Dlf 29.05.2026
01:14 Uhr

Ostkongo - Afrikanische Gesundheitsbehörde kritisiert Reisebeschränkungen nach Ebola-Ausbruch


Die Gesundheitsbehörde der Afrikanischen Union hat die Verhängung von Einreisebeschränkungen nach dem Ebola-Ausbruch im Ostkongo kritisiert. Der Generalsekretär von Africa CDC, Kaseya, sagte, es sei eine Schande, wie westliche Länder mit afrikanischen Ländern umgingen.

Ostkongo - Afrikanische Gesundheitsbehörde kritisiert Reisebeschränkungen nach Ebola-Ausbruch
Zwar seien gezielte Maßnahmen nötig, nicht aber allgemeine Einschränkungen. Diese träfen die regionale Wirtschaft und schränkten die Reisefreiheit von Millionen Menschen ein - selbst wenn in ihren Ländern noch kein einziger Ebola-Fall gemeldet worden sei.
Die USA und Kanada hatten mit Einreisesperren für Menschen aus dem Kongo, Uganda und Südsudan auf den Ausbruch reagiert. Im Südsudan wurde bisher kein Fall bestätigt.
Das US-Außenministerium teilte mit, dass die Vereinigten Staaten weitere 80 Millionen Dollar für den Kampf gegen die Krankheit bereitstellen. Die Hilfe seit Beginn des Ebola-Ausbruchs steige damit auf insgesamt 112 Millionen Dollar.
Diese Nachricht wurde am 29.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.