FAZ 10.05.2026
18:33 Uhr

(+) Kampf gegen Wohnungsnot: Die staatliche Zwickmühle im Wohnungsbau


Zweimal gelang es, Mangel erfolgreich zu bekämpfen. Heute führt das Bemühen, ärmeren Bürgern zu bezahlbaren Wohnungen zu verhelfen, nur in die Subventionsfalle. Gemeinnützigkeit ist keine Lösung.

(+) Kampf gegen Wohnungsnot: Die staatliche Zwickmühle im Wohnungsbau

Angesichts der wachsenden Wohnungsnot ist das Rätseln groß, wie die Bauleistung gesteigert werden kann, um die hohe Nachfrage nach preiswertem Wohnraum zu befriedigen. Die Nachfrage zu begrenzen, etwa durch Verringerung der Zuwanderung oder durch Herabsetzung des individuellen Wohnflächenverbrauchs, wird nicht oder nur am Rande diskutiert, zum Beispiel wenn es darum geht, ältere Menschen zum Verzicht auf Wohnraum zu bewegen. Die Gretchenfrage scheint vielmehr, wie die Bauleistung zu steigern ist. Da ist guter Rat teuer, denn Flächenknappheit und hohe Baukosten machen es mittlerweile fast unmöglich, preiswerten Wohnraum zu schaffen.

Ein Maschinenbauer von der Schwäbischen Alb ist an der billigeren Konkurrenz aus China gescheitert. Die Rettung soll ein neuer Investor bringen – er kommt ausgerechnet aus China.

Der Frankfurter Flughafen und Lufthansa sind Partner, streiten aber immer wieder. Diesmal geht es um Abfertigungsentgelte, die nicht kostendeckend seien. „Die Party ist vorbei“, sagt ein Fraport-Vorstand in Richtung Lufthansa.

Ein Rätsel im deutschen Regulierungsdickicht: Die Hähnchenmast ist scharf geregelt, die Putenmast nicht. Ist das schlimm?

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