FAZ 13.08.2026
14:47 Uhr

(+) So entstehen Weckgläser: Weck war nie weg


Wenn die Oma schon damit einweckte, müssen die Gläser etwas taugen. Dass Weck insolvent war, lag nicht am Produkt, sondern am Management. Mit dem neuen Besitzer läuft der Laden wieder. Zu Besuch in Duisdorf.

(+) So entstehen Weckgläser: Weck war nie weg

Es ist an der Zeit für Aufklärung. Das Unternehmen Weck Glass and Packaging GmbH existiert immer noch. Nur hat es den Besitzer gewechselt. Die Nachricht, dass es insolvent sei, hatte sich vor drei Jahren rasend schnell und großflächig verbreitet. Weck war fast weg. Dass nur wenige Monate später der Finanzinvestor Aurelius die Traditionsmarke übernommen hatte und rettete, kam als News jedoch in der Welt kaum voran. Schade eigentlich. Denn Weck wächst sogar wieder. Im Jahr 2025 stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent. Kunden kaufen wieder mehr von den bekannten Gläsern, in denen aufbewahrt, transportiert oder fermentiert wird. Das Wort „Einwecken“ hat es schon 1934 in den Duden geschafft.

Zwölf Zentimeter mehr Länge, ein üppiger Kofferraum und ein attraktiver Preis sprechen für den neuen Mazda CX-5. Nur der einzige verfügbare Benziner lässt Zweifel aufkommen.

Mit einer 360-Grad-Kamera entstehen faszinierende Fotos und Videos. Der Marktführer Insta 360 stellt jetzt sein neues Flaggschiff vor.

Mercedes-Benz setzt die C-Klasse unter Strom. Das erste Mal seit deren Debüt 1982. Sie ist teuer, schick, fährt souverän und setzt gemeinsam mit BMW ein kräftiges Zeichen der Hoffnung.

Redakteur in der Wirtschaft.