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20.03.2026
20:23 Uhr
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Turbulenzen durch den Irankrieg belasten weltweite Börsen. Südkorea trotzt dem Trend. Es gibt immer Fluchtpunkte für Investoren. Flexibilität zählt – und das Timing.

Es war keine gute Woche für die Börsen. Auch die letzten Optimisten, die glaubten, der Irankrieg sei nur ein vorübergehendes Ereignis, das allenfalls das Tempo auf dem Weg zum nächsten Höchststand verlangsamt, wurden eines Besseren belehrt. Der deutsche Leitindex Dax fiel im Wochenverlauf unter die psychologisch wichtige Marke von 23.000 Punkten, und auch die leichte Erholung am Freitag ließ den Dax nur an der Marke kratzen. Am Freitagnachmittag waren es 22.845 Zähler, der Wochenverlust steht bei 2,4 Prozent.
Die Märkte reagieren während des Irankrieges erstaunlich gelassen. Aber was passiert, wenn eine Krise länger dauert?
Der Ölpreis schwankt heftig, aber die Börsen reagieren vergleichsweise gelassen. Wenn das mal gut geht.
Die Aktienmarktprognosen der öffentlichen Banken lassen teils kräftige Kursgewinne erwarten. Sie unterstellen, dass Donald Trump an einer weiteren Eskalation des Irankonflikts kein Interesse haben kann.
Redakteur in der Wirtschaft
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