Die dritte Angriffswelle in dieser Woche erfolgte laut Centcom nachdem die iranischen Revolutionsgarden ein unter der Flagge Zyperns fahrendes Containerschiff in der Straße von Hormus angegriffen hatten.
Unterdessen sperrten die Revolutionsgarden nach Angaben iranischer Staatsmedien erneut die Meeresenge. Bis zum Ende der US-Interventionen in der Region werde man keinem Schiff mehr die Durchfahrt gestatten, heißt es in der Erklärung. Zudem wurde ein weiteres Schiff beschossen.
Die Revolutionsgarden gaben an, auch US-Militärbasen in Jordanien und mehreren Golfstaaten angegriffen zu haben. In Kuwait und Bahrain wurde Luftalarm ausgelöst, in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar warnten die Regierungen die Bevölkerung vor möglichen Angriffen.
Nach der Vereinbarung eines Rahmenabkommens zwischen Washington und Teheran im vergangenen Monat hatte vorübergehend relative Ruhe in der Region geherrscht. In der Nacht zum Mittwoch aber begannen die USA wieder mit massiven Angriffen auf den Iran, US-Präsident Trump erklärte die Feuerpause für beendet. Die Streitkräfte des Iran griffen daraufhin wieder US-Stützpunkte in der Region an.
Diese Nachricht wurde am 12.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
