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12.05.2026
10:18 Uhr
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Ein kleiner Zulieferer aus Baden emanzipiert sich von der Autoindustrie, erfindet neue Produkte – und rutscht doch in die Insolvenz. Der Fall Stecher ist ein Symptom für die Investitionsschwäche der deutschen Industrie.

Vom Stammsitz des Familienunternehmens Stecher in Sauldorf-Krumbach, einem kleinen badischen Dorf zwischen Pfullendorf und Tuttlingen, geht der Blick über wohl bestellte Äcker. Einige sind durch den blühenden Raps gelb gefärbt. Es ist nicht zuletzt diese Aussicht gewesen, die Günter Stecher zu seinem Vergleich inspiriert hat. „Wir haben gutes Saatgut, aber das fällt zurzeit auf Betonboden“, sagt er. „Es gab mal eine Zeit, da war der Boden gut, es hat geregnet, und das Saatgut kam zur richtigen Zeit.“
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Wirtschaftskorrespondent für Baden-Württemberg.
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