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30.07.2026
06:50 Uhr
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Hitzesommer werden in Westeuropa zu einem strukturellen wirtschaftlichen Schock, warnen Forscher. Produktivität, Investitionen und Preisstabilität gingen verloren. Das könne Deutschland in den kommenden fünf Jahren 131 Milliarden Dollar kosten.

Aus anderen Teilen der Welt ist das Phänomen bekannt, doch dieses Jahr trifft es Westeuropa so hart wie nie zuvor: extreme Hitze. Sie begann bereits so früh wie nie, im Mai, und legte sich Mitte Juni 2026 unbarmherzig über Spanien, Frankreich und Deutschland. Dabei übersprangen die Temperaturen deutlich die 40-Grad-Grenze. Nach einer leichten Phase der Erholung nähern sich die Temperaturen diese Wochen wieder den Höchstständen.
Nach einer Übernahme der Commerzbank befänden sich vier der ehemals fünf deutschen Großbanken unter dem Dach der Mailänder Unicredit. Übrig bliebe die Deutsche Bank, die aber nur noch in der zweiten Liga spielt. Politikirrtümer und Managementfehler erklären die Misere.
China und die EU drehen weiter an der handelspolitischen Eskalationsschraube. Überrollt von der Exportwelle der Volksrepublik suchen die Europäer nach Antworten. Bei nächtlichen Beratungen auf dem EU-Gipfel ging es darum, ob künftig eine härtere Linie nötig ist.
Zukunftstechnologien erfordern immer mehr kritische Rohstoffe. Die aber liegen in den Händen weniger Länder. In Zeiten der geoökonomischen Machtpolitik achten diese mehr und mehr darauf, ihre Vorkommen für sich selber zu nutzen und als Druckmittel einzusetzen.
Redakteurin in der Wirtschaft
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