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09.08.2026
17:30 Uhr
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Wie wichtigsten Transfer-News im Fußball ▷ Transfermarkt, Vereinswechsel und Vertragsverlängerungen in der Bundesliga und international im Überblick bei der F.A.Z.

Von Deutschland über Südafrika und Saudi-Arabien bis in den Sudan: Josef Zinnbauer erweitert seine Trainerkarriere um ein weiteres Kapitel und übernimmt das Amt beim 31-maligen sudanesischen Meister Al-Hilal. Wie der Verein aus der Landeshauptstadt Khartum am Sonntag in den sozialen Netzwerken mitteilte, wird der frühere Coach des Hamburger SV bis 2028 verpflichtet. Zinnbauer, der nach Stationen beim VfB Oldenburg und dem Karlsruher SC von 2014 bis 2015 für sechs Spiele beim HSV an der Seitenlinie stand, trainierte zuletzt für ein Jahr den algerischen Klub JS Kabylie. Zuvor war er außerdem bei Klubs in Saudi-Arabien, Marokko, Russland, Südafrika und der Schweiz aktiv. (sid)
Der FC Augsburg gibt Offensivspieler Yusuf Kabadayi per Leihe an den kroatischen Erstligaklub HNK Rijeka ab. Wie der FCA am Sonntag mitteilte, wurden über die weiteren Modalitäten des Transfers Stillschweigen vereinbart.„Der Wechsel nach Rijeka gibt Yusi die Möglichkeit, weitere Spielpraxis zu sammeln. Da die Saison in Kroatien bereits begonnen hat, kann er direkt in den Wettbewerb einsteigen“, sagte Sportdirektor Benni Weber. Zudem ist der kroatische Klub bereits in der Qualifikation zur Conference League im Einsatz.Kabadayi stammt aus der Jugend von Bayern München und war 2024 von Schalke 04 zum FC Augsburg gewechselt. In der Vorsaison spielte der 22-Jährige bereits auf Leihbasis beim türkischen Erstligaklub Gaziantep FK. Dort kam der ehemalige deutsche Juniorennationalspieler in 23 Pflichtspielen zum Einsatz und erzielte ein Tor. (sid)
Der Wechsel von Stürmer Dzenan Pejcinovic vom VfL Wolfsburg zum VfB Stuttgart steht unmittelbar bevor. Die Verantwortlichen des VfL bestätigten nach dem 0:0 zum Zweitliga-Auftakt gegen den 1. FC Kaiserslautern, dass man eine Einigung mit einem anderen Klub erzielt habe. Dabei soll es sich um die Schwaben handeln, mit denen der VW-Verein bereits seit einigen Wochen über einen Transfer des 21-Jährigen verhandelt. Gegen Lautern stand Pejcinovic zwar noch im Kader, kam aber nicht zum Einsatz.„Es kam ein ganz klares Signal vom Verein, dass man auf der Zielgeraden ist und damit war klar, dass er uns nicht mehr als Einwechselspieler zur Verfügung steht“, begründete VfL-Coach Tobias Strobl, den Stürmer nicht mehr einzuwechseln, obwohl es 0:0 stand. Sportdirektor Pirmin Schwegler bestätigte nach der Partie, dass man sich „mit einem anderen Klub“ geeinigt habe. Man habe das Thema vor der Partie aber nicht veröffentlichen wollen, um keine Unruhe zu verursachen.Wolfsburg hatte bis zuletzt rund 25 Millionen Euro für Pejcinovic gefordert, die der VfB aber lange nicht zahlen wollte. Nun fanden beide Vereine offenbar doch eine Lösung, die an diesem Sonntag öffentlich werden soll. (dpa)
Der englische Fußball-Meister FC Arsenal hat seinen Wunschspieler bekommen und Brasiliens Nationalspieler Bruno Guimaraes vom Ligakonkurrenten Newcastle United losgeeist. Wie der Klub des deutschen Nationalspielers Kai Havertz am Samstag bekannt gab, hat der 28-Jährige einen Fünfjahresvertrag unterschrieben. Rund 87 Millionen Euro sollen nach Newcastle fließen, wo Teammanager Matthias Jaissle zum Beginn seiner Amtszeit die zentrale Figur im Mittelfeld verliert.„Dieser Schritt fällt mir sehr schwer, denn Newcastle bedeutet mir sehr viel, aber ich wollte etwas Neues in meinem Leben erleben. Ich fühle mich bereit für eine neue Herausforderung“, sagte der 28-Jährige, der 2022 von Olympique Lyon für knapp 50 Millionen Euro zu Newcastle gewechselt war.Die Gunners hatten sich über mehrere Monate um den Brasilianer bemüht und machen ihn nun zum zweitteuersten Transfer der Klubgeschichte nach Mittelfeldkollege Declan Rice (117 Millionen Euro). Der Engländer Rice hatte am Wechsel von Guimaraes offenbar ebenfalls seinen Anteil.„Komm her – und bitte keine Kämpfe mehr, jetzt sind wir Freunde'“, erzählte Guimaraes von einer Nachricht von Rice. Guimaraes ist bei Arsenal bereits der vierte Neuzugang, nachdem zuvor bereits die Verpflichtungen von Piero Hincapié, Illan Meslier und Christos Tzolis (40 Millionen) abgeschlossen wurden. (sid)
Brynjar Ingi Bjarnason verlässt die SpVgg Greuther Fürth nach nur einem Jahr. Wie der Verein mitteilte, schließt sich der Isländer dem dänischen Erstligaklub Sønderjyske an. Über die Ablösemodalitäten machte Fürth keine Angaben. Der 26 Jahre alte Innenverteidiger lief in der abgelaufenen Saison insgesamt 16 Mal für die Franken auf. Häufig fiel er wegen Verletzungen aus. „Leider konnte Ingi durch mehrere Blessuren in der vergangenen Saison nie so richtig die Rolle einnehmen, die sich alle erhofft hatten. Wir konnten mit Sønderjyske kurzfristig eine zufriedenstellende finanzielle Einigung erzielen und wünschen Ingi alles Gute für seine Zukunft“, sagte Sport-Geschäftsführer Daniel Meyer. (dpa)
Bayer Leverkusen hat kurz vor Beginn der neuen Saison die Verträge mit seinen Geschäftsführern Fernando Carro und Simon Rolfes vorzeitig verlängert. Carro wird seine Tätigkeit als Vorsitzender der Geschäftsführung bis Juni 2029 fortsetzen, der Geschäftsführer Sport Simon Rolfes bis Juni 2031. Carro ist seit 2018 im Amt, Rolfes seit 2022. „Fernando Carro und Simon Rolfes haben Bayer 04 hervorragend entwickelt“, wird Werner Wenning als Vorsitzender des Gesellschafterausschusses in einer Vereinsmitteilung zitiert. „Die größten sportlichen Erfolge unserer Vereinsgeschichte sind ebenso Ergebnis ihrer Arbeit wie die nachhaltige Entwicklung des gesamten Clubs.“Bayer Leverkusen hat 2024 unter dem Trainer Xabi Alonso mit der Meisterschaft und dem DFB-Pokal das Double gewonnen. 2025 wurde Bayer in der Bundesliga Zweiter, 2026 Sechster. In die neue Saison geht der Verein mit dem spanischen Trainer Carles Martinez.„Unser Anspruch ist weiterhin, uns kontinuierlich auf allen Ebenen zu verbessern und auch künftig national und international um Titel zu kämpfen“, sagte Carro. „Wir wollen Bayer 04 dauerhaft so aufstellen, dass wir uns regelmäßig mit den besten Mannschaften Europas messen und um die größten sportlichen Erfolge spielen können“, ergänzte Rolfes. (dpa)
Der Wechsel von Fisnik Asllani zu RB Leipzig ist kurz vor der Unterschrift geplatzt. Wie sein Klub TSG Hoffenheim am Freitag bekannt gab, kommt der Transfer aufgrund „medizinischer Bedenken, die Leipzig angemeldet hatte“, nicht zustande.Asllani (23), der mit elf Toren und zehn Vorlagen in der vergangenen Saison maßgeblich an der Europa-League-Qualifikation der TSG beteiligt war, sollte nach Informationen von Sky einen Vertrag bis Sommer 2031 in Leipzig erhalten. Der Angreifer hatte in Sinsheim erst vor einem Jahr bis Mitte 2029 verlängert, für den Wechsel wäre eine Ablöse in Höhe von 25 Millionen Euro fällig geworden.„Fisnik hat bei der TSG eine bemerkenswerte Entwicklung genommen. Dass dieser Transfer nun nicht zustande kommt, ist für uns sportlich alles andere als eine schlechte Nachricht“, sagte Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport: „Für uns ist völlig klar, dass Fisnik körperlich und sportlich auf höchstem Niveau performen kann. Wir stehen zu unserem Spieler.“ (sid)
Der FC St. Pauli bastelt weiter an seinem Kader für die in Kürze beginnende Zweitliga-Saison. Zwei Tage vor dem Auftaktmatch gegen Greuther Fürth am Sonntag (13.30 Uhr, im F.A.Z.-Liveticker zur 2. Fußball-Bundesliga) gab der Bundesliga-Absteiger die Verpflichtung des isländischen Nationalspielers Gisli Thordarson bekannt. Der defensive Mittelfeldspieler kommt auf Leihbasis vom polnischen Erstligaklub Lech Posen ans Millerntor. St. Pauli besitzt eine Kaufoption. „Gisli hat bereits in jungen Jahren einige Erfahrung gesammelt, auch international“, sagte Sportchef Andreas Bornemann: „Er ist ein körperlich robuster Mittelfeldspieler, der klug Räume erkennt und sowohl mit als auch gegen den Ball strukturiert agiert. Zudem sehen wir bei ihm weiteres Entwicklungspotenzial.“Thordarson war Anfang 2025 nach Posen gewechselt und mit dem Klub zweimal polnischer Meister geworden. Er ist viermaliger isländischer Nationalspieler. (sid)
Die Zeit von Junior Ebimbe bei Eintracht Frankfurt ging am Freitag zu Ende. Die Frankfurter einigten sich mit dem FC Schalke 04 über einen sofortigen Wechsel des Franzosen. Der 25-Jährige hatte ursprünglich einen Vertrag bis Mitte 2027, nachdem er im Sommer 2022 zunächst auf Leihbasis vom FC Paris Saint-Germain nach Frankfurt gekommen war (mah.)https://www.faz.net/aktuell/sport/rhein-main-sport/eintracht-frankfurt/eintracht-frankfurt-robin-koch-bleibt-kapitaen-accg-201104877.html
Schalke 04 schraubt weiter am Kader für die Rückkehr in die Fußball-Bundesliga. Die Königsblauen gaben die Verpflichtung von Junior Dina Ebimbe bekannt, der rechte Außenbahnspieler war vom Ligakonkurrenten Eintracht Frankfurt aussortiert worden. Auf Schalke unterschrieb der gebürtige Franzose einen Vertrag bis 2028. Der 25-Jährige war 2022 zur Eintracht gewechselt, in der vergangenen Saison allerdings bereits an den französischen Klub Stade Brest ausgeliehen worden.S04 habe sich „schon länger mit seinem Profil befasst, und wir hatten jetzt nach guten Gesprächen mit Eintracht Frankfurt die Gelegenheit, Junior Dina Ebimbe zu verpflichten“, sagte Profifußball-Direktor Youri Mulder. Für die Eintracht absolvierte Dina Ebimbe insgesamt 57 Bundesligaspiele, ausgebildet wurde er bei Frankreichs Rekordmeister Paris Saint-Germain. (sid)
Borussia Dortmund hat Abwehrspieler Yan Couto zu Como 1907 nach Italien verliehen. Der Klub aus der Serie A hatte sich in der vergangenen Saison überraschend für die Champions League qualifiziert, in der auch der BVB als Vizemeister wieder vertreten sein wird. Der 24-Jährige hatte in der Schlussphase der vergangenen Saison sportlich keine große Rolle mehr beim BVB gespielt.Der im Sommer 2024 von Manchester City nach Dortmund gekommene Brasilianer besitzt dort eigentlich einen Vertrag bis zum 30. Juni 2030. Über die Modalitäten des Leihgeschäfts sei Stillschweigen vereinbart worden, teilte der BVB mit. Angeblich soll laut Medien-Informationen für die einjährige Leihe eine Gebühr von zwei bis drei Millionen Euro fließen, zudem soll es eine Kaufoption geben. (dpa)
Champions-League-Rekordsieger Real Madrid hat den Wechselgerüchten um seinen Starspieler Vinicius Jr. ein Ende gesetzt und einen seiner wichtigsten Leistungsträger langfristig an sich gebunden. Wie die Königlichen am Donnerstagabend mitteilten, unterschrieb der 26-jährige Brasilianer einen neuen Vertrag bis zum 30. Juni 2032. Zuletzt war Vinicius Jr. mit dem englischen Meister FC Arsenal in Verbindung gebracht worden.Vinicius Jr. war im Sommer 2018 im Alter von 18 Jahren nach Madrid gewechselt und entwickelte sich zu einem der prägenden Spieler der jüngsten Epoche des Klubs. In bislang 375 Pflichtspielen erzielte er 128 Tore und gewann 14 Titel, darunter zweimal die Champions League sowie dreimal die spanische Meisterschaft.Real schaffte mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung mit Vinicius Jr. innerhalb weniger Stunden Klarheit bei zwei Schlüsselpersonalien des Transfersommers. Erst am Nachmittag hatte der spanische Rekordmeister die Verpflichtung von Bundesliga-Shootingstar Yan Diomande von RB Leipzig verkündet. Laut Medienberichten zahlt Real 125 Millionen Euro als feste Ablöse an RB, mit Boni könnte sich die Summe auf 140 Millionen Euro erhöhen. (sid)
Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain hat den französischen Fußball-Nationalspieler Maghnes Akliouche verpflichtet. Der 24 Jahre alte Mittelfeldspieler wechselt von der AS Monaco zum Champions-League-Sieger und unterschrieb in Paris einen Vertrag bis 2031.Der technisch starke Offensivspieler stammt aus Monacos Nachwuchsabteilung und entwickelte sich beim Pariser Ligarivalen in den vergangenen beiden Spielzeiten zu einem Leistungsträger. Nach Einsätzen für französische Nachwuchsteams debütierte er 2025 in der A-Nationalmannschaft und gehörte auch zum Kader für die WM 2026.„Der Wechsel zu Paris Saint-Germain erfüllt mich mit großem Stolz. Ich freue mich darauf, dieses Trikot zu tragen, mich weiterzuentwickeln und für den Klub vor unseren Fans alles zu geben“, sagte Akliouche. (sid)
Der Rekordtransfer von Yan Diomande ist perfekt. Der 19 Jahre alte Nationalspieler der Elfenbeinküste verlässt den Fußball-Bundesligaklub RB Leipzig und erhält beim spanischen Spitzenklub Real Madrid einen Vertrag bis Sommer 2033. Dem Vernehmen nach beträgt die Ablöse mindestens 125 Millionen Euro. Damit übertreffen die Sachsen mit einem Transfer erstmals die Marke von 100 Millionen Euro. Diomande ist einer der teuersten Abgänge der Fußball-Bundesliga.„Yan hat vom ersten Tag an mit großer Unbekümmertheit, Lernbereitschaft und viel Mut überzeugt. Er hat sich bei uns innerhalb kürzester Zeit auf höchstem Niveau mit seinem Tempo, seiner Dribbelstärke und seiner Torgefahr etabliert“, sagte Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer. Diomande war im Sommer 2025 für rund 20 Millionen Euro vom spanischen Klub CD Leganés nach Leipzig gewechselt.Der Offensivspieler, der eine starke erste Bundesliga-Saison für RB und eine gute WM gespielt hatte, absolvierte in der Vorbereitung zunächst noch die obligatorischen Leistungstests in Leipzig. Er hielt sich bei den intensiven Einheiten unter Neu-Trainer Martín Demichelis jedoch auffallend zurück. Am Donnerstagvormittag war Diomande noch im Trainingslager von RB im österreichischen Saalfelden, ehe er für den Medizincheck per Privatjet nach Madrid geflogen wurde.Teuerster Transfer eines afrikanischen SpielersIm Ranking der teuersten Bundesliga-Transfers stieß er nun in die Spitzengruppe vor. Bislang gilt Ousmane Dembélé bei seinem Wechsel von Dortmund zum FC Barcelona als Rekordtransfer. Inklusive Prämien und Boni soll er bis zu 148 Millionen Euro gekostet haben.Bei RB Leipzig galt Josko Gvardiol mit seinem Wechsel 2023 zu Manchester City (90 Millionen Ablöse) bisher als Königstransfer. Auf der Einkaufsseite war Xavi Simons, den RB von Paris Saint-Germain im Januar 2025 für 50 Millionen Euro verpflichtete, der teuerste Spieler. In jedem Fall ist Diomande der erste afrikanische Spieler, der für einen dreistelligen Millionenbetrag den Verein wechselt.Vorausgegangen waren langwierige Verhandlungen zwischen RB und Real. Mehrmals wurde der Wechsel zu den Königlichen als fix vermeldet, dann die Transferverhandlungen als unterbrochen erklärt. RB hielt sich aus den Spekulationen heraus, bestätigte lediglich das hinterlegte Interesse von Real und diverse Gespräche.Als sich Diomande, der vor und während der WM vor allem mit dem FC Liverpool und Paris Saint-Germain in Verbindung gebracht worden war, beim Testspiel gegen den SC Verl wegen eines Infektes nicht auflief und zunächst auch nicht mit ins Trainingslager nach Saalfelden gereist war, wurde über einen Streik des Spielers spekuliert. Erst als er am Mittwoch doch im Camp des früheren DFB-Pokalsiegers auftauchte, wurden diese Gerüchte ad acta gelegt. Nun aber ist das Kapitel Diomande bei RB und in der Bundesliga zumindest zunächst beendet.Diomande wird schnell wieder nach Deutschland zurückkehren. Die Mannschaft von Real-Trainer José Mourinho läuft am 16. August (17.00 Uhr) zu einem Testspiel bei Bundesliga-Aufsteiger FC Schalke 04 zum 25. Jubiläum der Veltins-Arena auf. (dpa)