Die iranischen Fußballerinnen hatten beim ersten Vorrundenspiel gegen Südkorea darauf verzichtet, die Nationalhymne zu singen. Im iranischen Staatsfernsehen waren sie daraufhin als "Kriegsverräterinnen" bezeichnet worden. Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International warnen vor ernsthaften Konsequenzen für die Sportlerinnen. Inzwischen setzten sich fünf der Spielerinnen ab. Der TV-Sender CNN berichtete, sie hätten das Mannschaftshotel verlassen und Schutz bei der Polizei gesucht.
Reza Pahlavi, der älteste Sohn des ehemaligen Schahs, mahnte Maßnahmen zum Schutz der Spielerinnen an. Pahlavi erklärte, sie stünden "unter erheblichem Druck und ständiger Bedrohung durch die Islamische Republik".
Diese Nachricht wurde am 09.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
