In Paris setzte die Polizei nach eigenen Angaben Tränengas ein. Auch aus Marseille, Lyon und Straßburg werden Auseinandersetzungen gemeldet. In Marseille gelang es Demonstranten kurzzeitig in das Rathaus einzudringen. Zudem hätten sie Geschäfte geplündert, Mülltonnen angezündet und Straßen blockiert, hieß es. Landesweit gab es bislang 166 Festnahmen, wie das Innenministerium in Paris mitteilte.
Zu den Protesten aufgerufen hatten unter anderem Schülervertreter sowie die Protestbewegung der Gelbwesten. Sie prangern Missstände an Schulen und hohe Lebenshaltungskosten an.
In Frankreich halten die Proteste von Schülern seit Wochen an; vor dem Hintergrund steigender Verbraucherpreise schloss sich die sogenannte "Gelbwesten"-Bewegung den Demonstrationen an.
Diese Nachricht wurde am 17.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
