FAZ 19.03.2026
06:44 Uhr

(+) Verbots-Debatte: Warum gerade Kinder-Gehirne so anfällig für Social Media sind


Zwischen „Like“ und Lebensphase liegt mehr als nur ein Wisch auf dem Bildschirm. Wieso Eltern wichtige Vorbilder sind – und wir unsere Kinder und Jugendlichen schützen müssen.

(+) Verbots-Debatte: Warum gerade Kinder-Gehirne so anfällig für Social Media sind

Es gibt zwei gegenläufige Reflexe, wenn es darum geht, wie Kinder und Jugendliche Social Media nutzen: auf der einen Seite den Reflex, aus besorgniserregenden Daten unmittelbar politische Verbote ableiten zu wollen. Auf der anderen Seite den Reflex, dieses Thema ob seiner Komplexität und anstrengenden gesellschaftlichen Diskussionen einfach zu ignorieren. Darum lohnt es, einen Schritt zurückzutreten und die veröffentlichten Studien und Statistiken anzusehen darüber, wie häufig junge Menschen Dienste wie Instagram, Facebook, Tiktok, Snapchat, Whatsapp oder Youtube verwenden und wie sich dies auf ihre Gehirne auswirkt. Da mittlerweile, was übrigens in den aktuellen Diskussionen immer übersehen wird, selbst Senioren mehr Zeit am Bildschirm verbringen als Jugendliche, weil sie intensiv die genannten Apps nutzen und zusätzlich „alte Medien“ wie das Fernsehen, stellt sich die Frage, was gerade kindliche und jugendliche Gehirne so vulnerabel macht, dass sie gesondert betrachtet werden müssen.

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