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01.10.2026
06:50 Uhr
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Die Europäische Union und Kanada peilen den neuartigen Status eines assoziierten Mitglieds an. Ein Ökonom erklärt, wie die Beziehung zwischen den beiden Partnern künftig aussehen könnte.

Seit die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen Mitte September ihre Rede zur Lage der Union gehalten hat, ist klar: Kanada und die EU wollen ihre politischen und wirtschaftlichen Beziehungen weit über den Status des Freihandelsabkommens CETA (Comprehensive Economic and Trade Agreement, Umfassendes Wirtschafts- und Handelsabkommen) hinaus vertiefen.
Die EU und Kanada wollen ihre Abhängigkeit von den USA vermindern. Für beide Seiten ist das ein heikler Balanceakt, und Donald Trump droht schon.
Bei der Künstlichen Intelligenz geht es auf lange Sicht darum, wer die Innovationen der Welt vorantreibt. Hier habe Europa dank seiner wissenschaftlichen Exzellenz noch gute Chancen, meint ein früherer Botschafter.
China und die EU drehen weiter an der handelspolitischen Eskalationsschraube. Überrollt von der Exportwelle der Volksrepublik suchen die Europäer nach Antworten. Bei nächtlichen Beratungen auf dem EU-Gipfel ging es darum, ob künftig eine härtere Linie nötig ist.
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