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30.09.2026
08:06 Uhr
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Open AI macht mit seinen „Dots“ aus dem Chatbot einen Mitarbeiter ohne Feierabend. Die Folgen für Software, Plattformen und Arbeit sind größer als die für die Bedienung des Rechners.

Vier Jahrzehnte lang haben wir Computer auf die gleiche Weise bedient: Programm öffnen, klicken, tippen. Auch die Künstliche Intelligenz hat daran wenig geändert. ChatGPT war ein Fenster, in das man eine Frage schreibt. Mit den „Dots“, die Open AI am Dienstag in San Francisco vorgestellt hat, endet diese Logik. Ein Dot ist ein Agent mit eigenem Rechner in der Cloud, eigenem Browser und Zugang zu mehr als 4000 Anwendungen. Er arbeitet rund um die Uhr, auch wenn der Laptop zugeklappt ist, und meldet sich über Slack, Teams oder per Anruf, wenn er eine Freigabe braucht. Der Nutzer bedient nicht mehr Software. Er führt einen digitalen Mitarbeiter.
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