Am 11. Oktober verleihen die FAZIT-Stiftung und der Verband Jüdischer Journalistinnen und Journalisten (JJJ) erstmals den neuen Georg-Stefan-Troller-Preis für herausragende journalistische Berichterstattung über jüdisches Leben und gegen Antisemitismus. Der Preis geht zu gleichen Teilen an Nicholas Potter („Die neue autoritäre Linke“, Deutscher Taschenbuch Verlag), Thorsten Schmitz („Wer ein Warum hat, erträgt jedes Wie“, „Süddeutsche Zeitung“), Mascha Malburg und Joshua Schultheis („Worüber Juden reden“, Hentrich & Hentrich Verlag) sowie an Sharon On und Dirk Laucke („Auch wenn es dunkel ist“, Hörspiel, Rundfunk Berlin-Brandenburg). Eine lobende Erwähnung erhält Anetta Kahane für ihre Kolumnen in der „Frankfurter Rundschau“. Die sechzehnköpfige Jury unter dem Vorsitz von Gabriela Hermer (RBB) und Werner D’Inka (ehemaliger Herausgeber der F.A.Z.) war, wie es heißt, von vielen der 133 eingereichten Werken „extremst beeindruckt“. Neun kamen in die engere Auswahl, jedes „von ihnen hätte den Preis verdient“ gehabt. Die Schirmherrschaft über den Georg-Stefan-Troller-Preis hat Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) übernommen. Initiiert haben den Preis die FAZIT-Stiftung, Mehrheitsgesellschafterin der Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, und der Jüdische Journalistenverband. Der Preis ist mit 12.000 Euro dotiert. Verliehen wird er am 11. Oktober im Jüdischen Museum Frankfurt; die Laudatio hält Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident a.D.
