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20.07.2026
07:43 Uhr
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Aus dem unbeliebtesten Hochhaus-Duo von Brüssel ist ein architektonisches Vorzeigeobjekt geworden. Die Macher setzen konsequent auf Nutzungsmischung.

In den Nachkriegsjahren waren viele Stadtplaner in den europäischen Großstädten beseelt vom amerikanischen Aufbruchsgeist. Manhattan mit seinen eindrucksvollen Wolkenkratzern galt als Verkörperung einer modernen autogerechten Stadt. Die zumeist jungen Architekten in den Planungsämtern zogen ebenfalls Modelle aus den Schubladen, die ihre Kollegen unter der Regie von Le Corbusier schon vor dem Zweiten Weltkrieg für die imaginierten neuen Städte des 20. Jahrhunderts angefertigt hatten. Es waren Modelle, die eigens für ungehinderte Verkehrsflüsse geschaffen wurden.
Wo Fehlstellen leuchten, wartet die Phantasie auf ihr Stichwort: Im Wiener Museum für angewandte Kunst zeigt Thomas Demand Ansichten von Bühnenmodellen, die er in Theatermuseen gefunden hat.
Eine App erhebt das Schummeln zum Geschäftsmodell. Dabei geht es um mehr als um den Verlust von Regeltreue: Der Gemeinsinn in der Gesellschaft steht auf dem Spiel.
Um ihre Unschuld zu beweisen, soll die letzte karolingische Kaiserin ein Gottesurteil überstanden haben – so eine weitverbreitete Legende. Zeitgenössische Quellen zeichnen dagegen das Bild einer erfolgreichen Klostermanagerin. Wer war diese Richgard?
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