Seither laufe der Schienenverkehr Schritt für Schritt wieder an. In der Folge müsse aber weiter mit Verspätungen und Ausfällen gerechnet werden. Gestern waren am späten Abend wegen des Ausfalls des digitalen Funksystems GSMR alle Züge angehalten worden. Dabei handelt es sich um das zentrale Kommunikationsmittel zwischen Lokführern und Leitstellen.
Auch Güterverkehr und Private betroffen
Aus vielen Großstädten war zudem der Ausfall des S-Bahn-Verkehrs gemeldet worden. Auch private Bahnanbieter waren von der Störung betroffen, ebenso der Güterverkehr. Bahn-Chefin Palla sagte der "Bild"-Zeitung, man habe die Lage mit einem Notfallsystem stabilisieren können. Die Ursache der Störung müsse jetzt geklärt werden.
Das Unternehmen hatte zu Beginn der Zugausfälle damit begonnen, Taxi- und Hotelgutscheine an die Reisenden auszugeben. Dort, wo es möglich sei, sollten auch sogenannte "Aufenthaltszüge" zur Verfügung gestellt werden.
Diese Nachricht wurde am 24.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
