uwe Stöver über Seitz, der zuletzt bis Anfang Juni 2026 bei Lok Leipzig in der Regionalliga als Trainer aktiv war.In Wiesbaden wartet auf den gebürtigen Unterfranken eine schwierige Situation. In den ersten sieben Spielen haben die Hessen lediglich fünf Punkte geholt. Die bisherigen Ko-Trainer Frank Steinmetz und Giuliano Modica, die die Mannschaft interimistisch übernommen hatten, bleiben im Team von Seitz, der zudem Nico Wegmann als Ko-Trainer mitbringt. Seitz' erstes Pflichtspiel mit Wiesbaden führt ihn am 11. Oktober zum Tabellen-13., dem FC Ingolstadt. (sid)
Christian Eriksen wird nicht mehr zum VfL Wolfsburg zurückkehren. Der noch bis zum 30. Juni 2027 laufende Vertrag des dänischen Fußball-Stars beim Zweitligaklub wurde einvernehmlich aufgelöst.Der 34-Jährige war Anfang Juni während eines Länderspiels der dänischen Nationalmannschaft gegen die Ukraine abermals auf dem Spielfeld zusammengebrochen. Und obwohl Eriksen diesmal schnell wieder bei Bewusstsein war und sogar aus eigener Kraft zu einem Krankenwagen ging, kamen sofort wieder Erinnerungen an die EM 2021 in Kopenhagen hoch.Vor fünf Jahren musste er noch auf dem Rasen nach einem Herzstillstand wiederbelebt werden und bekam kurz danach einen Herzschrittmacher implantiert. Die dramatischen Szenen hatten damals die ganze Fußball-Welt bewegt.Nach seinem abermaligen Zusammenbruch hatte Eriksen in seiner dänischen Heimat mit der Reha begonnen, eine Rückkehr nach Wolfsburg aber offengelassen. „Für uns war klar, dass die Entscheidung über seine Zukunft bei Christian liegt. Diesen Freiraum wollten wir ihm in dieser besonderen Situation geben und haben seinem Wunsch nach einer Vertragsauflösung nun entsprochen“, sagte Wolfsburgs Geschäftsführer Sport Dieter Hecking.„Im Moment ist es für mich wichtig, nah bei meiner Familie in Dänemark zu sein“, sagte Eriksen, der in seiner Karriere unter anderem für Ajax Amsterdam, Tottenham Hotspur, Inter Mailand und Manchester United spielte. Für Dänemark lief der Mittelfeldstratege bislang 151 Mal auf. Eriksen war vor einem Jahr als vertragsloser Profi nach Wolfsburg gekommen, konnte den Abstieg in die Zweite Liga aber auch nicht verhindern. Ob das Ende seiner Zeit in Wolfsburg auch das Ende seiner Karriere bedeutet, ließ Eriksen offen. (dpa)
Federico Higuaín, Bruder des früheren argentinischen Torjägers Gonzalo Higuaín, ist wegen sexistischen Verhaltens gegenüber einer Schiedsrichterin aus seinem Trainerjob bei der zweiten Mannschaft von Columbus Crew aus der nordamerikanischen Profiliga MLS entlassen worden. Dies teilte der Verein am Dienstag mit.„Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass es im besten Interesse unseres Klubs, unserer Spieler und unseres Betreuerstabs ist, Federico Higuaín von seinen Aufgaben zu entbinden“, sagte Issa Tall, General Manager von Columbus Crew: „Nach Gesprächen in dieser Woche und einer weiteren Bewertung des vergangenen Monats sind die Standards unseres Klubs hinsichtlich dessen, was von einer Führungskraft eines unserer Teams erwartet wird, nicht erfüllt worden.“Der Vorfall hatte sich am 23. August nach einem Spiel in der drittklassigen Entwicklungsliga MLS Next Pro ereignet. Beim Handschlag mit der Unparteiischen drückte Higuaín ihre Hand und weigerte sich, sie loszulassen. Dazu sagte er: „Vergessen Sie nicht, dass es ein Männersport ist.“ Daraufhin hatte der 41-Jährige die Rote Karte gesehen und war für zwei Spiele gesperrt worden. (sid)
Alexander Blessin wird neuer Trainer des Bundesliga-Schlusslichts Borussia Mönchengladbach. Der 53-Jährige erhält am Niederrhein einen Vertrag bis 2028, das bestätigte der Klub am Dienstag. Blessin hatte zuletzt zwei Jahre lang den FC St. Pauli trainiert. Nach dem Abstieg 2026 wurde er dort entlassen.Blessin folgt auf Eugen Polanski, der nach nur drei Spieltagen hatte gehen müssen. Die Borussia hat nach vier Spieltagen noch keinen Punkt geholt und schon 16 Gegentore kassiert. Dies ist der schlechteste Saisonstart der Vereinsgeschichte. Sportchef Rouven Schröder hatte nach dem 3:4 (1:2) am Samstag gegen Mainz 05 bereits von einer „mündlichen Einigung“ mit einem Trainer berichtet, den Namen aber nicht verraten. Schon da führten Spuren zu Blessin: Der Coach folgt bei Instagram nur drei deutschen Klubs – seinen ehemaligen Vereinen St. Pauli und RB Leipzig sowie Gladbach. Unter Borussias Eintrag zum Spiel gegen Mainz setzte Blessin am Samstagabend ein „Like“.Der 53-Jährige hatte seine Trainerkarriere 2012 im Nachwuchs von Leipzig begonnen. Cheftrainer wurde er erstmals 2020 beim belgischen Erstligaverein KV Ostende. Über den CFC Genua (Januar bis Dezember 2022) führte sein Weg zurück nach Belgien zu Royale Union Saint-Gilloise (2023/24) und im Sommer 2024 zu St. Pauli. Als Nachfolger von Fabian Hürzeler führte er den Aufsteiger zunächst auf Rang 14, nach dem Abstieg ein Jahr später folgte die Trennung. (sid)
André Breitenreiter ist neuer Cheftrainer des Drittligaklubs FC Hansa Rostock. Der Aufsichtsrat, der Vorstand und die sportliche Leitung hätten sich auf den 52-Jährigen als Nachfolger des vor einer Woche freigestellten Daniel Brinkmann verständigt, teilte der Verein mit. Breitenreiter sei „von Beginn an der Wunschkandidat des FC Hansa“ gewesen, hieß es in der Mitteilung. Zur Vertragsdauer wurden keine Angaben gemacht. Die Mecklenburger sind nach sieben Spieltagen Tabellensechster. Nach der Trennung von Brinkmann hatte der Verein in den vergangenen beiden Spielen unter Interimstrainer Yannic Thiel einen Sieg (3:2 gegen den VfB Stuttgart II) und ein Remis (1:1 bei Rot-Weiss Essen) erreicht. Ziel ist der Aufstieg in die zweite Liga. Am Donnerstag wird die Mannschaft erstmals unter dem neuen Trainer arbeiten. Zuletzt hatte Breitenreiter bis April 2025 Hannover 96 trainiert. Seine größten Trainererfolge waren die Bundesliga-Aufstiege 2014 mit dem SC Paderborn und 2017 mit Hannover 96 sowie der Gewinn der Schweizer Meisterschaft mit dem FC Zürich. Außerdem trainierte er Schalke 04, die TSG Hoffenheim und den damaligen englischen Zweitligaverein Huddersfield Town. Als Spieler war der frühere Stürmer für Hannover, den Hamburger SV, den VfL Wolfsburg und die SpVgg Unterhaching aktiv. 1992 gewann er mit Hannover 96 als Zweitligaklub den DFB-Pokal. (dpa)
Für Fußballtrainer Peter Zeidler ist nach nicht einmal fünf Monaten bei Grasshopper Zürich schon wieder Schluss. Der Schweizer Erstligaklub hat sich vom früheren Chefcoach des VfL Bochum getrennt, das gab der Rekordmeister zwei Tage nach dem 1:5 beim FC Luzern bekannt. Zeidler war Anfang Mai nach Zürich gekommen und hatte die Grasshoppers zum Klassenerhalt geführt, doch der Start in die neue Saison misslang. Mit nur zwei Siegen aus neun Spielen ist das Team Tabellenzehnter unter zwölf Super-League-Teilnehmern. „Nach eingehender Analyse der aktuellen sportlichen Situation ist der Verein zum Schluss gekommen, einen Wechsel auf der Position des Cheftrainers vorzunehmen und die sportliche Ausrichtung weiterzuentwickeln“, hieß es in der Mitteilung.Noch schneller war Zeidler (64) in Bochum entlassen worden. Nach sieben Niederlagen aus den ersten acht Pflichtspielen hatte der damalige Bundesligaverein 2024/25 die Reißleine gezogen. Der VfL stieg unter Nachfolger Dieter Hecking dennoch ab. (sid)
Luis de la Fuente soll bei Fußball-Weltmeister Spanien eine Ära prägen. Der Vorstand des nationalen Verbands (RFEF) beschloss am Montag einstimmig, den Vertrag mit dem 65 Jahre alten Nationaltrainer bis 2032 zu verlängern. „Wir sprechen hier vom erfolgreichsten Trainer in der Geschichte der Nationalmannschaft, und nach 14 Jahren bei uns verdient Luis de la Fuente eine lange Zukunft beim spanischen Fußballverband“, sagte Präsident Rafael Louzán.De la Fuente soll Spanien damit bei den Europameisterschaften 2028 und 2032 sowie bei den Weltmeisterschaft 2030 betreuen – das Turnier in vier Jahren findet zu einem Großteil in Spanien statt. „Wir streben ein Projekt an, das Stabilität und Vertrauen schafft. Dieser Vorschlag basiert auf dem Vertrauen in Luis de la Fuente und das von ihm geleitete sportliche Projekt, das einen mehrjährigen Zyklus von Wettbewerben und großen Turnieren vorsieht“, sagte Louzán.De la Fuente arbeitet seit 2013 für den Verband. Vor dem Triumph bei der WM 2026 im Finale gegen Argentinien (1:0 n.V.) hatte er die „Furia Roja“ 2024 bereits zum EM-Titel und zum Sieg in der Nations League 2023 geführt. Als Nachwuchstrainer gewann er 2019 mit der spanischen U21 und 2015 mit der U19 jeweils den EM-Titel. In der nun anstehenden Nations League trifft Spanien am Samstag zunächst auf den WM-Halbfinalisten England, danach noch auf Kroatien und Tschechien. (sid)
Der FC Bayern München erweitert den Kreis seiner namhaften Markenbotschafter um seinen zweimaligen Champions-League-Sieger Javi Martínez. Der spanische Weltmeister von 2010 lief von 2012 bis 2021 für den deutschen Rekordmeister auf. In die Zeit des heute 38-Jährigen fielen unter anderem die Triple-Gewinne 2013 und 2020. Bei den Bayern hat es Tradition, verdiente Spieler wie Giovane Elber, Claudio Pizarro, Roy Makaay oder Stefan Effenberg auch nach der Profikarriere an den Verein zu binden. Martínez feierte seine neue Rolle nach Bayern-Angaben bei einem besonderen Event am Freitagabend in München. „Jedes Mal, wenn ich nach München zurückkomme, fühlt es sich für mich an wie nach Hause zu kommen. Ich bin unglaublich stolz, nun den Verein als Markenbotschafter auf der ganzen Welt zu vertreten“, äußerte Martínez in der Vereinsmitteilung. (dpa)
Großer Name für die zweite Liga: Sandro Wagner (38) wird neuer Trainer von Hannover 96. Das bestätigte der Aufsichtsratsvorsitzende Martin Kind dem SID am Samstag. „Wir sind durch“, sagte der 82-Jährige auf Anfrage. Wagner, ehemaliger Nationalspieler und Assistent des früheren Bundestrainers Julian Nagelsmann, erhält bei den Niedersachsen nach Sky-Informationen einen Vertrag bis 2028 und soll den Tabellen-15. zurück ins Rennen um den Aufstieg führen.Wagner soll laut Sky allerdings erst am kommenden Montag erstmals das Training leiten. Beim Spiel am Sonntag gegen den VfL Bochum (13.30 Uhr/Sky) würde der ehemalige Bundesliga-Coach damit noch nicht an der Seitenlinie stehen. Wagner galt früh als Top-Kandidat für die Nachfolge des am vergangenen Montag freigestellten Christian Titz.Für Wagner ist sein Trainer-Comeback eine große Chance, doch der Druck in Hannover ist ebenfalls groß – schließlich träumt der ambitionierte Traditionsverein seit dem Abstieg 2019 von der Rückkehr in die Bundesliga. Wagner hatte nach dem Ende seiner Profi-Karriere seine Trainerlaufbahn bei der SpVgg Unterhaching begonnen, mit dem Klub schaffte er 2023 den Aufstieg in die 3. Liga. Dann ging er als Co-Trainer von Ex-Bundestrainer Nagelsmann in die Lehre, zuletzt war Wagner Cheftrainer des FC Augsburg. Dort endete seine Amtszeit allerdings nach nur elf Spielen schon wieder. (sid)
Der Hamburger SV hat den Vertrag mit Trainer Merlin Polzin verlängert. Der Verein band den 35-Jährigen langfristig an sich, wie der HSV einen Tag vor dem Spiel am Samstag gegen den 1. FC Köln (15.30 Uhr/Sky und RTL) mitteilte. Auch Polzins Partner Loic Favé (33) sowie die Ko-Trainer Richard Krohn (31) und Max Bergmann (28) erhielt neue Verträge. Über die Länge der Kontrakte machte der HSV keine Angaben. Laut Medienberichten gelten die neuen Arbeitspapiere bis Juni 2029.Trotz der sportlich größten Krise seit der Bundesliga-Rückkehr 2025 mit null Punkten und 0:12 Toren, darunter zwei 0:5-Niederlagen gegen den FSV Mainz 05 und bei RB Leipzig, kommt die Verlängerung des zum Saisonende auslaufenden Vertrags von Polzin nicht überraschend. Sowohl der Trainer als auch die neue Sportvorständin Kathleen Krüger hatten zuletzt stets betont, die Zusammenarbeit fortzusetzen. Ende 2024 war Polzin nach der Trennung von Steffen Baumgart erst zum Interims- und dann zum Cheftrainer aufgestiegen. Im Mai 2025 führte der gebürtige Hamburger den HSV zurück in die Bundesliga und hielt mit der Mannschaft in der vergangenen Saison souverän die Klasse. Ähnlich wie in der Vorsaison misslang dem HSV in dieser Spielzeit der Saisonstart mit einer erneut neu formierten Mannschaft. (dpa)