FAZ 12.03.2026
08:15 Uhr

(+) Long Covid: Wenn ohne Pausen nichts mehr geht


Anhaltende extreme Erschöpfung ist ein rätselhaftes Symptom nach Infektionen. Der Sportmediziner Christian Puta erklärt, was Kompressionskleidung und vermehrte Salzzufuhr bringen.

(+) Long Covid: Wenn ohne Pausen nichts mehr geht

Betroffene sprechen von „Crashs“: Nach einer Überanstrengung verschlechtern sich zahlreiche Symptome, neue kommen hinzu und halten lange an. Die Post-Exertionelle Malaise, kurz PEM, tritt oft zeitverzögert auf, ein oder zwei Tage nach der Belastung. Bei schwer Erkrankten kann sie bereits durch kleinste Geräusche oder geringste Bewegungen ausgelöst werden. PEM ist ein häufiges Symptom postinfektiöser Erkrankungen und das zentrale Merkmal der Multi­systemerkrankung ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom), die viele Experten als schwerste Ausprägung von Long Covid bezeichnen. Während Betroffene über eine fehlende Anerkennung klagen, rätselt die Forschung über die Mechanismen. Der Jenaer Sportmediziner Christian Puta erklärt, warum die Hoffnung auf einen Trainingseffekt bei Erkrankten der falsche Ansatz ist.

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