Das teilte das Regionalbüro Afrika der Weltgesundheitsorganisation mit. Seit dem Ausbruch im Mai sind rund 2.400 Infizierte gestorben. Das entspricht einer Sterbefallquote von rund 47 Prozent. Die afrikanische Gesundheitsbehörde Africa CDC geht davon aus, dass die tatsächliche Zahl der Fälle noch höher sein könnte. WHO-Generaldirektor Tedros erklärte in Genf, die Epidemie sei noch lange nicht unter Kontrolle. Es bestehe ein hohes Risiko einer internationalen Ausbreitung.
Das Virus wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen. Es verursacht Fieber sowie Durchfall und Blutungen. Die aktuelle Epidemie ist besonders schwer einzudämmen, da es für den Erregertyp bislang weder einen speziellen Impfstoff noch eine Therapie gibt.
Diese Nachricht wurde am 18.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
