Weimer war in die Kritik geraten, nachdem er drei linke Buchhandlungen von der Preisträgerliste hatte streichen lassen. Als Grund wurden verfassungsschutzrelevante Erkenntnisse angeführt, allerdings ist nicht klar, was den drei Läden genau vorgeworfen wird.
Ein Sprecher des Kulturstaatsministers sagte nun, angesichts der Debatte darüber sei eine angemessene Würdigung der Preisträger kaum noch möglich. Sie erhalten ihre Auszeichnungen nun ohne feierliche Übergabe. Zu einem späteren Zeitpunkt solle es eine öffentliche Dialogveranstaltung über Kunst- und Meinungsfreiheit und die Bedeutung staatlich finanzierter Kunstpreise geben.
Der Vorsitzende des Kulturausschusses des Deutschen Bundestages, der Grünen-Politiker Lehmann, sagte, Weimer sei seiner Aufgabe offensichtlich nicht gewachsen.
Diese Nachricht wurde am 10.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
