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07.08.2026
15:06 Uhr
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Steckdose versenkt bis zu ein Viertel des Ladestroms ++ Elektro-Autos knacken 40-Prozent-Marke ++ Wer zur MPU muss, hat meist ein Alkoholproblem

BSA senkt PreiseDer österreichische Importeur KSR, der seit dem Frühjahr die Motorräder der wiederbelebten Traditionsmarke BSA in Deutschland vertreibt, senkt vorübergehend die Preise. Bis Ende September gibt es auf sämtliche Modelle einen Nachlass von 500 Euro. Damit ist die Bantam 350 ab 4.000 Euro erhältlich, die Gold Star 650 kostet mindestens 6.500 Euro, die Scrambler 650 startet bei 6.900 Euro. Parallel zu den Aktionspreisen legt BSA die Bantam 350 in der limitierten Sonderfarbe Mist Green auf. Der Grünton erinnert an die ursprüngliche BSA Bantam, die 1948 auf den Markt kam und unter anderem in einer ähnlichen Lackierung angeboten wurde.
Deutsche kaufen Autos aus Not, nicht aus Lust Viele Autokäufe in Deutschland werden offenbar nicht mehr nur aus Lust auf etwas Neues, sondern aus schlichter Notwendigkeit getätigt. Laut einer Auswertung der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) hielten 2025 rund 80 Prozent der Gebrauchtwagen- und 68 Prozent der Neuwagenkäufer ihre Anschaffung für absolut notwendig – deutlich mehr als im Vorjahr. Besonders ausgeprägt war der Zwang bei jungen Gebrauchtwagenkäufern: Von den unter 30-Jährigen bezeichneten 90 Prozent den Kauf als unumgänglich. 33 Prozent nannten hohe Reparaturkosten oder mangelnde Wirtschaftlichkeit als Grund, 30 Prozent wollten ein zuverlässigeres Auto. Nach DAT-Einschätzung haben viele Käufer den Fahrzeugwechsel während der Corona-Jahre mit Lieferengpässen und hohen Preisen aufgeschoben, was den Anteil der Zwangskäufe erhöhte. Die Bedeutung des Autos bleibt stabil hoch: 81 Prozent der Pkw-Halter halten ihr Fahrzeug für unverzichtbar, rund 93 Prozent wollen künftig wieder eines anschaffen.
Bugatti baut sein niedrigstes Auto aller Zeiten Bugatti hat mit dem Destrier das dritte Einzelstück seines Programme Solitaire vorgestellt. Es basiert auf dem Rennstreckenmodell Bolide, trägt aber eine deutlich elegantere Außenhaut, die historische Bugatti-Designs zitiert und weitgehend auf dessen martialisches Flügelwerk verzichtet. Der Supersportler steht auf 20 (vorn) und 21 Zoll (hinten) großen Rädern und ist mit exakt einem Meter das bislang niedrigste Auto der Marke. Im Innenraum sorgen Leder, Nubuk, dreidimensional gestrickte Textilien, eingewebte Kupfergarne und gehämmerte Metalloberflächen für einen wohnlichen, kunstvollen Anspruch – ein deutlicher Kontrast zum carbonlastigen Cockpit der Basis. Am Antrieb hat sich nichts geändert: Das Achtliter-W16 mobilisiert weiterhin 1.176 kW/1.600 PS. Frühere Bugatti-Einzelstücke kosteten bereits mehr als zehn Millionen Euro. Premiere feiert der Destrier Mitte August bei der Monterey Car Week in Kalifornien.
Steckdose versenkt bis zu ein Viertel des Ladestroms Nicht der gesamte Strom aus der Steckdose landet im Akku eines Elektroautos. Eine ADAC-Messung an fünf aktuellen Modellen zeigt teils deutliche Ladeverluste – und große Unterschiede zwischen Fahrzeugen und Ladearten. Am ineffizientesten ist das Laden an der Haushaltssteckdose: Beim Mercedes-Benz CLA 350 EQ ermittelte der ADAC hier Verluste von 24,2 Prozent, bei VW ID.7 Tourer, Volvo EX30, Renault 5 E-Tech und Tesla Model Y lagen sie zwischen 12,7 und 15,3 Prozent. Deutlich sparsamer ist das Laden an einer Wallbox mit voller Wechselstromleistung (11 oder 22 kW): Hier blieben alle fünf Fahrzeuge unter sieben Prozent Verlust, Bestwert war der Renault 5 mit 5,1 Prozent. Beim gedrosselten Wallbox-Laden, etwa mit Solarüberschuss, schnitt ebenfalls der Renault 5 am besten ab (acht Prozent), die übrigen Modelle lagen zwischen 9,1 und 12,8 Prozent. Der ADAC rät, die Steckdose nur als Notlösung zu nutzen.
Krise macht Kasse: Ölkonzerne verdienen Milliarden Während Autofahrer in Deutschland unter kräftig gestiegenen Spritpreisen ächzen, beschert die Entwicklung den großen Ölkonzernen Milliardengewinne. Die acht Branchenriesen Aramco, ExxonMobil, Chevron, Shell, TotalEnergies, BP, Equinor und Eni verdienten im zweiten Quartal 2026 zusammen knapp 93 Milliarden Dollar – fast doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. Treiber beider Entwicklungen ist der infolge des Iran-Kriegs stark gestiegene Ölpreis. Während sich die höheren Rohstoffkosten an den Tankstellen rasch bemerkbar machten, profitierten die Förderkonzerne von höheren Verkaufserlösen. Für Verbraucher wird die Krise damit zur Belastung, für die Ölbranche zum Milliardengeschäft.
E-Autos knacken 40-Prozent-Marke bei Neuzulassungen Der Elektro-Boom auf dem deutschen Neuwagenmarkt hält an. Im Juli wurden laut Kraftfahrt-Bundesamt 78.609 reine Elektro-Pkw neu zugelassen, 61,7 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Ihr Marktanteil stieg auf 29,3 Prozent, nach 28,4 Prozent im Juni. Hinzu kamen 30.609 Plug-in-Hybride mit einem Anteil von 11,4 Prozent – zusammen verfügten damit 40,7 Prozent aller neu zugelassenen Pkw über einen aufladbaren Elektroantrieb. Der Gesamtmarkt wuchs mit 268.068 Neuzulassungen nur um 1,2 Prozent. Benziner verloren 29,7 Prozent (Marktanteil 18,9 Prozent), Diesel 21,8 Prozent (11,8 Prozent). Ein Plus verbuchten auch Flüssiggas-Pkw: Ihre Zulassungen stiegen um 59,2 Prozent auf 1.705 Fahrzeuge.
Geely lockt mit Gratis-Strom für 10.000 Kilometer Geely öffnet die Bestellbücher für seinen neuen Elektro-Kleinwagen E2. Das ab Ende September in Deutschland verfügbare Modell kostet in der Basisversion 19.990 Euro, alternativ gibt es Leasingraten ab 99 Euro monatlich. Wer bis zum 15. September reserviert, erhält zudem ein EnBW-Ladeguthaben im Wert von 620 Euro – nach Geely-Angaben genug für rund 10.000 Kilometer. Der Einstieg E2 Pro kommt mit Heckantrieb, 60 kW/82 PS und 35-kWh-Akku auf 252 Kilometer WLTP-Reichweite. Beim E2 Max (ab 23.990 Euro) steigt die Leistung auf 85 kW/116 PS, die 47-kWh-Batterie reicht für bis zu 345 Kilometer. Der technisch identische E2 Ultra bietet mehr Ausstattung. Mit 4,14 Metern zählt der Fünftürer zum Kleinwagensegment, soll aber fünf vollwertige Sitzplätze bieten.
AMG schickt den GT 53 als Einstieg in die E-Baureihe Mercedes-AMG erweitert das Angebot des neuen GT 4-Türer Coupé um die Einstiegsmotorisierung GT 53. Die mindestens 115.430 Euro teure Variante wird von zwei E-Motoren angetrieben, die zusammen 270 kW/367 PS Dauerleistung sowie 400 kW/544 PS und 800 Newtonmeter Spitzenleistung bereitstellen. Damit sprintet der 5,09 Meter lange 2,4-Tonner in 3,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100, mit 1-Foot-Rollout-Messung nennt AMG sogar 3,5 Sekunden. Serienmäßig ist die Höchstgeschwindigkeit auf 230 km/h begrenzt, mit dem AMG Driver's Package sind 250 km/h möglich. Die 106 kWh große 800-Volt-Batterie ermöglicht nach vorläufigen WLTP-Angaben eine Reichweite von 682 bis 809 Kilometern. Mit bis zu 600 kW Ladeleistung soll sich der Akku von 10 auf 80 Prozent in elf Minuten füllen lassen. Für Verbrenner-Nostalgiker simuliert das Fahrprogramm „AMGForce Sport+\" Gangwechsel und den Klang eines Reihensechszylinders.
Wenn der Rhein Diät macht, zahlt der Autofahrer Tanken ist im Juli für deutsche Autofahrer deutlich teurer geworden. Nach ADAC-Auswertung stieg der Dieselpreis binnen eines Monats um 28 Cent auf 2,23 Euro, Super E10 um 15 Cent auf 2,17 Euro. Im Monatsmittel kosteten beide Sorten knapp 2,10 Euro je Liter – nur knapp unter dem bisherigen Rekord vom April 2026. Als Treiber gilt zum einen die im Zuge des Iran-Kriegs gesperrte Straße von Hormus, die Rohöl zeitweise auf über 100 Dollar je Barrel trieb. Der ADAC bemängelt zudem eine Diskrepanz zwischen sinkendem Ölpreis und stagnierenden Zapfsäulenpreisen und fordert eine Kartellamts-Prüfung. Zusätzlich drückt das Rhein-Niedrigwasser auf die Preise: Wegen eingeschränkter Ladung der Binnenschiffe verteuerte sich der Transport von Rotterdam nach Karlsruhe von 45 auf bis zu 160 Euro je Tonne. Am Pegel Kaub wurden zuletzt nur 24 Zentimeter gemessen – eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht.
Wer zur MPU muss, hat meist ein Alkoholproblem Die Zahl der medizinisch-psychologischen Untersuchungen (MPU) ist 2025 erneut gesunken. Laut Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt) gab es insgesamt 70.135 Begutachtungen, knapp 7 Prozent weniger als im Vorjahr – der vierte Rückgang in Folge. Auffälligkeiten unter Alkoholeinfluss waren mit rund 44 Prozent erneut der häufigste Grund für eine MPU. Es folgten Fragestellungen zu Drogen und Medikamenten mit etwa 21 Prozent sowie Verkehrsauffälligkeiten ohne Alkohol mit 20 Prozent. Sonstige Auffälligkeiten machten rund 14 Prozent aus. Bei den Ergebnissen gab es kaum Veränderungen: Knapp 58 Prozent der Begutachteten wurden als geeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen eingestuft, rund 38 Prozent als ungeeignet. Etwa 4 Prozent erhielten die Empfehlung, an einem Kurs zur Wiederherstellung der Kraftfahreignung teilzunehmen.
Rolli-Ami: Barrierefrei in die Stadt Citroën bietet ab sofort eine barrierefreie Variante seines elektrischen Kleinstmobils Ami an. Beim Ami [for] all ist der Öffnungswinkel der Fahrertür auf 90 Grad vergrößert. Ein Klappbrett und eine Haltevorrichtung am Türrahmen erleichtern den Umstieg aus dem Rollstuhl auf den Fahrersitz und zurück. Gas und Bremse lassen sich über eine Handbedienung steuern, ein Lenkraddrehknauf unterstützt beim Rangieren. Die Pedale bleiben nutzbar, sodass das Fahrzeug auch ohne Mobilitätseinschränkung gefahren werden kann. Der Rollstuhl lässt sich im Innenraum auf dem Beifahrersitz oder auf einem Heckgepäckträger mitnehmen. Der Ami [for] all ist wie die Serienversion als L6e-Fahrzeug zugelassen, kommt auf 45 km/h Höchstgeschwindigkeit und schafft bis zu 75 Kilometer mit einer Akkuladung. Er darf in Deutschland schon ab 15 Jahren mit dem Führerschein der Klasse AM gefahren werden.
Zum 30. Geburtstag gibt es ein SondermodellZum 30. Geburtstag des Octavia legt Skoda ein Sondermodell seines Bestsellers auf. Der Octavia „30 Jahre\" ist als Limousine und Combi in vier Motorvarianten bestellbar und baut auf der Ausstattungslinie Selection auf. Gegenüber einem vergleichbar ausgestatteten Octavia Selection verspricht Skoda einen Preisvorteil von bis zu 3.900 Euro. Zum Serienumfang zählen unter anderem Matrix-LED-Hauptscheinwerfer, eine 360-Grad-Kamera, schlüsselloser Zugang, eine elektrische Heckklappe mit Komfortbedienung sowie beheizbare Vordersitze und Frontscheibe. Enthalten sind zudem die Pakete Komfort, Licht & Sicht Plus und Winter, ein Navigationssystem sowie ein 13-Zoll-Infotainmentbildschirm. Beim Combi kommen Schlafkopfstützen an den äußeren Rücksitzen, Sonnenschutzrollos und ein halbautomatisches Gepäckraumrollo hinzu. Preislich startet das Sondermodell mit dem 85 kW/116 PS starken Einstiegsbenziner bei 38.480 Euro. Außerdem stehen die Benziner mit 110 kW/150 PS (41.150 Euro) und 150 kW/204 PS (44.940 Euro) sowie der Diesel mit 110 kW/150 PS (42.470 Euro) zur Wahl. Die Combi-Versionen kosten jeweils 700 Euro Aufpreis.
Sondermodell zum 60. Geburtstag des Miura Lamborghini feiert den 60. Geburtstag des Miura mit einem Sondermodell des Revuelto. Die auf 99 Exemplare limitierte Edition trägt den Namen „Miura 60° Homage\" und erinnert an den 1966 vorgestellten Mittelmotor-Sportwagen, der mit bis zu 283 kW/385 PS und rund 290 km/h Höchstgeschwindigkeit bis heute als Sportwagen-Ikone gilt. Die Verbindung zum Vorbild stellen vor allem klassische Außenfarben wie Rosso Arancio, Arancio und Giallo her; insgesamt stehen neun Lackierungen zur Wahl. Über das Programm Ad Personam lassen sich auch Farb- und Ausstattungskombinationen eines eigenen Miura auf den Revuelto übertragen. Die unteren Karosseriebereiche sind in Kontrastfarben lackiert, ein „Miura 60\"-Logo weist zusätzlich auf die Sonderedition hin. Im Innenraum greifen die Ledersitze das Cannelloni-Muster des Klassikers auf. Technisch bleibt es beim 747 kW/1.015 PS starken Plug-in-Hybridantrieb des Revuelto, der den Sprint auf 100 km/h in 2,5 Sekunden erlaubt und bis zu 350 km/h ermöglicht. Einen Preis nennt Lamborghini noch nicht; er dürfte deutlich über dem mehr als 500.000 Euro teuren Basismodell liegen.
Hennessey bringt drittes ModellDer Sportwagenhersteller Hennessey hat mit dem Blackbird sein drittes Modell vorgestellt. Anders als die Vorgänger Venom GT und Venom F5 zielt der Neuling nicht auf Höchstgeschwindigkeit, sondern auf „sportliches Genussfahren\". Der Zweisitzer verzichtet auf Aufladung, Hybridtechnik und extreme Leistungswerte und setzt auf Leichtbau, Saugmotor, Heckantrieb und Handschaltung. 2029 oder 2030 soll der Blackbird zu Preisen ab umgerechnet rund 2,2 Millionen Euro in einer Auflage von 71 Exemplaren auf den Markt kommen; mehr als zwei Drittel der Produktion sind bereits vergeben. Herzstück ist ein mit Ilmor Engineering entwickelter 6,2-Liter-V8 mit 588 bis 625 kW/800 bis 850 PS. Der Sprint auf 100 km/h gelingt in deutlich unter drei Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei rund 350 km/h. Namensgeber ist das Aufklärungsflugzeug Lockheed SR-71 Blackbird, an das unter anderem die gestreckte Silhouette und zwei aktive Heckstabilisatoren erinnern. Das Trockengewicht soll unter 1.360 Kilogramm bleiben. Premiere feiert der Blackbird Mitte August bei der Monterey Car Week in Kalifornien.
Ranger-Sondermodell „Holly Green\" Ford erweitert das Angebot für seinen Pick-up Ranger um die Sonderedition „Holly Green\". Der Ranger „Holly Green\" startet als Plug-in-Hybrid mit 207 kW/281 PS bei 66.380 Euro, der Diesel mit 177 kW/240 PS ist ab 69.950 Euro zu haben. Der Aufpreis zur zugrundeliegenden Wildtrak-Ausstattung beträgt rund 2.400 Euro. Das Sondermodell ist als Doppelkabine mit Plug-in-Hybrid-Antrieb oder mit 3,0-Liter-V6-Diesel bestellbar. Beide Varianten sind mit einem 10-Gang-Automatikgetriebe und einem elektronischen Allradantrieb gekoppelt. Neben der grünen Lackierung Holly Green bietet die Sonderedition einen Windabweiser für eine bessere Lüftung des Innenraums, verbreiterte Radhäuser sowie Motorhauben- und Heckklappendämpfer.