FAZ 06.06.2026
09:21 Uhr

(+) BMW iX3 im Test: Jetzt aber mal Obacht


Mehr Spannung war nie im Markt der Elektroautos. BMW setzt alles auf die Karte seiner Neuen Klasse und viel in den neuen iX3. Das SUV ist teuer, kann aber einiges. Vor allem fährt es höchst talentiert durch den Alltag.

(+) BMW iX3 im Test: Jetzt aber mal Obacht

Wer die höchsten Erwartungen schürt, nimmt Risiken in Kauf. Wann unser Fahrbericht zum iX3 erscheinen wird, werden wir von im Aufzug mitfahrenden Kollegen mit gewisser Ungeduld in der Stimme gefragt. Im Sportklub: Das ist er, oder? Kann ich mich mal reinsetzen? Une belle voiture, sagt eine Dame in Gevrey-Chambertin, wo sie bekanntlich recht anspruchsvoller Natur sind. Wir selbst wollten dreierlei wissen: Ist der BMW denn nun so klasse, wie BMW behauptet? Ist die Entwicklung der Elektromobilität so spürbar wie erhofft? Lässt sich mit einem solchen Auto nicht nur daheim gut leben, sondern auch auf großer Fahrt? Wir sind also recht viele Kilometer gefahren, haben darauf verzichtet, in die Geschichtsbücher als Verzichtsweltmeister eingehen zu wollen, sind mithin auf der Autobahn gefahren wie gewohnt, waren in der Stadt und auf dem Land, zu Besuch im Châ­teau und zum Einkauf beim Supermarkt, im Anzug zum Termin und im T-Shirt zum Tennisspielen.

Rechner und Smartphones werden teurer, weil die Preise für Speicher stark steigen. Künstliche Intelligenz ist der Hauptgrund. Aber es steckt noch mehr dahinter.

Von einem technologischen Aufbruch ist in Ingolstadt die Rede, von einem Statement für die Zukunft. Und von Mut. Letzteres lässt sich nicht leugnen, geht es um Audis neuen Supersportwagen Nuvolari.

Aus China strömen lauter neue Marken auf den Markt. Chery schickt Jaecoo und Omoda an den Start. Pragmatische Lösungen gibt es. Aber VW und Volvo etwa sind echt hohe Latten.

Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Technik und Motor“.

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