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04.06.2026
23:15 Uhr
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Obwohl wir von der Zeit besiegt werden, siegen wir: Auch nach dem Tod des Schriftsetzers, Buchgestalters und Verlegers Christian Ewald steht seine Katzengraben-Presse für Buchkunst in zeitloser Vollendung.

Selbstverständlich gehörte Gold in dieses Buch, schließlich ging es doch um das berühmte Märchen vom jungen Hans, der nach sieben Jahren braven Dienstes mit einem kopfgroßen Goldklumpen belohnt den Heimweg antritt und durch allerlei glücklichen Tauschhandel schließlich ganz befreit von jeder Last zu seiner Mutter zurückkehren kann. Er wollte Gold drucken, das stand für den Buchgestalter und Verleger Christian Ewald im Sommer des Jahres 2004 bei der Arbeit mit dem Text der Brüder Grimm fest. Aber das Ergebnis sollte nicht aussehen wie Geschenkpapier. Schließlich las sich die Geschichte in dem Buch, das ihm vorschwebte, auch nicht wie im Märchen.
Beim Film muss das Wohlsein derjenigen, die sich vor der Kamera zeigen, wichtiger sein als die Kunst. Stattdessen gibt es Ausbeutung und oft diesen männlichen Blick. Warum? Gedanken zu Nastassja Kinski und Wim Wenders.
Tief unter dem Gran-Sasso-Massiv, abgeschirmt von mächtigen Felsschichten, suchen Forscher nach Neutrinos und Dunkler Materie. Dort lernen sie, wie schwer es ist, kosmische Signale von irdischem „Noise“ zu trennen.
Die Reizüberflutung digitaler Medien lenkt vom Lesen ab. Bei vielen Kindern misslingt dadurch der Leseeinstieg und ihre Bildungschancen sinken. Doch Rettung ist in Sicht: in Form der lange unterschätzten Comics.
Redakteur im Feuilleton.
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