Hintergrund ist eine Vereinbarung der beiden Länder aus dem vergangenen Jahr, wonach bis zu 600 schwedische Häftlinge in ein Gefängnis der estnischen Stadt Tartu verlegt werden sollen. Die Kosten für die Unterbringung trägt Schweden. Dort sind die Plätze in den Strafvollzugsanstalten knapp. Dagegen stehen in Estland viele Zellen leer - das Land hat die niedrigste Belegungsquote in der EU. Mit der Vermietung der Gefängniszellen soll die Auslastung in Estland erhöht und die Überbelegung in Schweden reduziert werden.
Diese Nachricht wurde am 18.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
